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Freitag, 06 Februar 2026 11:58

HSV Dresden – Radeberger SV 24:29 (15:12)

Letzten Samstag hieß es für die Spieler der ersten Männermannschaft des RSV wieder kurze Anreise zum Auswärtsspiel. 16:30 Uhr wurde bei den Gastgebern vom HSV Dresden in Prohlis angeworfen.


Nachdem die Bierstadthelden in den letzten beiden Spielen gar nicht ins Spiel fanden und so schlecht wie es wahrscheinlich geht in die Spiele starteten, sollte an diesem Tag der Fokus darauf liegen, die Spannung und Konzentration von Anfang an zu liefern und nicht dem gesamten Spiel einem Rückstand hinterherzulaufen.
Aus der Lethargie des Weinböhla- und des Pulsnitzspiels erwacht, begannen die Radeberger tatsächlich von Anfang an Tore zu werfen. Unter den Augen des Bundesliga Schiedsrichters Fabian Friedel, der an diesem Tag die Rolle des Schiedsrichterbeobachters übernahm, lieferten sich die beide Mannschaften eine ausgeglichene Anfangsphase, in der sich keine Mannschaft deutlich absetzen konnte.


Zu häufig schwächte sich der RSV jedoch selbst. Unfaire (unnötige) Fouls sorgten für sechs Zwei-Minuten-Strafen in der ersten Halbzeit und dafür, dass der RSV zwölf der ersten 30 Minuten in Unterzahl spielen musste.


Demzufolge konnten sich die Dresdner Gastgeber nach einem Vier-Tore-Lauf zwischenzeitlich mit vier Toren absetzen. Jan Schulz kann jedoch per 7-Meter-Tor noch einmal verkürzen und so ging es für den RSV mit drei Toren Rückstand und einem Stand von 15:12 in die Halbzeitpause.


Wie so oft können die Gäste aus Radeberg leider wieder nicht besonders zufrieden mit der ersten Halbzeit sein. Gegen Gegner, die in der Tabelle deutlich weiter unten stehen, würden sich alle Beteiligten bessere erste Halbzeiten wünschen. Doch zum Glück besteht so ein Handballspeil aus zwei Halbzeiten. Und aus unerfindlichen Gründen liegt den Radebergern diese zweite Hälfte momentan einfach besser. Plötzlich spielt der RSV viel klarer. Die Bälle finden ihren Weg an den Kreis und es können einige schnelle Tore gemacht werden. Besonders Karl Bundtke ist hervorzuheben. Dieser zaubert den Ball ein ums andere Mal sehr ansehnlich ins gegnerische Tor und setzt seine Mitspieler schön in Szene.


Und so dreht sich das Spiel. Die Abwehr des RSV verschiebt gut und verteidigt fair. Und so gehen die Gäste aus der Bierstadt in der 38. Minute durch Philipp Richter das erste Mal in der zweiten Halbzeit in Führung. Diese Führung kann anschließend weiter ausgebaut werden und Radeberg bringt nach einem Endstand von 24:29 zwei Punkte mit nach Hause.


Dieses Wochenende öffnet das BSZ wieder seine Tore. Um 18:15 Uhr spielt die erste Männermannschaft gegen Elbflorenz III. Dort ist aus dem Hinspiel, in dem man sich nach langer Führung unglücklich unentschieden trennte, noch einiges gut zu machen.


Es spielten
Richter (4), Zimmermann (1), Schulz (3/2), Lindner, Spittel (3), Mandalka (5), Rudolph, F. Bellmann (6), Kempe, Kasper (2), Rathmann (Tor), Bundtke (4), Renzing (Tor), T. Bellmann (1)

RSV User