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Sonntag, 10 Oktober 2021 14:52

Radebeuler HV- Radeberger SV 18:28(5:16)

Auswärtshürde genommen


am gestrigen Samstag reiste die 1. Männermannschaft aus der Bierstadt in die nicht weit entfernte Weinstadt Radebeul. Das Duell versprach in der Vergangenheit oftmals hitzige Duelle und bis zum Schluss spannende Partien. Man konnte also gespannt sein.
Trainer John konnte personell aus dem Vollen schöpfen, auch wenn Guhrenz und Kempe sich erst kurz vor dem Spiel fit meldeten. Man war aufgrund der Ergebnisse in der Vergangenheit und den doch recht bekannten Gesichtern auf der anderen Seite gewarnt. Vor allem das Überzahlspiel vom RHV ist gefürchtet.
Das schönste vorweggenommen? In Radebeul darf man endlich harzen, solang man 1. Männer spielt. Nach gefühlt 100 Jahren ist ein Traum wahr geworden. Das macht den Verein gleich doppelt so sympathisch.


Aber nun zum Wesentlichen. Unterstützt durch einige Schlachtenbummler ging man top motiviert in die Partie. Man hatte sich vorgenommen durch eine offensive Deckungsvariante den Aufbau des Gegners zu stören, um den Rückraum der Gastgeber erst gar nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Radebeul begann und holte sich nach einer Minute den ersten 7-Meter, welchen Jakob Wagner im Tor der Bierstädter gleich mal entschärfte. Es war der Erste von vier 7-Metern, welche er am heutigen Tage hielt. Somit stand er bei unglaublichen 100 Prozent von der Linie! Die Gäste fanden gut in die Partie und führten schnell mit 0:2 ehe Radebeul ihren ersten Treffer erzielten. Dies war jedoch der einzige in den ersten 22! Minuten. Bis dahin spielte sich der RSV in einen Rausch. Der Verbund zwischen Torhüter und Abwehr funktionierte tadellos. Die Gastgeber wirkten dadurch verunsichert und man konnte oftmals die erste- oder zweite Welle laufen. So war es heute vor allem der treffsichere Masula, welcher offensiv einen Sahnetag erwischte. Aber auch im Positionsangriff fand man immer wieder Lösungen und die Hüter der Gastgeber bekamen kaum eine Hand an den Ball. Des Weiteren schwächte man sich noch selbst und hatte schon nach 20 Minuten vier Zeitstrafen. Erst nach 21 Minuten erlöste Felix Lehmann die Hausherren mit dem zweiten Tor(2:11). Selbst durch einen angeblichen Wechselfehler von Röseler vor dem 7 Meter ließen die Radeberger sich nicht aus der Ruhe bringen. So baute man den Vorsprung nochmals zwischenzeitlich auf 12 Tore, zum 4:16 aus. Ließ dann jedoch durch einige schlechte Entscheidungen ein paar Bälle liegen. So ging es mit 5:16 in die Halbzeit.


Dort wurde nochmals gemahnt, dass es im Handball schon einige verrückte Dinge gegeben hat und man einfach so weiter spielen solle.


Die 2. Hälfte begann und man konnte den Vorsprung wieder auf 7:19 ausbauen. Jedoch schlichen sich bei den Radebergern nun mehr Unkonzentriertheiten ein, was einige dumme Zeitstrafen zur Folge hatte. Außerdem nutzte Coach John die zweite Hälfte, um allen Spielern ihre Einsatzzeiten zu geben, so quälte man sich die 2. Hälfte so ein wenig vor sich hin. Radebeul konnte in der 50. Minute sogar nochmals auf 15:23 verkürzen. In dieser Phase gab es in der Vorwärtsbewegung zu viele Ungenauigkeiten, man ging nicht mehr mit dem letzten Willen in die Lücken und der RSV scheiterte öfter an dem gut agierenden Hüter. Des Weiteren waren beide Mannschaften teilweise ein wenig verwirrt aufgrund mancher Pfiffe. Dies hatte jedoch keine weiteren Auswirkungen mehr auf das Spiel und Radeberg gewann völlig verdient mit 18:28.
Wenn es was zu mäkeln am heutigen Tage gibt, dann dass im Angriff die Effektivität vor allem im zweiten Spielabschnitt nicht ausreichte. So verpasste man wieder die 30 Tore Marke. Jedoch war die Abwehr, sowie die Mauer Wagner einfach überragend! Vielen Dank an alle die uns in der Halle unterstützt haben. Das nächste Spiel findet schon unter der Woche am Mittwoch bei der 2. Vertretung der Sportfreunde statt. Dort heißt es zweite Runde Sachsenpokal.


Für den RSV spielten: Wagner, Dietrich(beide Tor), Richter(1), Sieberth(1), Schulz(4/2), Röseler(1), Masula(8), Bellmann, Fährmann(2), Stein(3), Herrmann(2), Guhrenz((2). Kempe(2), Dorschner(2)

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