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Sonntag, 12 September 2021 19:40

Achtelfinale Sachsenpokal 20/21 Radeberger SV- SV 04 Plauen-Oberlosa II

Mit einem Kraftakt in die nächste Runde

Während der Schreiberling hier den Bericht in die Tasten haut, spielen seine Kollegen in Niederau im Viertelfinale des Pokals der vergangenen Saison. Doch beleuchten wir doch erstmal die Partie vom gestrigen Tage.

Die Männer um Kapitän Fährmann empfingen die Gäste aus Plauen, welche normalerweise in der Sachsenliga zuhause sind. Es war außerdem das erste Pflichtspiel für den neuen Trainer John auf der Bank der Hausherren. Gebeutelt durch einige Urlaube, sowie Verletzungen, gingen die Radeberger dezimiert in die Partie.

Von Anfang an entwickelte sich eine intensive Partie, in der beide Mannschaften für einige Highlights sorgten. Man merkte den Gastgebern eine gewisse Nervosität im Angriff an. Die Gäste kamen oftmals über den wurfgewaltigen Rückraum oder räumten auf den Linksaußen ab. Während die Radeberger sich oftmals durchspielten oder ihre Qualitäten im 1:1 nutzten. So warfen beide abwechselnd ihre Tore (3:3;5:5). Was mit zunehmender Spieldauer jedoch immer besser wurde, war die Radeberger Abwehr, welche an diesem Tag gut stand und die Gäste zu Fehlern zwang. So konnte man sich langsam bis auf sechs Tore absetzen (16:10). Selbst die Auszeit und ein Torwartwechsel brachte bei den Gästen keinen Erfolg. In den letzten Minuten schlichen sich dann jedoch ein paar Ungenauigkeiten ein und man lud die Gegner zum Tore werfen ein. So ging man mit einem 17:13 in die Halbzeit.

In der Halbzeit war man sich einig, dass man auch wenn es nochmals eng werden würde, einen kühlen Kopf bewahren müsste.

Die zweite Hälfte startete mit Ballbesitz für den RSV. Doch nach einer Minute war sie auch für zehn Minuten wieder beendet, denn NU Liga fiel aus und das Protokoll musste handschriftlich verfasst werden. Deswegen sind heute auch alle Torangaben ohne Gewähr und nur aus dem Kopf des Schreiberlings verfasst. Die lange Pause schadete den Radeberger Männern jedoch nicht. Trotz schlechterer Chancenverwertung konnte man durch die gute Abwehr einige Konter laufen. So setzte man sich gleich wieder zum 20:14 auf sechs Tore ab. Jedoch umso länger die Partie dauerte, desto schwieriger wurde es für die Hausherren. Die Partie wurde härter und die Gäste spielten ihre körperlichen Vorteile aus. Die Radeberger fanden nicht mehr viele Lösungen und so wurden die Angriffe oftmals bis zum Zeitspiel ausgedehnt. Jedoch hatten die Radeberger an dem Tag das nötige Glück auf ihrer Seite und vor allem Schulz stach aus der guten Mannschaftsleistung heraus. Die letzten zehn Minuten wurden nun auch hektischer. Die Gäste stellten ihre Abwehr um und nahmen den Rückraum zeitweise in Manndeckung. Außerdem häuften sich die Nicklichkeiten und man spielte oftmals nur fünf gegen fünf, was für Räume sorgte. Den Radebergern merkte man an, dass die Überraschung zum Greifen nah war. Der Vorsprung schmolz auf vier Tore (28:24) und die Gäste spielten nun schneller. Hier konnte sich Torwart Rathmann nochmals auszeichnen. Zwei Minuten vor Schluss erzielte dann Stein den entscheidenden Treffer zum 29:24. Die Partie lief noch vor sich hin und so ertönte nach 60 Minuten beim Stand von 30:25 die Sirene. Danach wurde die Überraschung noch ein wenig in und vor der Halle gefeiert. Vielen Dank an alle Zuschauer, die uns unterstützt haben.

Wie oben schon erwähnt, wird gerade die Viertelfinalpartie entschieden. Falls man dort gewinnen sollte, spielt man nächste Woche Samstag im Halbfinale.
Ich bekomme gerade die Nachricht aufs Ohr, dass wir 20:21 in Niederau gewinnen! Halbfinale wir kommen!

 

Für den RSV spielten:

Wagner, Rathmann (beide Tor), Richter, Schulz, Stein, Fährmann, Sieberth, Dorschner, Masula, Herrmann, Schöne-Männchen, Röseler

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