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Montag, 07 Oktober 2019 14:15

VL Männer: Radeberger SV – SV Niederau 30:25 (15:12)

Zurück auf die Erfolgsspur

"Nach den ersten fünf Spieltagen wissen wir, wo die Reise hingeht" gab Coach Gnädig vor der Saison als Maßstab vor. Am vergangenem Wochenende kam das ominöse fünfte Spiel. Nach zwei nichtgewonnenen Partien, sahen sich die Radeberger unter Zugzwang dem Publikum eine bessere Leistung zu präsentieren, als im letzten Heimspiel gegen RIO. Als Gegner waren die Jungs aus Niederau zu Gast, welche diese Saison schon Riesa/Oschatz geschlagen hatten. Man war also gewarnt.

Die Vorzeichen hätten besser stehen können. So fehlte Kapitän und Strippenzieher Fährmann verletzungsbedingt aus und so durfte der junge Hermann sich fast 60 Minuten auf der Mitte austoben, was er das komplette Spiel sehr souverän löste. 

Das Spiel begann und das Heimteam legte immer ein Tor vor. Die Gäste spielten ihre Angriffe lang aus und oftmals fanden die Bälle mit etwas Glück den Weg ins gegnerische Gehäuse. So kam auch kein schnelles Spiel zu Stande und die Partie war recht unansehnlich. Auf der Radeberger Seite traf oftmals Schulz die richtige Entscheidung und spielte sein gutes 1:1 aus. Die Radeberger Abwehr stand noch nicht und falls doch ein Ball abgefangen wurde, wurde er oftmals zu schnell wieder hergegeben. Erst in der 23. Minute konnte man sich auf 12:9 absetzen und schaffte es den Vorsprung in die Pause zu retten. Beim Stand von 15:12 ertönte die Halbzeitsirene. 

Nach der Halbzeit hatten beide Mannschaften beschlossen die Abwehr in der Kabine zu lassen. So begann ein munteres Tore werfen und es stand nach 38 Minuten 20:18. Als jedoch die Würfe der Radeberger nicht mehr rein gingen, zeigten sich die Schwächen des Heimteams. Die Rückwärtsbewegung war an diesem Tag mangelhaft und Niederau konnte in der 40. Minute zum 20:20 ausgleichen. Nach der genommenen Auszeit, wo Trainer Gnädig die richtigen Worte gefunden zu haben schien, war das Spiel auf einmal ein anderes. Die Radeberger standen hinten wieder besser und auch das Hüterduo Wagner/Oswald kam an einige Bälle ran. So funktionierte die erste Welle endlich und man ließ ganze 11 Minuten kein Tor mehr zu. Dass es dann erst 26:21 stand, lag an der zweiten eklatanten Schwäche der Radeberger an diesem Tag, dem Torabschluss. Man scheiterte oftmals an sich selbst oder dem gut aufgelegten Gästetorhüter. Die Radeberger bauten den Vorsprung noch auf acht Tore auf und ließen danach die Zügel etwas schleifen. Die Spannung war aus der Partie, weil auch die Gäste sich immer mehr mit sich selbst und den Schiedsrichtern beschäftigten. Am Schluss stand ein 30:25 auf der Anzeigetafel und man ist sich immer noch nicht sicher wo man so richtig steht. Am Schluss zählt jedoch der Sieg, doch an das Spiel werden sich in zwei Monaten nur noch die wenigsten erinnern können. Jetzt steht erstmal eine Pause an, wo die Radeberger Männer an ihren Schwächen arbeiten werden, bevor man am 3.11. bei den starken Sportis zu Gast sein wird.

RSV spielte mit: Oswald und Wagner (Tor), Richter (5), Sieberth (1), Schulz (7), Röseler (4), Gerstenhauer (1), Masula, Klinkert (5), Stein, Herrmann (1),  Schott (5), Kempe (1)

Bericht: D.-B. Stein

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