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Sonntag, 22 September 2019 09:38

VL Männer: Radeberger SV - HSG Riesa/Oschatz 26:32 (11:17)

Es gibt solche Spiele die einfach nicht zu gewinnen sind. Ein solches war mit Sicherheit das Spiel vom Samstag, Radeberg gegen Riesa. Nicht wie manchmal wegen den Schiedsrichtern, die Entscheidungen immer gegen einen werten sondern wegen der Stärke des Gegners. Die Gäste hatten in jeder Phase der 60 Minuten das Spiel unter Kontrolle und konnten nach Bedarf hoch- oder herrunterschalten.

Der Reihe nach. Radeberg hatte letzte Woche nicht überzeugt aber die 2 Punkte mitgenommen. Den punktemäßigen Lauf wollte man gern zu Hause fortsetzen. Wen erwartete man - die HSG Riesa/Oschatz. Ein Team, welches mit sehr wenigen Punkten aus der Sachsenliga abstieg und mit fast unveränderten Truppe mit Sicherheit nicht lange in der Verbandsliga verweilen möchte. Das erste Spiel verloren sie zwar deutlich. Aber es war auch das Derby gegen Niederau. Die HSG machte von Minute 1 den reiferen, den eingespielteren oder einfach den besseren Eindruck. Ihre Abläufe sahen flüssiger oder einfach clever aus und stellten auf der anderen Seite mit ihrer Abwehr Radeberg vor Probleme. Die Anfangsphase war ausgeglichen aber Riesa legte stets vor. Radeberg hatte bis zur 17. Minute (9:10) Tuchfühlung ohne wirklich gut zu sein. Der Torwart-Abwehr-Verbund war heute einfach nicht anwesend. Der Abwehr fehlte der Biss, die Galligkeit, der Wille sich bis zum letzten zu opfern. Aber auch der Torwart, „war bei vielen Bällen dran“ aber die waren dennoch drin. Bis zur Halbzeit zeigte sich die gefühlte Dominanz der Gäste auch auf der Anzeigetafel. Mit 7 Toren in Folge sorgte die von Felix Ehrenberg angeführte Mannschaft für klare Verhältnisse. 2 Tore der Hausherren zum Schluss stellten eher Ergebniskosmetik. Den 11:17-Halbzeitstand gab M. Gnädig in der Kabine als Aufgabe mit und appellierte an jeden einzelnen, sich dieser Aufgabe zu stellen und mit Herz aufzutreten.

Diese Aufgabe nahmen die Hausherren leider in den zweiten 30 Minuten nur phasenweise an. Kurz nach dem Wechsel waren sie wacher und kamen auf 14:18 heran. Dieses kurze Strohfeuer erloschen die Gäste mit 3 Toren in Folge wieder schnell. Keiner der RSV-Akteure konnte heute eine gute Leistung abrufen. Nicht mal der stets zuverlässige Wagner stellte seine Gegenüber vor allzu große Probleme. 10 Minuten vor Ende hatten die Hausherren dennoch nur 3 Tore Rückstand. Dies war das Ergebnis das nun einige Würfe den Weg an dem sonst guten Gästehüter vorbei ins Tor fanden. Den längeren Atem und die bessere Mannschaft war am Ende aber die HSG (26:32). Sie war heute für Radeberg eine Nummer zu groß und gewann verdient. Eine gute Mannschaft traf auf ein heute zahnloses Team aus der Bierstadt.

Bis nächste Woche hat das Team von M. Gnädig Zeit, das Spiel auszuwerten und die Lehren daraus zu ziehen. Nächsten Samstag wird solche Leistung gegen das „Nachwuchs“-Team der KinderJugendSchule auch nichts zählbares bringen. Also nach dem Motto „Mund abputzen“ muss der Blick wieder nach vorn gerichtet sein.

Radeberg mit: Oswald, Wagner, Richter (4), Sieberth, Schulz (4), Lindner, Röseler (4), Gerstenhauer (2/1), Masula, Klinkert (6), Fährmann (2), Hermann, Schott (4)

Bericht: F. Wierick

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