RL(OS)-M: OSV Zittau – Radeberger SV III. 39:23 (15:13)

Das war ein toller Samstagabend im Dreiländereck! Pünklich 20:15 Uhr betraten die Teilnehmer der Selbsthilfegruppe 'Dritte Männer' samt Anhang und Fahrerlegende Tobi das Wirtshaus "Zur Weinau" in Zittau. Das sehr freundliche und fachkundige Personal tischte den durstigen und hungrigen Damen, Herren und Kindern allerfeinste Speisen und Getränke (Hausbier Weinau Pilsner – eeeeene Lecke!) auf, da blieben wirklich gar keine Wünsche mehr offen. Die Protagonisten des gestrigen Abends empfehlen dieses wunderbare Lokal uneingeschränkt weiter!

Am frühen Nachmittag des 02. Februars war es mal wieder soweit: Der All Time-Klassiker, das ewig junge wie traditionsreiche Duell stand auf dem Programm. In der Vergangenheit kreuzten sich immer wieder die Wege und Klingen der verschiedenen Männermannschaften beider Vereine, irgendwie spielte man immer gegeneinander. Was es über diese Aufeinandertreffen zu erzählen gäbe, würde für mehrere Abende am Lagerfeuer reichen – die Alten berichten von schier unglaublich anmutenden Vorgängen auf und neben der Platte, während die Jungen verdutzt und wiederholt nur den Kopf vor Verwunderung und Anerkennung schütteln können. Geht’s hier jetzt um Rom gegen Karthago? William Wallace mit seinen Schotten gegen Eduard I. von England? Ach nee, noch viel brisanter, Radeberg gegen Pulsnitz. Heutige Kirsche auf der Sahnetorte: die besten 3. Männer-Teams beider Vereine gaben sich die Ehre.

RL(OS)-M: SG Sohland/Friedersdorf II - Radeberger SV III 33:33 (16:15)

Sonntag, 01.12., erster Advent: Coach Uwe konnte sich auf 14 verfügbare Ästheten des 40er-Kaders der Dritten freuen, die das Adventsmittagessen bei Mutti vorzeitig abbrachen um mit ihm den Weg ins ferne Neugersdorf auf sich zu nehmen,  um dort gegen... Moment, hä? "Eh Trainer, spieln wir ni aber gegen Sohland?" - "Ja, das hast du dir aber fein gemerkt, aber deren SG mit Friedersdorf spielt eben oh manchma in Neugersdorf!" - "Aha, cool, naja wenigstens ni wachsfrei!" - "Mensch, merkst du's ni, in Neugersdorf is Wachs och verboten!" 

RL(OS)-M: TBSV Neugersdorf II – Radeberger SV III 22:25 (7:13)

Es war Samstag 14 Uhr und für unsre Dritte stand ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Mal wieder etwas dünn besetzt, erhielten wir von unserer 2. Männer mit Moritz Lindner einen jungen Wilden als Verstärkung. Diese war „hart“ erkämpft, mussten wir doch dafür im Gegenzug unserer Oberligareserve, welche gegen 18 Uhr an gleicher Stelle antrat, 5 Mannen zur Doppelbelastung „verdonnern“.
Gut gelaunt in Ebersbach angekommen, erkundeten einige den örtlichen Imbiss um der angebotenen Bocki nicht zu widerstehen. Doch was nun? „Trainer, ich kann nicht starten, die Bocki liegt zu schwer im Magen“. Zack – Kiste.
Also Start-Sieben umgestellt und die Jungs eingeschworen, das zu spielen, was wir können, nämlich Handball. Und: Bitte alles richtig machen!
Und siehe da: Ein Start nach Maß. 10 Minuten standen auf der Uhr und wir lagen 6:0 in Front. Die Abwehr stand top, alle gaben alles und im Angriff spielten wir konzentriert die Angriffe aus. Selbst unser Ron kam mit dem Harzverbot bestens klar und markierte in der Anfangsphase 2 Treffer. Nachdem Neugersdorf mittels 2 Strafwürfen verkürzen konnte, ließen wir erst in der 15. Minute ein Tor aus dem Spiel heraus zu. Absolut starke Leistung im Verbund, Männers! Das Gegentor brachte uns jedoch nicht aus dem Konzept, denn wir machten vorne mit dem Torewerfen munter weiter. Halbzeit 7:13 aus Sicht des Gastgebers.
Ab in die Kabine und frische Kräfte sammeln. Ansage war klar: Weiter alles richtig machen und bitte keine Fehler.
Doch was war nun? Irgendwie wollten wir das Ding langsam austrudeln lassen und luden Neugersdorf zu leichten Toren ein. Hinzu kam, das wir uns vorne zu sehr verzettelten und mit allem anderen haderte, nur nicht mit sich selbst. 13:15 nach 43 Minuten. Auszeit RSV. Köpfe wach rütteln war angesagt (Herzlichen Dank an Blüm, der die richtigen und passenden Worte fand). Neuen Schwung geholt und zur alten Stärke zurückgefunden setzten wir uns wieder mit 5 Toren ab 15:20. Jetzt kam noch hinzu, das sich der Gastgeber mit einer „dummen“ Aktion selbst dezimierte. Wir nahmen dieses Geschenk jedoch nicht wirklich an, sondern ließen Neugersdorf nochmals bis auf 3 Toren herankommen. Mehr war aber auch nicht drin, denn dann war Schluss.