Berichte https://www.radebergersv-handball.de Sun, 05 Jul 2026 13:21:29 +0200 Joomla! - Open Source Content Management de-de OLS-M: SG LVB Leipzig - Radeberger SV 28:25 (13:13) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/390-ols-m-sg-lvb-leipzig-radeberger-sv-28-25.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/390-ols-m-sg-lvb-leipzig-radeberger-sv-28-25.html

Am vergangenen Samstag stand für die Radeberger Handballer ein schweres Auswärtsspiel bei der SG LVB Leipzig an. Die Leipziger hatten erst am vorherigen Wochenende ihre erste (sportliche) Niederlage im Spitzenspiel in Hoyerswerda einstecken müssen und fanden sich vor der Partie auf einem starken dritten Platz. Der RSV reiste eine Woche nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Zwickau ersatzgeschwächt in die Messestadt und wurde großzügigerweise durch Spieler der zweiten Mannschaft verstärkt, obwohl diese parallel im Spitzenspiel in Sagar gefordert war.

Unter derart umgekehrten Vorzeichen ging es nach 15-minütiger Verzögerung aufgrund des verspäteten Schiedsrichtergespanns los. Die Heimmannschaft wurde ihrer Favoritenrolle zunächst gerecht und lag nach viereinhalb gespielten Minuten schon mit 4:1 in Front. Besonders Jacob Birke bekamen die Radeberger nicht in den Griff, der Rückraum-Linke erzielte drei der ersten vier Tore seiner Mannschaft. Dass die Leipziger über 60 Minuten aufs Tempo drücken können, hatten sie in dieser Saison schon unter Beweis gestellt, was insbesondere der HSV Weinböhla mit satten 51 Gegentreffern zu spüren bekam.

Doch wie schon am vergangenen Wochenende zeigten sich die Radeberger unbeeindruckt von der Klasse der Gegner und antworteten ihrerseits mit einem 3-Tore-Lauf. In der Folge entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, es ging immer wieder hin und her, ohne dass sich eine Mannschaft absetzen konnte. Alles überragender Mann der Partie war wieder einmal Jakob Wagner im Gäste-Tor, der ein ums andere Mal die komplett freien Würfe der Heimmannschaft entschärfen konnte und sich in den Köpfen der Leipziger festsetzte. Trotzdem fanden durch fehlende Wachsamkeit und schlichtweg Pech eindeutig zu viele Abpraller den Weg ins RSV-Tor und so ging es mit einem 13:13 in die Pause.

Im zweiten Durchgang fanden die Radeberger immer wieder Lücken in der offensiven Leipziger Abwehr und zeigten sich zunächst effizient im Abschluss. Siebenmeter auf der einen Seite wurden von Markus Dorschner so sicher verwandelt wie Siebenmeter auf der anderen Seite von Jakob Wagner gehalten und so staunte ein mancher Zuschauer, der sich trotz des nebenan parallel stattfindenden Fußball-Bundesligaspiels in die Halle verirrt hatte, nicht schlecht, als nach 40 Zeigerumdrehungen eine 17:20-Gästeführung auf der Anzeigetafel stand.

Die Straßenbahner schüttelten sich jedoch nur kurz und zeigten fortan eine höhere Abschlusseffizienz, während sich nun auf Gästeseite die dünne Personaldecke bemerkbar machte und sich immer mehr Fehlwürfe und Unkonzentriertheiten im Angriffsspiel einschlichen. Aus einer kompakten Abwehr heraus drehte Leipzig das Spiel auf den Zielgeraden und fuhr schlussendlich doch noch einen Sieg aus der Kategorie "mit blauem Auge davon gekommen" ein.

Auf Radeberger Seite überwog trotz ambitionierter Leistung nach Schlusspfiff die Enttäuschung, hatte man doch lange an der Überraschung geschnuppert. So setzt sich die Niederlagen-Serie fort, wenngleich auch in den letzten Spielen ein eindeutiger Aufwärtstrend zu sehen ist. Glückwunsch zum Sieg nach Leipzig!

 

Nun wartet nach den Spielen gegen die Mannschaften auf den ersten drei Tabellenplätzen ein nicht minder starker Gegner auf die Bierstädter: Der HSV Dresden gastiert am 23.11. um 18:30 in der BSZ-Sporthalle in Radeberg. Das junge Team aus der Landeshauptstadt ist ebenfalls für seine schnelle und offensive Spielweise bekannt, daher sei an dieser Stelle noch einmal nachdrücklich dazu geraten, sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen.


Für den RSV im Einsatz: Richter (3), Sieberth, Lindner, Mandalka (5), Masula (4), F. Bellmann (2), Daferner (3), Fährmann, Kempe, Dorschner (4/4), Rathmann, Wagner, T. Bellmann (4)

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info@radebergersv-handball.de (Philipp Daferner) 1. Männer Mon, 11 Nov 2024 11:49:03 +0100
OLS-M: Radeberger SV – ZHC Grubenlampe 26:31 (13:17) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/389-ols-m-radeberger-sv-%E2%80%93-zhc-grubenlampe-26-31-13-17.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/389-ols-m-radeberger-sv-%E2%80%93-zhc-grubenlampe-26-31-13-17.html

Bevor wir hier anfangen, habt ihr den letzten Spielbericht gelesen? Ja? Sehr gut. Nein? Na dann ran, der ist ein absolutes Lesevergnügen und das Beste ist: den findet ihr auf derselben Seite wie den hier!

So, habt ihr ihn jetzt gelesen? Klasse. Ich lass noch ein wenig Pause für die, die etwas langsamer lesen. So, jetzt müssten alle durch sein. Hervorragend!

 

Jetzt wissen nämlich alle, dass wir in den letzten zwei Wochen innerhalb von 7 Tagen zweimal ganz übel von Freiberg verprügelt worden sind. 7 Tage und 2 Spiele hat es gebraucht, um uns zweimal zu besiegen und in der Summe mit einer Tordifferenz von -40 nach Hause zu schicken. Minus Vierzig! Zum Vergleich, die niedrigste jemals gemessene Temperatur in Deutschland kommt von 1929 und betrug -37,8 Grad. Hat das irgendwas miteinander zu tun? Natürlich nicht, nicht mal annähernd! Aber es reicht um zu verdeutlichen, in welchen Sphären wir uns hier befinden!

 

Also luden am vergangenen Samstag 14 sehr geknickte und demotivierte Radeberger Handballer die Vertreter der Grubenlampe aus Zwickau, ihres Zeichen Platz 4 in der Tabelle, zu einem hoffentlich nicht ebenso demotivierenden Handballspiel ein. Anpfiff 18:30 Uhr, na dann bringen wir es mal hinter uns, wenigstens gibt’s hinterher Fassbier. Nach einem beherzten „Good game!“ hatte Zwickau Anwurf und es stellte sich heraus, dass der Schreiberling euch allen einen riesen Bären aufgebunden hat, denn die Männer in Blau-Weiß waren überhaupt nicht demotiviert und ließen das die Gäste auch spüren! Zwar markierten die Westsachsen den ersten Treffer der თამაში, doch Radeberg hielt mit viel Kampf und Geschwindigkeit dagegen, konnte sogar zwischenzeitlich 6:4 führen. Grund dafür war die offensive Deckung, mit der die Männer der Lampe überhaupt nicht gerechnet hatten und die sie sichtlich aus dem Konzept brachten. Doch es dauerte nur eine Eingewöhnungsphase von etwa 10 Minuten, bis sich die Gäste auf die taktischen Kniffe von Coach Käppler eingestellt hatten und die Kontrolle im Hra übernahmen. Frustrierenderweise brauchten sie nur 13 Minuten und zwei eigene (!) Zeitstrafen, um das 6:4 in ein 8:16 zu drehen. Autsch. Auf unserem Level weiß man, wenn man erst mit 8 hinten liegt, werden die Aussichten, das игра nochmal zu drehen, verschwindend gering. Doch von frustrierten Radebergern war auch diesmal nichts zu sehen und so begannen sie selbst noch ihre eigene kleine Aufholjagd. Erst konnte Keeper Wagner einen 7m halten, dann ließ man einfach fünfeinhalb Minuten lang keinen Ball rein und war auf einmal auf 12:16 dran. Selbst eine genommene Gäste-Auszeit konnte das Radeberger Momentum nicht unterbrechen. Dieser 4-Tore Rückstand konnte dann schließlich auch in die Halbzeitpause mitgenommen werden. Die Gäste durften mit den Minuten 10 bis 25 zufrieden sein, die Radeberger mit dem Rest.

Doch so ein гра hat bekanntlich nicht nur eine Halbzeit, also durfte man nicht abschalten. Und Radeberg dachte gar nicht daran, das Momentum wieder abzugeben und so konnte man sogar auf 18:20 herankommen. Doch die hohe individuelle Klasse der Gäste, bei denen besonders ihr Kreisläufer und ihr Rechtsaußen (laut seinem Wikipedia-Artikel aktiver Nationalspieler Georgiens- lest es nach, ich denk mir das nicht aus) hervorstachen, gepaart mit einem sicherlich unabsichtlichen, wenn auch harten Kopftreffer, sorgten in der Summe dafür, dass die Zwickauer wieder die Kontrolle übernahmen und das Schiff am Ende doch noch sicher nach Hause schaukelten. Zwar konnten auf Radeberger Seite besonders der wiedergenesene Daferner und die unwiderstehlichen Bellmann-Brüder zeigen, was für feine Handballer sie sind, aber gegen so gute Individualisten kannst du ein joc nur gewinnen, wenn alle Sterne richtig stehen, und das tun sie halt nur im seltensten Fall. Schnell wurde der Vier-Tore Rückstand wiederhergestellt und ins bis ins Ziel geschunkelt, am Ende trudelte sogar noch der Ball ins leere Radeberger Tor zum 31:26 Endstand.

 

So, jetzt haben wir das spēle verloren, aber wieso lässt keiner den Kopf hängen? Weil wir 45 von 60 Minuten verdammt ebenbürtig waren. Weil der Kampf gestimmt hat. Weil beim Stand von 18:20 den Gästen sicherlich der dupe auf Grundeis ging, so nah waren wir denen im Nacken. Können wir uns für eine gute Leistung in einer Niederlage was kaufen? Nö. Aber es gibt dann doch einen Unterschied. Nämlich mit welchem Grundgefühl du in die nächsten Spiele gehst. Mit dieser Leistung hätten wir gegen Weinböhla und KJS gewonnen, gegen Koweg wäre sicherlich auch was drin gewesen und wenn wir diese Leistung nochmal abrufen können, dann holen wir auch schon noch unsere Punkte in den Spielen, die noch auf uns warten. Das wichtige ist zu wissen, dass wir es können!

 

Der aufmerksame Leser wird mitbekommen haben, dass sich einige dick gedruckte Wörter in insgesamt 7 verschiedenen Sprachen in den Bericht geschlichen haben. Ohne groß auf den Grund eingehen zu wollen, wird es aber trotzdem interessant sein zu wissen, dass es sich hier um Tschechisch, Mazedonisch, Georgisch, Ukrainisch, Kroatisch, Rumänisch und Lettisch handelt. Einfach nur so.

 

Es spielten:

Wagner, Rathmann (beide Tor), Richter (1), Herkenrath, Höhne (1), Mandalka (5/1), Masula (1), F. Bellmann (8), Daferner (3), Fährmann, Würfel (2), Dorschner (3), Bundtke, Haufe, T. Bellmann (2)

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Mon, 04 Nov 2024 12:25:28 +0100
Pokal & OLS-M: HSG Freiberg - Radeberger SV https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/388-pokal-ols-m-hsg-freiberg-radeberger-sv.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/388-pokal-ols-m-hsg-freiberg-radeberger-sv.html Bild: HSG Freiberg

Same same, but different: so oder so ähnlich könnte man die beiden letzten Partien der 1. Männer des Radeberger SV zusammenfassen, die innerhalb einer Woche bei der HSG Freiberg stattfanden. Da eine gewisse Parallelität der Ereignisse im Vorfeld erwartet werden konnte und Dopplungen im Spielbericht möglichst vermieden werden sollten, erscheint dieser als Zusammenfassung der beiden Spiele erst jetzt.

Fangen wir also mit dem Samstag, den 19.10. an, als die Männer aus der Bierstadt sich für Spiel 1 auf den Weg in die Ernst-Grube-Halle machten. Auf dem Programm stand die erste Runde des HVS-Landskron-Pokals und die Auslosung bescherte dem RSV mit dem Auswärtsspiel gegen die HSG Freiberg das vermutlich schwerste Los von allen. Deren 1. Männermannschaft war nach der vergangenen Saison aus der Mitteldeutschen Oberliga abgestiegen und um den sofortigen Wiederaufstieg wieder erreichen zu können, wurden einige Spieler neu verpflichtet oder von anderen Vereinen wieder “zurückgeholt”. Im Lebenslauf des einen oder anderen Spielers ist dabei Praxiserfahrung in der zweiten Bundesliga nachzuweisen, was bei den Radebergern doch eine gewisse Vorfreude auf das Spiel hervorrief, denn wie oft hat man schon die Möglichkeit, gegen ein solches Kaliber anzutreten?

Da die Wertigkeit des Pokals bei vielen Mannschaften nicht so hoch ist, war es verständlich, dass an diesem Tag mancher Spieler lieber im Urlaub verweilte, einer Geburtstagsfeier beiwohnte oder seinen Dienst auf Arbeit nicht tauschte. Schlussendlich betrat der RSV mit 10 Feldspielern und 2 Torhütern die Halle in der Bergstadt. Und die machten ihren Job zu Beginn gut, wenn auch in der Aufstellung der Gastgeber einige Schlüsselspieler noch fehlten bzw. diese großzügig geschont wurden. Nach den ersten 10 Spielminuten stand es 5:4 für Freiberg, doch in der Folge taten sich die Gäste immer schwerer, zum Torerfolg zu kommen. Das Spiel konzentrierte sich zunehmend (wenn nicht ausschließlich) auf den Rückraum und dort fehlte neben den Ideen im Spielaufbau zunehmend die Durchschlagskraft. So wurden Fehlwürfe und technische Fehler zur Einladung für Tempogegenstöße, was zu einem kontinuierlichen Anstieg der Führung für die Bergstädter beitrug. Dass diese nicht höher ausfiel, lag auch an eigenen ungewohnten Unstimmigkeiten im Passspiel. Zumindest in Halbzeit eins.

Beim Stand von 17:9 wurden die Seiten gewechselt und der Beginn von Halbzeit zwei sollte zeigen, was passieren kann, wenn eben erwähnte Unstimmigkeiten nicht mehr auftreten und Leistungsträger doch zu ihrem Einsatz kommen. Bis zur 45. Minute konnte die HSG den Vorsprung mehr als verdoppeln und zog auf 28:12 davon. In Sachen “Durchschlagskraft” gepaart mit Dynamik in der Offensive war insbesondere diese Phase zeitweise eine Lehrstunde, die Jasper Mandalka nach einer roten Karte in vollen Zügen von den Zuschauerrängen erleben musste. Kaum zu glauben, dass sich daran sieben torlose Minuten der Hausherren anschlossen, doch gerade hatte Jakob Wagner im Tor des RSV offensichtlich den Spaß an der Partie gefunden und selbst dem Hallensprecher nach mehreren Paraden in Folge ein Lob abgeluchst (Danke nochmal für die Kiste dafür. Freiberger natürlich. Mjam.). 

In den letzten 10 Minuten versuchte es RSV-Coach Dennis Käppler nochmal, mit dem siebten Feldspieler einen neuen Akzent im Angriff zu setzen. Dies gelang teilweise gut, doch mit erhöhtem Risiko ohne Torhüter ergeben sich nach Ballverlusten oder durch zu langsame Rückzugsbewegung auch leichte Torchancen für den Gegner. Mit dem 36:16-Endstand war dann doch die 20 Tore Marke bezüglich der Differenz geknackt. Da bleibt nur noch faires Gratulieren zum Einzug in die nächste Pokalrunde, welche am dritten Adventswochenende gespielt wird. Und natürlich ein ungewohnter Abschiedsgruß “bis nächste Woche”. 

Zusammenfassung 19.10. 1. Runde HVS Landskron Pokal: HSG Freiberg - Radeberger SV 36:16 (17:9)
Aufstellung RSV: Wagner, Rathmann - Richter, Bundtke, Höhne (5), Herkenrath (2), Mandalka (bis zur 18. Minute), Rudolph, Fährmann (3), Kempe (1), Dorschner (5), Jung

Diese Woche zog mit drei Trainingseinheiten vollgepackt rasch ins Land und am 26.10. ging es zur selben Zeit wieder auf die Reise in Richtung Osterzgebirge, nach dem Pokal diesmal im Spielbetrieb der Oberliga Sachsen. Die gut 500 Zuschauer erwartete die Begegnung ungeschlagener Ligaprimus gegen noch siegloses Tabellenschlusslicht. Der letzte Sieg des Radeberger SV in der Oberliga konnte übrigens vor zwei Jahren in der Ernst-Grube-Halle gefeiert werden, damals allerdings noch gegen die zweite Mannschaft der HSG, mit denen man dann gemeinsam den Weg in die Verbandsliga antrat.

Personell gab es auf Radeberger Seite einige Veränderungen im Vergleich zum Pokalspiel. Insgesamt standen nun 12 Feldspieler, allerdings krankheitsbedingt nur ein Torwart zur Verfügung, was bald von Bedeutung sein sollte. Das Spiel begann zwar mit einem Torerfolg für die Gäste, doch diesmal wurde anhand der Aufstellung schnell deutlich, dass Freiberg von Anfang an für klare Verhältnisse sorgen wollte. Zudem wurden die besten Radeberger Torschützen der Vorwoche konsequenter attackiert, sodass in den ersten Minuten bis zum 5:1 kein Spielfluss zustande kam. Mit der Variante “7 gegen 6” sollte dem entgegengewirkt werden, doch zunächst unterlief Silvio Rathmann ein Wechselfehler, der laut Regelwerk eine Zeitstrafe nach sich zog. Bei nur einem verfügbaren Torhüter bedeutete das, dass ein Feldspieler für zwei Minuten sein Torhüter-Debüt in der Oberliga Sachsen feiern sollte. Diese Ehre wurde Markus Dorschner zuteil, der dieses Erlebnis allerdings ohne erfolgreiche Parade beenden musste. Gleichzeitig fanden nun aber die Bierstadthelden häufiger die richtigen Mittel in der Offensive, sodass sie bis zum 12:7 nach 16 Minuten Schritt halten konnten. 

Noch. Denn für die nächsten 30 Spielminuten zappelte der Ball fast ausschließlich im Netz des RSV. Egal, ob mit oder ohne Torhüter. Über den Halbzeitstand von 18:8 baute die HSG Freiberg den Vorsprung gnadenlos und konsequent auf 34:11 aus. Egal, in welcher Formation sie es versuchten, viel sollte dem Team von RSV-Coach Dennis Käppler in dieser Phase nicht gelingen. Dabei bekamen mit der Zeit alle Spieler die Möglichkeit, sich der Aufgabe zu stellen und es entstanden auch Konstellationen, die bisher selten oder vielleicht noch nie unter Wettkampfbedingungen getestet werden konnten. In der Verbandsliga konnten solche Experimente noch bei einer 10-Tore-Führung gewagt werden, in der Oberliga ist es dann eben ein ebenso großer Rückstand. 

In der Schlussviertelstunde schalteten die Gastgeber dann einen Gang runter, wodurch der RSV noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte. Besonders erwähnt werden soll hier Silvio Rathmann, über den zwischenzeitlich die Hölle hereingebrochen ist, der aber dennoch seinen Mann im Kasten stand und das 40. Gegentor verhinderte. Der abschließende direkte Freiwurf segelte über das Tor und somit klatschten beide Mannschaften beim 39:19-Endstand erneut mit einer 20-Tore-Differenz ab und verabschiedeten sich zumindest bis zur Rückrunde.

Zusammenfassung 26.10. Oberliga Sachsen: HSG Freiberg - Radeberger SV 39:19 (18:8)
Aufstellung RSV: Rathmann - Richter (3), Würfel (2), Höhne (1), Herkenrath, Mandalka (1), F. Bellmann (4), Fährmann, Kempe, Dorschner (3), Jung (2/2), Haufe (1), T. Bellmann (2)

Nach den beiden Ausflügen nach Freiberg steht dem Radeberger SV am kommenden Wochenende endlich wieder Handball satt von früh bis spät in der heimischen BSZ-Halle bevor. Wie gewohnt machen die 1. Frauen am Samstag um 16 Uhr den Auftakt der Erwachsenenspiele gegen den Görlitzer HC II, um 18:30 Uhr empfangen dann die 1. Männer die “Lampe” aus Zwickau, wobei wir uns wie immer über lautstarke Unterstützung freuen. Ein besonderes Schmankerl zum Abschluss der beiden Heimspieltage wird am Sonntag das Spitzenspiel der 2. Männer gegen Kamenz sein, zu dem sich ein Besuch auf jeden Fall auch lohnt.

 

 

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Mon, 28 Oct 2024 09:19:50 +0100
OLS-M: Radeberger SV - Koweg Görlitz 22:29 (10:12) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/387-ols-m-radeberger-sv-koweg-g%C3%B6rlitz-22-29.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/387-ols-m-radeberger-sv-koweg-g%C3%B6rlitz-22-29.html

Am Samstag, dem 28.09.24 war es wieder soweit. Um 18:30 Uhr wurde in der BSZ-Sporthalle Radeberg zum Heimspiel gegen Koweg Görlitz angepfiffen. Görlitz bis dahin nur mit drei Begegnungen und zwei Punkten stand sehr ähnlich in der Tabelle da wie die Mannen aus Radeberg. Mit voller Bank und und gut gestimmt starteten die Bierstadthelden in das Spiel. Die Hoffnungen auf den ersten Sieg im sechsten Spiel waren groß. Dementsprechend gestaltete sich auch der Start des Spiels. Radeberg lag nach neun Minuten durch das Tor von René Rudolph mit 4:1 in Führung. Ein gelungener Start, auf den man eigentlich gut aufbauen könnte. Müsste man meinen.


Der Gegner reagiert nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der ersten Auszeit, welche nach kurzer Zeit ihre Wirkung entfalten sollte. In der elften Minute wurde ausgeglichen und auf einmal stand es 4:4. Daraufhin konnten die Zuschauer einen munteren Schlagabtausch auf Augenhöhe beobachten. Immer wieder ging erst die eine, dann die andere Mannschaft in Führung. Geprägt von einigen technischen Fehlern und Fehlwürfen muss das Spiel von außen nicht das schönste zum Zusehen gewesen sein. Besonders für die Radeberger Fans war das Ende der ersten Halbzeit ein sehr unbefriedigendes, da sich die Görlitzer mit zwei Toren Vorsprung in die Pause verabschieden durften. Nach einem so gelungenen Start ein ziemlicher Dämpfer. Und das sollte leider nicht der letzte in diesem Spiel gewesen sein.


Die zweite Halbzeit begann dort, wo die erste aufgehört hatte. Görlitz traf, Radeberg nicht. In den ersten sechs Minuten trafen die Gäste aus Görlitz fünf mal, während Radeberg nur ein Tor vorweisen konnte. Besonders hervorzuheben ist dabei Matyas Burda der Görlitzer. Er allein warf in den ersten acht Minuten der zweiten Halbzeit fünf mal und kam am Ende auf 16 (!) Treffer. Radeberg gelang es nicht, den Schützen auf der halblinken Position in den Griff zu bekommen, obwohl Trainer Käppler vor dem Spiel versucht hatte, seine Jungs auf genau diesen Spieler einzustellen.
Zudem wurde es auch zunehmend hitziger auf dem Spielfeld. Durch sehr hartes Einschreiten in der Abwehr und als unsportlich wahrgenommene Aktionen entstanden immer wieder Reibungen auf dem Spielfeld, welche ebenfalls dazu führten, dass Radeberg zunehmend die Konzentration verlor. Görlitz konnte sich immer weiter absetzen. Auch der Versuch, das Spiel mit einem Sieben gegen Sechs zu drehen, wurde mit drei Treffern ins leere Tor bestraft. Zwischenzeitlich zogen die Görlitzer sogar auf zehn Treffer davon.


Schlussendlich musste sich der RSV mit einem 22:29 geschlagen geben und wartet weiterhin auf den ersten Sieg der Saison.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Radeberg mal wieder an sich selbst gescheiterte. Trotz einer anfangs soliden Abwehrleistung reicht es wegen vergebener Abschlüsse und zu vielen technischen Fehlern leider nicht.

Doch die Jagd auf den Klassenerhalt geht weiter. Nach einer kurzen Herbstpause geht es am Samstag, den 19.10. bei der HSG Freiberg im Pokalspiel wieder los. In der Woche darauf wird wieder in Freiberg um Punkte im Ligabetrieb gespielt. Die Krone wird gerückt und es geht weiter. Der RSV kommt in die Gänge. Ganz sicher.


Für den RSV im Einsatz: Herkenrath, Mandalka (2), Rudolph (7), F. Bellmann (1), Masula (3), Fährmann (1), Guhrenz, Stein, Würfel (1), Kempe, Dorschner (1), Bundtke, Diedrich, Haufe (2), Wagner, T. Bellmann (4)

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info@radebergersv-handball.de (Philipp Daferner) 1. Männer Wed, 02 Oct 2024 16:35:06 +0200
OLS-M: KJS-Club Dresden – Radeberger SV 28:23 (12:15) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/386-ols-m-kjs-club-dresden-%E2%80%93-radeberger-sv-28-23-12-15.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/386-ols-m-kjs-club-dresden-%E2%80%93-radeberger-sv-28-23-12-15.html

Zum fünften Spiel der Saison für die Bierstadthelden aus Radeberg ging es in die Halle des Berthold-Brecht-Gymnasiums in Dresden. Gastgeber war der KJS-Club Dresden, eine Mannschaft, die schon einige Jahre in der Sachsenliga spielt und letzte Saison den sechsten Platz erreichen konnte. Vor Anpfiff standen beide Teams in der unteren Tabellenhälfte nicht weit voneinander entfernt, man konnte sich also auf ein interessantes Spiel auf Augenhöhe freuen. Radeberg musste auf ein paar Spieler im Aufbau verzichten, doch auf den Zuschauerrängen war man in der Überzahl.

Den ersten Angriff des Spiels konnten die Dresdner direkt im Radeberger Tor unterbringen, doch die Antwort folgte des RSV folgte prompt. In den ersten zehn Minuten konnte sich keines der Teams absetzen. KJS Dresden versuchte es gleich zu Beginn mit einer offensiven Manndeckung, doch Gästetrainer Dennis Käppler reagierte umgehend und schickte im Angriff den siebten Feldspieler aufs Parkett. So wurde die Manndeckung schnell neutralisiert und seine Mannschaft fand immer besser ins Spiel. Von der 20. Minute an setzte sich der RSV dann langsam, aber sicher über 8:11 bis drei Minuten später auf 9:14 ab. Die Dresdner bäumten sich aber nochmals auf und verkürzten bis zum Pausenpfiff auf 12:15. Alles in allem dennoch eine der besten Halbzeiten, welche die Männer aus der Bierstadt in den letzten Wochen zeigten und in der die Stimmung neben und auf dem Feld fast nicht hätte besser sein können.

Die ersten zehn Minuten nach der Pause liefen so weiter, wie das Spiel begonnen hatte. Radeberg konnte den Drei-Tore-Vorsprung halten, und es schien so, als würde das Spiel in die richtige Richtung laufen. Doch in der 42. Minute wurde es dann wieder spannend. Der KJS Dresden kam bis auf ein Tor ran. Grundsätzlich überhaupt nichts Dramatisches, aber es sollte den Wendepunkt des Spiels einläuten. Denn der Ausgleich folgte direkt danach. Plötzlich war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das bis zur 52. Minute beim Stand von 23:23 anhielt. Dann passierte die Katastrophe: Während KJS es weiterhin verstand, Tore zu erzielen, brachten die Gäste des RSV keinen Ball mehr unter und scheiterten zahlreich am Dresdner Torhüter. Alle Bemühungen seitens des Trainers und seines Teams blieben wirkungslos und die Dresdner zogen bis zum Endstand von 28:23 davon.

Abschließend muss man sagen, dass Radeberg das Spiel durchaus hätte gewinnen können. Auch mit dem stark geschwächten Kader, auf den Trainer Dennis Käppler zurückgreifen musste, und auch als Aufsteiger mit deutlich weniger Erfahrung in der Oberliga Sachsen. An Kraft und Ausdauer hat es auf jeden Fall nicht gelegen und verletzte Spieler kehren auch irgendwann wieder zurück. Außerdem ist es nicht nur ein Nachteil, Aufsteiger in einer neuen Liga zu sein. Jetzt wird der Blick auf kommendes Wochenende gerichtet und die positiven Gedanken aus dem Spiel in Dresden dahin mitgenommen. Mit Koweg Görlitz kommen die Zehnplatzierten der Liga nach Radeberg und darauf wird sich taktisch und mental vorbereitet. Zu Hause ist es doch sowieso am schönsten.

Für den RSV spielten: Wagner, Rathmann – Richter, Würfel (5), Dreyer, Herkenrath (1), Mandalka (4), Rudolph (2), F. Bellmann (4), Fährmann (3), Kempe (1), Dorschner, Jung (1), Haufe (1), T. Bellmann (1)

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Tue, 24 Sep 2024 20:58:34 +0200
OLS-M: LHV Hoyerswerda – Radeberger SV 36:22 (17:12) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/381-ols-m-lhv-hoyerswerda-%E2%80%93-radeberger-sv-36-22-17-12.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/381-ols-m-lhv-hoyerswerda-%E2%80%93-radeberger-sv-36-22-17-12.html OLS-M: LHV Hoyerswerda – Radeberger SV 36:22 (17:12)

Auf Ostsachsenderby Nr. 1 der vorangegangenen Woche folgte am Samstag der zweite Teil, auswärts gegen den LHV Hoyerswerda. Seines Zeichens Vizemeister der vergangenen Saison, fanden die Gastgeber nach einer überraschenden Niederlage im ersten Spiel mit leichter Verzögerung in die Spur und ließen dies nun auch die Männer aus Radeberg spüren. Diese reisten selbst mit einem überschaubaren Kader an – Trainer Dennis Käppler standen insgesamt lediglich neun Feldspieler zur Verfügung. So war die Devise für das Derby: von Anfang Spaß haben und den favorisierten LHV solange wie möglich ärgern.

Und das gelang ihnen zu Beginn richtig gut, allen voran Geburtstagskind René Rudolph, der hervorragend in die Partie fand und sich und sein Team in den ersten 10 Minuten bereits viermal beschenkte. Nach dem Blitzstart durch die Bierstadthelden zum 2:4 ließen die ersten Wirkungstreffer seitens des LHV aber nicht lange auf sich warten und Nick Widera brachte seine Farben in der 13. Spielminute in Überzahl mit seinem ebenfalls vierten Torerfolg zum 7:5 erstmals mit zwei Zählern in Front.

Das Tempo im Spiel war nun längst nicht mehr so hoch wie in der Anfangsphase, insbesondere auf Seiten der Gäste, die es zunehmend verpassten, ihre Angriffe konzentriert und konsequent auszuspielen. Durch Kampfgeist in der Defensive konnten sie die Fehler noch weitestgehend kompensieren und das Spiel bis zum 13:10 nach 25 Minuten offen gestalten, mit drei Toren in Folge für Hoyerswerda wuchs deren Vorsprung dann aber weiter an, auch weil die Gäste immer öfter den entscheidenden Schritt zu spät waren. Beim Stand von 17:12 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

In der Halbzeitpause forderte Coach Käppler seine Mannschaft auf, den Mut nicht zu verlieren und gab nun auch Silvio Rathmann im Tor die Chance, sich zu beweisen. Nun waren es aber die Gastgeber, die den besseren Start erwischten und innerhalb von sieben Minuten auf 22:13 erhöhten. Der geforderte Mut bei den Gästen blitzte leider nur selten auf, viel öfter waren leider technische Unsauberkeiten oder Abspielfehler zu beobachten, welche die Männer des RSV um den Lohn des kurz zuvor erkämpften Ballbesitzes brachten.

Auf beiden Seiten wurden nun die Mannschaftsaufstellungen etwas verändert, Hoyerswerda konnte dabei bereits manchen Leistungsträger schonen. Außerdem testeten beide Seiten das Spiel mit herausgenommenem Torhüter, was allerdings die Gefahr mit sich bringt, bei zu langsamem Wechsel mit Treffern ins leere Tor bestraft zu werden.

Der Vorsprung für den LHV Hoyerswerda wuchs über 27:16 nach 45 Minuten bis zum 36:22-Endstand immer weiter an. Sie haben eindrucksvoll bewiesen, warum sie im letzten Jahr Vizemeister wurden und dass mit ihnen auch in der aktuellen Spielzeit wieder ganz weit vorne zu rechnen ist. Für den RSV heißt es dagegen Mund abwischen und den Blick auf die letzten 2 Spiele vor den Herbstferien richten: kommenden Samstag spielen die Bierstädter um 19 Uhr erneut auswärts beim KJS Club Dresden, die bis auf einen Sieg am grünen Tisch noch ohne Pluspunkte geblieben sind.

Für den RSV spielten: Wagner, Rathmann – Richter (2), Höhne (3), Rudolph (6), F. Bellmann (5), Fährmann (1), Kempe, Dorschner (2), Jung (1), T. Bellmann (2)

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Sun, 15 Sep 2024 12:29:51 +0200
OLS-M: Radeberger SV – HVO Cunewalde 23:28 (12:16) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/380-ols-m-radeberger-sv-%E2%80%93-hvo-cunewalde-23-28-12-16.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/380-ols-m-radeberger-sv-%E2%80%93-hvo-cunewalde-23-28-12-16.html OLS-M: Radeberger SV – HVO Cunewalde 23:28 (12:16)

Derbyzeit in der Oberliga Sachsen! Nachdem sich die Männer des Radeberger SV und des HVO Cunewalde in den vergangenen Jahren durch Auf- und Abstiege zumindest während der Saisons aus dem Weg gegangen sind, trafen sie nun nach zahlreichen Testspielen der Vorjahre endlich auch im regulären Spielbetrieb aufeinander. Das Schöne daran ist, dass meistens mehr Zuschauende in die Halle kommen, wenn es um Punkte geht – selbst bei Temperaturen in- und außerhalb der Halle, die eher Lust auf Liegestuhl und Erfrischungsgetränk nach Wahl machen. Für letzteres stand aber zumindest ein Bierwagen vor der Halle zur Verfügung, der Berichten zufolge sehr gut frequentiert wurde.

Neu in der Startformation des RSV war Pascal Würfel, der mit einem Zweitspielrecht ausgestattet ist und somit neben seinem Stammverein HC Spreewald auch für die Bierstadthelden im rechten Rückraum auflaufen darf und standesgemäß zu seinem Einstand zwei Gläser mit köstlichen Spreewälder Gurken mitbrachte (gerne mehr davon). Den ersten Treffer der Partie markierte allerdings wie schon im ersten Heimspiel Franz Bellmann aus der gegenüberliegenden Position. Die Partie verlief zunächst ausgeglichen, doch die erste Zeitstrafe für Philipp Daferner, der im Duell mit dem am Ende 10-fachen Torschützen Michal Hajek das Nachsehen hatte, nutzten die routinierten Gäste aus und führten nach acht Spielminuten mit 2:5 Toren.

In der Defensive agierten die Bierstadthelden auch in der Folge oft noch zu zaghaft oder waren schlicht einen Schritt zu langsam, was gnadenlos mit Toren aus dem Rückraum oder insbesondere über den Rechtsaußen Denny Mertig bestraft wurde. Besser entwickelte sich nun aber das Offensivspiel der Gastgeber, die mit Tempo oder dem notwendigen Druck in die Tiefe ihre Angriffe erfolgreicher gestalten konnten und so den Rückstand nahezu konstant hielten. Beim Stand von 12:16 gingen die Mannschaften zur Halbzeitpause in den etwas kühleren Kabinentrakt.

Die Ansprache von Trainer Dennis Käppler bezog sich insbesondere auf die Abwehr, wo er etwas mehr Aggressivität und Cleverness forderte. Die Umsetzung seiner Worte ließ allerdings noch fünf Minuten auf sich warten, innerhalb derer die Cunewalder Jungs ihre Führung auf 13:20 ausbauen konnten. Es brauchte so etwas wie eine Initialzündung für den Radeberger SV, um hier nochmal eine Schippe drauflegen zu können. Hilfestellung dafür gaben zunächst die Gäste, die zwei Zeitstrafen in Folge kassierten und sich dadurch selbst etwas aus dem Spielfluss brachten. Den entscheidenden Funken steuerte Silvio Rathmann mit einem gehaltenen Strafwurf und weiteren Paraden bei. In den folgenden 10 Spielminuten ließen die Bierstädter nur einen Gegentreffer zu und verkürzten durch Florian Höhne 12 Minuten vor Schluss auf 19:21.

Kurz zuvor hatten sie allerdings den schmerzhaften Ausfall von Philipp Daferner zu verkraften, welchen sie an diesem Tag nicht mehr kompensieren konnten. Nach einer Auszeit der Gäste übernahm jetzt Michal Hajek zunehmend Verantwortung für den HVO, bestrafte die erneut aufkommenden Fehler auf Radeberger Seite und entführte die zwei Punkte mit 5 Treffern in der Schlussphase quasi im Alleingang aus der BSZ-Halle. Die Offensivbemühungen des RSV wurden dagegen nicht mehr belohnt, bis beim Stand von 23:28 die Schlusssirene ertönte.

Selbstverständlich war die Enttäuschung nach der zweiten Saisonniederlage groß, dennoch hat sich gegen den Vorjahresvierten gezeigt, dass das Potenzial vorhanden ist, diese Gegner zu schlagen. Noch fehlt es dafür an Konstanz und zu oft müssen die Radeberger Männer in den Spielen einen großen Rückstand aufholen. Morgen geht es wieder in die Halle und dann wird konsequent bei hoffentlich angenehmeren Temperaturen weitergearbeitet. Nächste Woche steht dann am Samstag um 17:30 Uhr direkt das nächste Derby in Hoyerswerda auf dem Programm. Ob beim letztjährigen Vizemeister eine Überraschung gelingt, wird sich zeigen.

Für den RSV waren im Einsatz: Wagner, Rathmann – Richter (3), Herkenrath, Höhne (5), Mandalka (1), Rudolph (1), F. Bellmann (5), Daferner (2), Fährmann, Würfel (1), Kempe, Dorschner, Jung (5/3), Haufe

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Sun, 08 Sep 2024 13:17:39 +0200
OLS-M: HSV Weinböhla - Radeberger SV 27:26 (13:13) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/378-ols-m-hsv-weinb%C3%B6hla-radeberger-sv-27-26-13-13.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/378-ols-m-hsv-weinb%C3%B6hla-radeberger-sv-27-26-13-13.html

Am Samstag, den 31.08. ging es für die 1. Männer des Radeberger SV zu ihrem ersten Auswärtsspiel der noch frischen Oberliga-Saison. Gespielt wurde in Meißen gegen den HSV Weinböhla, welcher wahrscheinlich mit der jüngsten Truppe der Liga auf der Platte stand und letzte Woche schon überraschend die ersten zwei Punkte aus Hoyerswerda mit nach Hause nehmen durfte. Nach dem Unentschieden der Bierstadthelden in der vorherigen Woche war das Ziel klar: den ersten Sieg mit nach Radeberg zu bringen. Um sich angemessen auf das Spiel vorzubereiten, wurde unter der Woche schon ohne Harz trainiert, da in der Meißner Halle absolutes Haftmittelverbot gilt. Mit dieser unschönen Voraussetzung wurde um 19 Uhr das Spiel angepfiffen.

Sichtlich überrascht vom Tempo der Gegner oder auch etwas zu sicher vom Punktgewinn aus dem letzten Wochenende legte der RSV einen Fehlstart hin. Nach zwei Minuten mussten die mitgereisten Fans einen 3:0-Rückstand auf der Anzeigetafel zur Kenntnis nehmen. Radeberg ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, sondern erwachte aus der Schockstarre und so stand es nach 8 Minuten und jeweils zwei Treffern von Dorschner und Mandalka 3:4 für Radeberg. Daraufhin folgte ein munterer Schlagabtausch auf Augenhöhe. Weinböhla konnte zwischenzeitlich auf drei Treffer davonziehen, jedoch kämpfte sich der RSV immer wieder ran. Besonders ist Markus Dorschner hervorzuheben, welcher mit acht Toren der stärkste Werfer unter den Radebergern war und auch ohne Harz die Bälle unter die Latte nagelte. Außerdem durfte sich ein neues Gesicht in den Radeberger Reihen beweisen: der Neuzugang Christian Müller zeigte sein Können nicht nur am Kreis, sondern auch in der Abwehr.

Jedoch machte es sich der RSV oft selbst schwerer, als es hätte sein müssen. Mit insgesamt sieben Zeitstrafen (davon vier in der ersten Halbzeit) dezimierten sich die Gäste zu oft selbst, während der HSV hingegen insgesamt nur drei Mal in Unterzahl war. Außerdem war das Spiel von einigen Fehlpässen und -würfen geprägt, was wir für dieses Spiel getrost auf das fehlende Haftmittel schieben werden. Nach ausgeglichenen 30 Minuten ging es mit einem Stand von 13:13 in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann so wie die erste aufgehört hat. Nach kurzer Ein-Tor-Führung hatte der HSV immer knapp die Nase vorne. Durch die schnellen Beine der jungen Weinböhlaer gelang ihnen oft der Durchbruch durch die Radeberger Abwehr oder es wurden Siebenmeter herausgeholt, da die Radeberger Abwehr immer einen Tick zu spät am Mann war. Auch die Pässe an den gegnerischen Kreisläufer zu verhindern stellte zu oft ein Problem dar und wurde konsequent bestraft.

Nach 45 Minuten und der dritten Zwei-Minuten-Strafe durfte sich Jasper Mandalka das restliche Spiel von der Tribüne aus ansehen, was das Radeberger Spiel aber nicht aus der Ruhe brachte. Nach Drei-Tore-Rückstand in der 45. Minute gelang ihnen immer wieder der Anschlusstreffer, aber nicht der Ausgleich. Die letzten Spielminuten ähnelten einem Krimi. Zuerst parierte Jakob Wagner den Konter und im Anschluss verwandelte Philipp Richter einen Siebenmeter im Nachwurf zum Anschluss. Und Radeberg gelang Sekunden vor Schluss wieder der Ballgewinn. Florian Höhne musste sich den letzten Wurf nehmen, welcher aber durch den HSV-Keeper entschärft wurde.

Somit muss Radeberg weiterhin auf den ersten Oberliga-Sieg warten, die nächste Chance darauf bekommen sie bereits am kommenden Wochenende. Am Samstag geht es im Ostsachsenderby gegen Cunewalde in der heimischen BSZ-Halle und mit Harz wieder heiß her.

 

Für den RSV im Einsatz: Richter (5), Höhne, Müller, Mandalka (3), Rudolph (1), F. Bellmann (2), Fährmann (2), Kempe (1), Dorschner (8), Jung (1), Rathmann, Haufe (2), Wagner, T. Bellmann

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Mon, 02 Sep 2024 07:36:18 +0200
OLS-M: Radeberger SV - BSV Limbach-Oberfrohna 28:28 https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/377-ols-m-radeberger-sv-bsv-limbach-oberfrohna-28-28.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/377-ols-m-radeberger-sv-bsv-limbach-oberfrohna-28-28.html OLS-M: Radeberger SV - BSV Limbach-Oberfrohna 28:28

Am Samstagabend stand für die Radeberger Handballer das erste Saisonspiel in der (seit dieser Saison neu benannten) Oberliga Sachsen an. Gleich am ersten Spieltag kam es zum Aufsteigerduell gegen den amtierenden Meister der Verbandsliga West vom BSV Limbach-Oberfrohna. Die Gäste aus dem Chemnitzer Umland, die sich nach drei Aufstiegen in Folge in der Sommerpause mit hochkarätigen Neuzugängen verstärkt hatten, reisten mit voller Mannstärke nach Radeberg. Auch Heimtrainer Dennis Käppler konnte auf den kompletten Kader zurückgreifen, der im Vergleich zum letzten Jahr um die Neuzugänge Karl Bundtke und Karl Jung ergänzt wurde.

 

Das Spiel begann und von der ersten Minute an war jedem einzelnen auf Radeberger Seite anzumerken, dass man sich für die monatelange Schufterei belohnen wollte, hatte man doch noch die deutliche Auftaktniederlage im letzten Sachsenliga-Jahr vor zwei Jahren in Görlitz in Erinnerung. Die Abwehr um Jasper Mandalka und Franz Bellmann im Mittelblock zeigte sich hellwach und aggressiv, letzterer markierte nach einem schnellen Durchbruch das erste Tor der neuen Saison (was er sicherlich gerne mit einer Kiste vergelten wird). In der Folge setzte Spielmacher Florian Höhne im Angriff immer wieder die Rückraumschützen Franz Bellmann und Markus Dorschner in Szene, der bei seinem ersten Auftritt nach fast einjähriger Verletzungspause spielte, als wäre er nie weggewesen.

Auch die Gäste fanden schnell ins Spiel und waren vor allem über den Rückraum erfolgreich. Auf der anderen Seite spielte man die Angriffe geduldig zu Ende und konnte sich auch dank der treffsicheren Außen Tobias Haufe und Philipp Richter auf 10:7 absetzen (20.). Die Gäste hielten mit all ihrer Erfahrung dagegen und so wurden beim Stand von 14:12 für die Heimmannschaft die Seiten gewechselt.

In der zweiten Hälfte knüpfte man zunächst an die starke erste Halbzeit an, aber auch der Limbacher Torhüter Danino Schön kam nun ins Spiel und konnte einige Radeberger Würfe entschärfen. Der 3-Tore-Vorsprung hielt bis in die 40. Minute (18:15), doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bis sich beim Stand von 21:19 (46.) Adam Habarta leider so schwer verletzte, dass er nicht weiterspielen konnte. Wir wünschen gute und schnelle Besserung!

Trotz eines stark haltenden Jakob Wagner im RSV-Tor, der einen Wurf sogar fangen konnte, zeigten die Gäste nun ihre spielerische Klasse und kamen Tor um Tor heran. Der RSV nahm die teils harte Spielweise der Gegner in Abwehr wie in Angriff voll an und war teils nur unfair zu stoppen. Die fälligen Strafwürfe verwandelte der treffsichere Karl Jung ein ums andere Mal. In der 49. Minute setzte sich Chris Guhrenz im 1 gegen 1 durch und netzte zum 24:23 ein. Es sollte die letzte Radeberger Führung in diesem Spiel bleiben.

Die Limbacher profitierten von einigen unglücklichen Wurfentscheidungen der Heimseite und kamen durch Alexander Matschos schließlich zum 26:28 (57.). RSV-Coach Käppler setzte nun alles auf eine Karte und brachte nach Auszeit den 7. Feldspieler. Mit Erfolg: Die in Überzahl erspielte Chance nutzte Philipp Daferner zum Anschlusstreffer und auf der anderen Seite parierte Jakob Wagner die freien Würfe der Gegner, sodass sich im darauffolgenden Angriff die Chance zum Ausgleich bot. Trotz Unterzahl aufgrund einer unglücklichen Zeitstrafe bewahrten die Radeberger einen kühlen Kopf und fanden wiederum den freien Mann, der von der BSV-Abwehr nur noch mit unfairen Mitteln gestoppt werden konnte. Den folgenden Siebenmeter verwandelte Karl Jung nach Doppelpass mit dem gegnerischen Torhüter zum 28:28-Ausgleich. In den verbleibenden 46 Sekunden ließ das Radeberger Abwehrbollwerk keine klare Torchance mehr zu, sodass Jakob Wagner den letzten Rückraumwurf mit der Schlusssirene lässig zur Seite parieren konnte.

 

Nach dieser packenden Schlussphase überwog trotz zwischenzeitlicher 4-Tore-Führung die Freude über den ersten Punktgewinn im ersten Spiel. Auf der konzentrierten Leistung mit einer geringen Fehlerquote, vor allem aber auf der mannschaftlichen Geschlossenheit lässt sich aufbauen.

Erwähnenswert ist auch die souveräne Spielleitung des Schiedsrichtergespanns, das in dieser teilweise hitzig geführten Partie die Übersicht behielt.

 

Schon am nächsten Samstag wollen die Radeberger Handballer im ersten Auswärtsspiel gegen den HSV Weinböhla, der mit einem Sieg beim LHV Hoyerswerda in die Saison gestartet ist, an diese Leistung anknüpfen. Anpfiff ist um 19:00 in der BSZ-Sporthalle in Meißen.

 

Für den RSV im Einsatz: Richter (3), Höhne (1), Mandalka, Rudolph, F. Bellmann (5), Daferner (4), Fährmann, Guhrenz (1), Herkenrath, Kempe, Dorschner (5), Jung (6/4), Rathmann, Bundtke, Haufe (3), Wagner

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info@radebergersv-handball.de (Philipp Daferner) 1. Männer Sun, 25 Aug 2024 18:33:15 +0200
Sommerinterview mit Trainer der 1. Männermannschaft https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/374-sommerinterview-mit-trainer-der-1-m%C3%A4nnermannschaft.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/374-sommerinterview-mit-trainer-der-1-m%C3%A4nnermannschaft.html Sommerinterview mit Trainer der 1. Männermannschaft

 

 

1.: Dennis Käppler, du bist erst in der zweiten Saisonhälfte unser Coach geworden. Wie bist du mit dieser besonderen Herausforderung umgegangen?

Als ich gefragt wurde, ob ich den Trainerposten übernehmen will, war es natürlich ein großer Reiz, das auch direkt anzugehen. Doch ist die Rolle des Trainers in der ersten Männermannschaft, so wie ich sie leben will, ein so großes Commitment und ein so großes Zeitinvestment, dass es auch auf Kosten der Familie geht und damit ist es nicht mehr meine eigene Entscheidung, sondern eine Familienentscheidung. Ich bin meiner Frau sehr dankbar, dass sie am Ende einverstanden war und mich in meiner neuen Rolle unterstützt. Sobald das geklärt war, konnte ich mich ganz reinstürzen.

 

2.: Was hat dich dazu gebracht, die Mannschaft zu übernehmen und was zeichnet sie aus?

Für mich ist die Erste Männer das Aushängeschild unseres Vereins und da ich schon mein gesamtes Handballerleben als Aktiver und als Trainer in diesem Verein verbracht habe, ist es irgendwo natürlich auch immer der Traum gewesen, die Erste Männer zu trainieren. Insofern war da gar nicht so viel Überzeugungsarbeit nötig.

Das, was diese Mannschaft auszeichnet, ist schon seit jeher die sehr breite Leistungsdichte und der große Zusammenhalt. Wir kommen nicht über den einzelnen Shooter, sondern über die mannschaftliche Geschlossenheit und den Teamgeist.

 

3.: Wer war dein persönlicher MVP der vergangenen Saison?

Sehr miese Frage, wo ich doch gerade gesagt habe, dass wir in Radeberg keinen klassischen MVP haben. Heißt im Umkehrschluss aber auch, dass es in jedem Spiel einen anderen MVP geben kann. Wen ich gerne herausheben möchte, ist Franz Bellmann, der die großen Fußstapfen, die Markus Dorschner durch seine Verletzung hinterlassen hat, beeindruckend schnell beeindruckend gut ausgefüllt hat, vorne wie hinten. Er ist innerhalb weniger Monate zum Leistungsträger geworden, was besonders bemerkenswert ist, wenn man bedenkt, dass der Junge Baujahr 2002 ist. Abgesehen davon sind wir auf der Torhüterposition sehr gut besetzt. Wer derzeit allerdings die steilste Aufwärtskurve hat, ist ganz klar Jasper Mandalka, der seine neue Position am Kreis und im Innenblock sehr souverän löst.

 

4.: Wie ist deine Einschätzung von der Vorbereitung bisher? Welcher Spieler hat dich bis jetzt am positivsten überrascht?

Die Vorbereitung läuft gut, aber es ist in der Natur der Sache, dass kein Trainer jemals vollständig zufrieden mit der Vorbereitung ist. Die größte Überraschung der Vorbereitung ist derzeit Jannis Herkenrath. Bei ihm merkt man, dass er unbedingt in die Erste will, er keult bis zur letzten Minute, ist bei jedem Training dabei, der Kerl macht echt Spaß.

 

5.: Das Trainingslager steht bald an, kannst du uns eine Vorschau auf ein Highlight/ eine Gemeinheit/ eine richtig coole Sache geben, die du dir dafür ausgedacht hast?

Das Trainingslager findet eine Woche vor Saisonbeginn statt, weswegen ich schon mal ankündigen kann, dass es keine athletischen Gemeinheiten geben wird. Ein Highlight, worauf sich die Jungs aber freuen können, wird eine Trainingseinheit am Badesee sein, da wird der Spaß im Vordergrund stehen.

 

6.: Hast du ein Spieltagsritual?

Nun, was ich im Allgemeinen mache, ist, dass ich schon in der Vorwoche die neu zugänglichen Videoschnitte der letzten Spiele des Gegners analysiere und mir die gesamte Woche über Notizen mache. Das Ritual am Spieltag ist dann, dass ich am Tag selbst alles, was ich zusammengefasst habe, nochmal niederschreibe. Auf den Zettel kommen dann auch all die Gedanken, die ich mir gemacht habe. Und das ist immer derselbe Block, mit immer demselben Stift.

 

7.: Im Blick auf die kommende Saison: Was hebt dich von den Trainern der anderen Teams der Oberliga Sachsen ab?

Das ist ja mal eine richtig gemeine Frage. Also ich bin 29, ich da zu mir selbst ehrlich genug, um zuzugeben, dass ich weder der erfahrenste noch der innovativste Trainer der Sachsenliga bin. Aber ich bin mit vollem Einsatz dabei und denke, dass meine große Stärke ist, dass ich als Trainer besonders nahbar bin, was mir einen sehr engen Kontakt zum Team ermöglicht. Ich denke, dass ich ein tatsächlicher Teil des Teams bin.

 

8.: Das stimmt absolut. Letzte Frage: Wieso bist du überzeugt, dass wir die Klasse halten werden? Wenn ich mir mal die kleine Suggestivfrage erlauben darf.

Darfst du! Wir haben definitiv eine realistische Chance, die Klasse zu halten. Wenn wir es schaffen uns auf unsere Stärken zu besinnen und noch näher zusammenzurücken, auch mal längere Durststrecken überstehen, dann gehen wir zwar in die meisten Spiele als Underdog. Ich sehe uns dann aber im Rennen um den Klassenerhalt als solches nicht als Underdog.

 

Vielen Dank fürs Interview, Dennis!

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Wed, 31 Jul 2024 09:39:38 +0200