Berichte https://www.radebergersv-handball.de Sun, 05 Jul 2026 13:21:20 +0200 Joomla! - Open Source Content Management de-de Erste Männer verliert in Niederau https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/414-erste-m%C3%A4nner-verliert-in-niederau.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/414-erste-m%C3%A4nner-verliert-in-niederau.html

Der Radeberger SV musste am 25. Oktober 2025 in der Verbandsliga Männer Staffel Ost eine weitere Niederlage hinnehmen. Im Auswärtsspiel gegen den SV Niederau in der Sporthalle des BSZ Meißen fand die Mannschaft über 60 Minuten nicht zu ihrer Bestform und unterlag am Ende mit 26:33 (12:18). Die sieben Tore Differenz waren leider auch in der Höhe verdient. 

Die Partie begann für den Radeberger SV denkbar ungünstig. Die Mannschaft hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, agierte in den Anfangsminuten zu zögerlich und ließ die nötige defensive Härte vermissen. Nach einem kurzen Ausgleich in der zweiten Minute durch Franz Bellmann (1:1) zog der SV Niederau das Tempo umgehend an und setzte sich schnell auf 6:2 (9. Minute) ab.

Die taktische Vorgabe, selbst das Spiel schnell zu machen und über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren zu kommen, konnte nicht umgesetzt werden. Stattdessen waren es die Gastgeber, die mehr Tempogegenstöße laufen konnten und dadurch die Führung stetig ausbauten. Der RSV verlor in dieser Phase wichtige Bälle im Aufbau oder kassierte Gegentore durch unkonzentrierte Abschlüsse, die Niederau zu einfachen Umschaltmomenten verhalfen. Bereits zur Halbzeit lag der RSV mit 12:18 im Hintertreffen – ein Rückstand, an dem man die mangelnde Durchschlagskraft in Angriff und Abwehr deutlich sehen konnte.

Die größte Baustelle des Radeberger SV war an diesem Tag die eigene Defensive. Die Abstimmung funktionierte nicht konstant, und die Spieler schafften es nicht, die notwendige Kompaktheit gegen das Niederauer Angriffsspiel aufzubauen, welches noch nicht einmal besonders große Variabilität aufwies. Selbst eine rote Karte gegen Leistungsträger Blanck der Gastgeber zu Ende der ersten Halbzeit konnte keinen nachhaltigen Impuls für die Männer in blau-weiß setzen.

Insbesondere die linke Angriffsseite Niederaus konnte das gesamte Spiel über nicht neutralisiert werden.  Die 33 Gegentore erfolgten bis auf wenige Ausnahmen aus dem Rückraum oder per Tempogegenstoß. Wir müssen uns ankreiden lassen, dass wir darauf nicht reagieren konnten. Doch auch in der Offensive kämpfte der RSV mit technischen Fehlern oder Ineffizienz im Abschluss, welche sich auch in der Ausbeute in den Strafwürfen (3 von 7) zeigte. Ein Sieg wäre möglich gewesen, doch wäre dafür einfach eine konzentriertere und couragiertere Leistung in Angriff und Abwehr vonnöten gewesen.

Nun sind 6 Spieltage rum und wir können ein erstes Fazit der Saison ziehen. Es läuft nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben und das ist auch kein Geheimnis. Es gibt nunmal einfach eine Diskrepanz zwischen unseren eigenen Ansprüchen und den auf dem Feld gezeigten Leistungen - und was das angeht auch den eingefahrenen Ergebnissen. 

Trotz der klaren Enttäuschung über den Spielverlauf und die Niederlage bleiben wir optimistisch, dass wir das Ruder in den nächsten Spielen herumreißen können. Erste Erfolge sind bereits in den Trainingseinheiten zu sehen, was Einsatz und Trainingsbeteiligung angeht. Dann kann man sich auch wieder auf das nächste Spiel freuen, diesmal wieder zuhause, gegen unsere Freunde aus Bernstadt. Bis dahin!

 

Es spielten:

Rathmann, Renzing (beide Tor), Richter (1), Schulz (3/2), Spittel (2), Rudolph (1), Mandalka (3), Bellmann F. (4), Zimmermann, Würfel, Kempe, Jung (6/1),  Bundtke, Bellmann T. (4)

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info@radebergersv-handball.de (Maximilian Rentsch) 1. Männer Thu, 30 Oct 2025 08:18:15 +0100
Unerwarteter Pokalerfolg in Delitzsch - 35:32 (15:17) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/413-unerwarteter-pokalerfolg-in-delitzsch-35-32-15-17.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/413-unerwarteter-pokalerfolg-in-delitzsch-35-32-15-17.html

Am vergangenen Sonntag brachen 9 Gefährten vom Rödertal aus auf, um den einen Pokal zu erringen, um den sich im Sachsenlande alles dreht. Unterstützung bekamen die tapferen Helden dabei von 3 unerschrockenen Lehrmeistern. Vor nicht allzu langer Zeit hatte die Losfee prophezeit, dass eine zahlreiche Truppe aus Nordor, wie der Norden Sachsens in den anderen Gebieten genannt wird, den sagenumwobenen Sachsenpokal erringen will. Macht und vor allem Ruhm in den Hallen des Landes war ihr Ziel. Doch eine kleine Schar von Bierstädtern war auserkoren, ihnen Widerstand zu leisten und die feindlichen Delitzscher zu bezwingen. Nach tagelangem Marsch durch die sächsische Wildnis erreichten sie schließlich ihr Ziel in Nordor und stellten sich dem übermäßigen Gegner.

 

So, genug Fantasy, es folgt die Realität, auf deren hartem Boden sich die Delitzscher nach 8 Spielminuten wieder fanden. Es stand 4:1 für den RSV und die Heimmannschaft musste die erste Rücksprache mit dem Trainer halten. Danach fanden sie offensiv bessere Lösungen und es ging 10 Minuten im Gleichschritt bis zum 12:9. So weit so gut aus Radeberger Sicht. Die anfängliche Ungewissheit und Skepsis ob der heutigen Aufgabe waren überwunden und durch zahlreiche erfolgreiche Angriffs- und Abwehraktionen ersetzt. Leider ging den Mannen von Interimstrainer Kleinert danach etwas die Puste aus und die Fehler im Offensivspiel erhöhten sich. Dies nutzen die Gastgeber um durch schnelle Gegenstöße über einen 7:0 Lauf auf 12:16 das Spiel zu drehen und davon zu ziehen. Bis zur Pause konnte man den Abstand zumindest wieder auf 2 Treffer verkürzen.

 

Mit dem Seitenwechsel nutzten die Hausherren ihre personelle Überzahl und rotierten einmal kräftig durch. Mit den neuen Gegner-Paarungen kam man zunächst überhaupt nicht zurecht und auch im Tor rutschte jeder Ball rein. Auf Radeberger Seite schien man mit dem Kopf noch in der Kabine zu sein, als das Spiel bereits wieder angepfiffen war. So konnten die Delitzscher bereits nach 35 Minuten auf 17:22 wieder davonziehen. Aber Handball ist ja bekanntlich ein Spiel in Wellen und eine solche kleine Erfolgswelle erwischte der RSV danach und konnte mit einem 5:1 Lauf verkürzen. Das Spiel war nach 42 Minuten wieder völlig offen (22:23).

 

Wo man sonst wahrscheinlich bereits reichlich rotiert hätte, zeigten die Gäste, dass sie sich auch selbst aus dem Schlamassel herausziehen konnten. Genau dieser Kampfgeist war vermutlich, zusammen mit etwas Glück bzw. Pech im Abschluss, der Unterschied am heutigen Tag. Der Kampf wurde vor allem in der Abwehr wieder angenommen, wo erheblich weniger leichte Würfe zugelassen wurden als noch zu Beginn der Halbzeit. Und auch Rathmann im Tor bekam wieder die eine und andere Hand an den Ball. Dem nun wellenhaften Kopf-an-Kopfrennen setze Schulz nach 52 Minuten mit einem Hattrick zum 30:28 die Krone auf, als man erstmals in dieser Halbzeit wieder mit 2 Toren in Führung ging und die Gastgeber zu einer weiteren Zusammenkunft zwang. Danach zeigte sich wieder die mannschaftliche Ausgeglichenheit und Stärke, indem 5 verschiedene Torschützen den RSV auf die Siegerstraße warfen. Zwar konnte Delitzsch nochmals auf 31:31 ausgleichen, aber als Rathmann 90 Sekunden vor Schluss beim 33:31 seine dritte Siebenmeterparade lieferte, war der Anschlusstreffer abgewehrt und der Pokalerfolg, so unwahrscheinlich er anfangs schien, am Ende doch noch wahr geworden.

 

Obwohl es der Prolog nicht vermuten lässt, war es zwar ein harter aber stets fairer Kampf von beiden Seiten. An dieser Stelle auch noch einmal Dank an die Delitzscher dafür und für das Entgegenkommen im Spieltermin.

 

Wie jede erfolgreiche Heldengeschichte, hat auch diese eine Fortsetzung. Neben den bekannten Helden aus dem ersten Teil, wird es eine neue Geschichte und Charaktere geben. Seid gespannt. Mit etwas Glück findet der zweite Teil am 15. November in einer Sporthalle in ihrer Nähe statt. Die Losfee wird wieder ihre magischen Finger im Spiel haben. Möge die Macht weiterhin mit den Rödertalern sein. Falsches Genre, ach egal.

 

Für den RSV kämpften heldenhaft:

Rathmann, Richter (6), Schulz (9/4), Linder (6), Mandalka (3), Spittel (3), Bellmann (7), Zimmermann (1), Kempe, geführt von Kleinert, Rentsch und Wagner

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info@radebergersv-handball.de (Maximilian Rentsch) 1. Männer Tue, 21 Oct 2025 21:48:35 +0200
Unerwartete Punkteteilung bei Elbflorenz – 31:31 (17:16) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/412-unerwartete-punkteteilung-bei-elbflorenz-%E2%80%93-31-31-17-16.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/412-unerwartete-punkteteilung-bei-elbflorenz-%E2%80%93-31-31-17-16.html

In der Ballsportarena in Dresden heißen die Gäste des HC Elbflorenz üblicherweise Balingen oder Bietigheim, aber am vergangenen Samstag gastierten die Radeberger in der nahen Landeshauptstadt. Die 1. Vertretung des HC war leider nicht abkömmlich und das Perspektivteam war zum internationalen Kindertag scheinbar auch woanders unterwegs. Also wurde der RSV von der dritten Garde des HC, dem Senior-Junior-Team empfangen.

 

Im Ballsportbunker starteten die Bierstädter mit derart viel Elan wie zuletzt gesehen beim Partyauftakt der Handballtage. Die Dresdner mit Neu-Trainer Hartmann waren noch in der Findungsphase, als sie nach 11 Minuten beim 10:3 aus Radeberger Sicht bereits ihre zweite Auszeit nehmen mussten. Die Käppler-Truppe hatte bis dahin nicht einen normalen Spielaufbau benötigt, sondern sämtliche Treffer über Konter und schnelle Gegenstöße erzielt. Aus den zahlreichen Fehlwürfen und Abspielfehlern der Schwarz-Goldenen konnte man erfolgreich Profit schlagen. Dass das nicht 50 Minuten so weiter gehen würde, war auch den mitgereisten RSV-Anhängern klar. Dass man aber derart den Faden verlieren und ihn über die restliche Spielzeit nicht wiederfinden würde, das hätten wohl die wenigsten erwartet.

 

Die Gastgeber rotierten ihren Rückraum, spielten konzentrierter die Pässe und waren im Abschluss plötzlich hoch konzentriert. Auf der Gegenseite hatte sich der RSV beim einen-Gang-herunterschalten irgendwie verkuppelt und kam nicht mehr in die Gänge. Hinten war die Abwehr nun zu halbherzig und die Torhüter konnten im trüben Bunkerlicht auch nicht glänzen. Keine Ballgewinne und hier und da eine überraschende Zeitstrafe von den Niveau-gerechten Schiris zwangen die Gäste ins stationäre Angriffsspiel. Man versuchte den Ball irgendwie im gegnerischen Kasten unterzubringen, aber dem Ball fehlte genauso die Luft wie den Gästen die Bewegung ohne ihn. Neben dem ein oder anderen Ballverlust wuchs auch die Fehlwurfquote immer weiter an. Ein paar einfache Treffer ins verwaiste RSV-Gehäuse taten ihr Übriges, um den HC Elbflorenz wieder ins Spiel zu bringen. Nach den ersten 30 Minuten war die Partie beim 17:16 wieder völlig offen.

 

Im zweiten Durchgang war es dann durchweg ein Krampf und Kampf auf beiden Seiten. Die Abwehr fand nun wieder statt und vor allem der Mittelblock mit Franz und Jasper zwang die Dresdner ihre Abschlüsse über Halb und Außen zu suchen. Leider schien an diesem Tag keine Lücke zu klein, kein Winkel zu spitz, um nicht doch von einem der Senior-Tiger erfolgreich genutzt zu werden. Diese hatten sich mittlerweile im RSV-Fleisch festgebissen und ließen nicht mehr locker. Jede Führung wurde wieder egalisiert und mit der schwindenden Spielzeit wurde immer deutlicher, dass jede kleine Aktion heute das Siegerpendel in die eine oder andere Richtung ausschlagen lassen konnte. Da wurde natürliche jeder Pfiff bedeutsamer und lautstärker kommentiert, aber auch die wackeligen Unparteiischen waren nur eine Randnotiz zu den selbst verursachten Problemen des RSV. Vor allem das Überzahlkonzept konnte nur selten umgesetzt werden, sodass die 6:2 Zeitstrafen in der 2. Hälfte keine spürbare Entlastung für die Nerven aller RSV-Sympathisanten brachten.

 

Ein nicht verwandelter Siebenmeter des zuvor sicheren Schmidt hätte der Kipppunkt nach 55. Spielminuten sein können, als statt eines 29:30 wenig später ein 31:29 auf der Anzeige erschien. Doch sinnbildlich für das 50-minütige Auf und Ab folgte noch ein Stürmerfoul und eine verdaddelte 5:4 Überzahl kurz vor Torschluss. Also mit 31:31 am Ende einen Punkt verloren oder gewonnen? Die Feierlaune war jedenfalls eher bei den Gastgebern. Am Ende heißt es wie immer: abhaken, aufarbeiten und auf das nächste Spiel vorbereiten. Mit der SG Pirna/Heidenau trifft man erneut auf eine Reserve-Truppe, allerdings auch auf den ungeschlagenen Tabellenführer.

 

RSV: Silvio, Christoph, Philipp, Jan (1), Moritz (1), Florian (1), René (2), Jasper (8), Franz (6), Jendrik, Chris, Pascal (2), Karl J. (3), Karl B., Tim (7), Petra, Dennis, Friedrich, Stefanie

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info@radebergersv-handball.de (Maximilian Rentsch) 1. Männer Tue, 23 Sep 2025 20:55:32 +0200
OLS-M: Radeberger SV - SG Germania Zwenkau 27:37 (9:16) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/407-ols-m-radeberger-sv-sg-germania-zwenkau-27-37-9-16.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/407-ols-m-radeberger-sv-sg-germania-zwenkau-27-37-9-16.html

Tja und da ist so eine Saison auch schon wieder rum. Zum letzten Spiel der Saison luden die Radeberger Handballer die Kollegen aus Zwenkau ein, zu einem hoffentlich versöhnlichen Abschluss der Saison. Sicher abgestiegen war man so oder so bereits, aber man wollte den Zuschauern zeigen, dass wir doch guten Handball spielen können und vielleicht sogar nochmal in der Oberliga 2 Punkte in die Bierstadt entführen können.
Das Spiel beginnt und ist von Beginn an noch recht ausgeglichen. Radeberg geht mit der sich vorgenommenen fairen Härte ins Spiel (die ersten 3 gelben Karten gehen allesamt an die Männer in blau-weiß, das beeindruckt die Gäste tatsächlich) und kommt auch im Angriff zu guten Abschlüssen. Doch mehr als ein 4:5 nach 10 Minuten ist am heutigen Spieltag leider nicht drin. Die Reifen sind runtergefahren, der Tank längst leer. Zwenkau ist das einzige Team mit Spielfreude am heutigen Tag und so steht es nach 10 weiteren Minuten plötzlich 5:12. Radeberg gibt sich nicht auf, aber mehr als ein 9:16 ist zur Halbzeit einfach nicht drin.
Anpfiff zweite Halbzeit und die beiden Mannschaften leisten sich einen regen Schlagabtausch. Der 7-Tore Vorsprung der Gäste hält sich stabil, bis sie nach 45 Minuten und dem Spielstand von 19:26 kurz nochmal ernst machen und auf 20:30 schrauben. Im Großen und Ganzen hält sich dieser 10-Tore-Vorsprung auch bis zum Ende des Spiels, welches dann mit 27:37 austrudelt.
Ihr merkt schon, ich will gar nicht so sehr im Spiel ins Detail gehen. Mir geht es hier nicht ums Ergebnis, sondern um das Drumherum. Mir ist wichtiger, dass man sehen konnte, dass das Team nach den vielen, vielen Rückschlägen, die es in den letzten 8 Monaten einstecken musste, noch immer bereit war zu kämpfen. Wir haben uns in aller Form bei den Zuschauern bedankt, die bei uns standen, obwohl es oft nur magere Handballkost gab. Aber am wichtigsten: Wir konnten unsere Abgänge Ludwig und Flo verabschieden. Jungs, dass ihr geht, tut richtig weh. Wir wünschen euch von Herzen das Beste und viel Erfolg in eurem weiteren Weg. Hier in Radeberg werdet ihr immer als Freunde empfangen werden.
Etwas, das ich unbedingt noch erwähnen möchte: Flo und Ludwig war es vergönnt, die beiden letzten Radeberger Tore der Saison zu werfen- mit freundlicher Hilfe der Gäste aus Zwenkau, die dafür aufs Verteidigen verzichtet haben und das ermöglicht haben. Jungs, das ist eine dermaßen sportliche Geste von euch gewesen, dafür möchte ich gerne persönlich nochmal Danke sagen. Dass ihr den beiden den Abschied, der ihnen gebührt, ermöglicht habt, ist groß. Vielen Dank. Ich wünsche euch von Herzen alles Gute in der nächsten Oberliga-Saison!

Für die Radeberger steht jetzt erstmal an, etwas zur Ruhe zu kommen und das Ganze etwas sacken zu lassen. Als dann klar war, dass wir sicher abgestiegen sind, war es schwer, weiterhin die vollen 100% zu geben. Wir warten erstmal ab, genießen die handballfreie Zeit, genießen die Radeberger Handballtage, lassen uns in Halbendorf zum Beachhandballturnier unserer Freunde aus Schleife blicken. Lecken die Wunden, genießen den Frühling und wenn es so weit ist, greifen wir wieder in der kommenden Saison an. Hoffentlich wieder mit eurer Unterstützung!

Es spielten:
Wagner, Rathmann (beide Tor), Richter, Zimmermann, Höhne (3), Mandalka (3), Masula (3), F. Bellmann (4), Rudolph (4), Guhrenz (1), Kempe, Dorschner (3/2), Jung (2), Bundtke (1), Haufe, T. Bellmann (3)

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Wed, 16 Apr 2025 08:45:46 +0200
OLS-M: HSV Dresden – Radeberger SV 43:17 (22:7) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/406-ols-m-hsv-dresden-%E2%80%93-radeberger-sv-43-17-22-7.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/406-ols-m-hsv-dresden-%E2%80%93-radeberger-sv-43-17-22-7.html

Am Samstagabend, dem 5. April 2025, gastierte der Radeberger SV beim heimstarken dritten Platz der Liga HSV Dresden in deren Halle auf der Gamigstraße. Anpfiff der Oberliga-Sachsen-Partie war um 19:00 Uhr. Die Radeberger reisten fast mit vollem Kader an, Franz Bellmann war wieder einsatzbereit und aus der zweiten Mannschaft verstärkte erneut Jendrik Zimmermann. Verzichten musste Trainer Dennis Käppler lediglich auf seinen Kapitän Jakob Wagner im Tor. Schmerzlich in Erinnerung geblieben ist den Bierstädtern das Hinspiel, in dem sie 50 Minuten lang in Führung lagen, um Ende doch mit 33:36 zu verlieren.

Beide Mannschaften starteten langsam in das Rückspiel, die ersten sechs Minuten waren noch ausgeglichen, Philipp Richter erzielte das dritte Tor für Radeberg zum Spielstand 4:3. Doch schnell folgten zahlreiche technische Fehler, mangelnde Aggressivität und fehlendes Tempo im Angriff. Das Radeberger Aufbauspiel zeigte keine Wirkung, die Dresdner Abwehr wurde kaum in Bewegung gebracht und konnte somit sehr leicht Pässe abfangen. Einstudierte Auftakthandlungen verpufften wirkungslos, da die Laufwege ohne jegliche Torgefahr abgespult wurden. Auch der Versuch, im Sieben-gegen-Sechs-Angriff Akzente zu setzen, blieb weitestgehend erfolglos, da es an der nötigen Entschlossenheit und Geschwindigkeit mangelte. Lediglich phasenweise, wenn das Tempo im Angriffsspiel erhöht wurde, gelangen den Radebergern Torerfolge.

Der HSV Dresden hingegen nutzte die Schwächen der Gäste gnadenlos aus. Durch konsequente Konterangriffe und einfache Tore in das leere Radeberger Aluminiumgehäuse setzten sich die Gastgeber schnell ab. Bereits nach einer Viertelstunde war die Partie beim Stand von 10:3 sozusagen entschieden. Dresden agierte souverän und wurde von einer harmlosen Radeberger Mannschaft kaum gefordert. Der Halbzeitstand von 22:7 sprach Bände.

Die zweite Halbzeit brachte keine Besserung im Radeberger Spiel. Nach nur drei Minuten erhöhte Dresden bereits auf 26:7. Im Angriff agierten die Gäste weiterhin ideenlos und mit gesenkten Köpfen, während in der Abwehr die letzte Gegenwehr und der Wille erloschen waren. Der HSV Dresden baute jetzt den Vorsprung kontinuierlich weiter aus, verständlich beim letzten Heimspiel einer sehr erfolgreichen Saison. Nach 44 Minuten stand es 33:11, Dresden konnte in der zweiten Halbzeit weitere vier und damit insgesamt zehn Treffer auf das leere Tor erzielen. Die logische Konsequenz war das 40. Tor für die Gastgeber, welches bereits in der 52. Minute fiel.

Am vorletzten Spieltag in Dresden lief für den Radeberger SV alles schief, was in dieser gesamten Saison bereits problematisch war und dafür gesorgt hat, dass man auf dem letzten Platz steht. Die Mannschaft präsentierte sich in allen Belangen unterlegen und kassierte am Ende eine deutliche 43:17 Niederlage. Dieses Spiel muss als schmerzhafte Lehrstunde dienen, als Bilderbuchbeispiel für alles, was im Handball falsch gemacht werden kann. Es spiegelt zwar die Baustellen der Radeberger Mannschaft wider, trotzdem soll es eine absolute Ausnahme bleiben. Schließlich folgt am kommenden Samstag bereits der letzte Spieltag dieser langen Saison 24/25 gegen Zwenkau am BSZ in Radeberg und man möchte die eigenen Fans angemessen in die Sommerpause verabschieden. Das werden dann wieder komplett andere 60 Minuten Handball in der schönsten Halle gegen einen anderen Gegner.

Für den RSV spielten: Rathmann – Richter (2), Zimmermann, Mandalka (1), Masula, F. Bellmann (3), Rudolph (3), Guhrenz, Würfel (1), Kempe, Dorschner (2/2), Jung, Bundtke (3), Haufe (1), T. Bellmann (1)

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Wed, 09 Apr 2025 21:20:03 +0200
OLS-M: Radeberger SV – SG LVB 26:38 (14:21) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/404-ols-m-radeberger-sv-%E2%80%93-sg-lvb-26-38-14-21.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/404-ols-m-radeberger-sv-%E2%80%93-sg-lvb-26-38-14-21.html

Letzte Woche war ja bekanntlich kalendarischer Frühlingsanfang und das Wetter präsentierte sich auch an diesem vorletzten Heimspieltag der 1. Männer des RSV von seiner besten Seite. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen kam die Mannschaft der SG LVB nach Radeberg gereist. Beim Durchforsten meiner Sammlung an Spielberichten ist mir doch glatt der Spielbericht des letzten Heimspiels gegen die Leipziger ins Auge gestochen. Vor zwei Jahren gelang tatsächlich ein viel umjubelter 32:30-Heimsieg für den RSV und auch das Hinspiel der aktuellen Spielzeit konnten die Männer um Trainer Käppler lange offenhalten, am Ende siegten jedoch die Westsachsen mit 28:25. Dass man gegen die sehr junge Mannschaft auch deutlich höher verlieren kann, bekam just in der Vorwoche der Tabellenzweite LHV Hoyerswerda zu spüren, die Bierstadthelden waren also vorgewarnt.

Verzichten musste Dennis Käppler in diesem Aufeinandertreffen auf Torgarant Franz Bellmann und Karl Jung, dafür kehrten der jüngere Tim Bellmann und Florian Höhne in den Kader zurück. Die Partie begann noch ausgeglichen, doch bereits in der Anfangsphase zeichnete sich ein sehr hohes Tempo ab, dem die Männer des RSV nicht lange folgen konnten und sich in der Abwehr zu oft im Stich ließen. Daraus entstanden insgesamt sechs Zeitstrafen, die aber ALLE in der ersten Halbzeit gesammelt wurden (darunter erneut ein Wechselfehler und etwas Gemecker – Kategorie unnötig). Diese waren mitverantwortlich dafür, dass die Gäste mit 5:12 nach gerade einmal 17 Minuten davonzogen. Leipzig erarbeitete sich reihenweise gute Torchancen, die zum Teil noch von Silvio Rathmann entschärft wurden, sonst hätte es schlimmer aussehen können. Offensiv lief bis dato noch nicht viel zusammen. Symptomatisch der erste Angriff der Gastgeber, der in einem unsauberen Zuspiel und technischen Fehler endete. Danach fehlten etwas Mut und Entschlossenheit, eine Umstrukturierung nach den besagten 17 Spielminuten brachte dann aber deutliche Besserung im Angriffsspiel. Unter anderem Tim Bellmann konnte sich dreimal in Folge auszeichnen und verhalf seiner Mannschaft dabei, den Rückstand bis zum Ertönen der (neuen) Sirene beim Stand von 14:21 zur Halbzeit konstant zu halten. Fast hätte Markus Dorschner per direktem Freiwurf noch verkürzt, aber nach doppeltem Innenpfosten sprang der Ball wieder vom Tor weg – schadé.

In der zweiten Halbzeit durfte sich dann Jakob Wagner im Tor beweisen und bis zur 40. Minute setzte der RSV auch offensiv die gestellten Forderungen ihres Trainers bis zum 19:25 Zwischenstand weiter um. Nach drei Gegentreffern hintereinander wollte Dennis Käppler dann einen neuen Impuls setzen und brachte den siebten Feldspieler. Das führte zwar vereinzelt wieder zu eigenen Torerfolgen, die Lok aus Leipzig überrollte die Gastgeber im Gegenzug aber förmlich und machte deren Treffer nach wenigen Sekunden wieder zunichte oder bestrafte technische Fehler in Windeseile. Zehn Minuten vor dem Ende war der Rückstand dadurch auf 22:33 angewachsen, woran sich nach der Rücknahme dieses taktischen Mittels bis zum Endstand von 26:38 nicht mehr viel änderte.

Die Stimmung nach dem Schlusspfiff hätte natürlich deutlich besser sein können, unangebrachte Kommentare und Beleidigungen machten das nicht besser. Akzeptieren mussten die Männer des RSV aber, dass sie an diesem Tag mit dieser Leistung nicht den Hauch einer Chance hatten. Damit bleibt auch rechnerisch die rote Laterne bis zum Saisonende in der Bierstadt hängen, doch zwei Spiele stehen im April noch aus. Am 05.04. wird es auswärts beim Tabellendritten HSV Dresden sicherlich nicht leichter. Deshalb freuen wir uns wie immer auf eure Unterstützung und werden alles dafür tun, eure Mühen zu belohnen. Und wer kein Wochenende ohne Handball ertragen kann, dem sei das Bezirkspokal-Halbfinale unserer „Zweeten“ gegen den HVO Cunewalde III ans Herz gelegt. Dieses findet am kommenden Samstag um 17 Uhr in der Sporthalle des Sorbischen Begegnungszentrums Bautzen statt. Peitscht die Jungs ins Finale!

Für den RSV spielten: Wagner, Rathmann – Richter, Höhne (1), Mandalka (5), Masula (2), Rudolph (1), Guhrenz (3), Würfel (2), Kempe, Dorschner (6/2), Bundtke, Haufe, T. Bellmann (6)

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Mon, 24 Mar 2025 16:06:28 +0100
OLS-M: ZHC Grubenlampe – Radeberger SV 30:25 (14:13) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/403-ols-m-zhc-grubenlampe-%E2%80%93-radeberger-sv-30-25-14-13.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/403-ols-m-zhc-grubenlampe-%E2%80%93-radeberger-sv-30-25-14-13.html

Von Radeberg nach Zwickau sind es ca. 148 km, von Selb nach Zwickau nur 88 km – “Heimspiel!!” dachte sich da der Schreiberling und brachte direkt noch eine Kiste aus der Region mit der höchsten Brauereidichte der Welt mit (könnt ihr im Guiness-Buch nachschlagen). Am Samstagnachmittag an der Sporthalle in der malerischen Wohnsiedlung Neuplanitz angekommen, trafen auch kurze Zeit später die Autos aus Radeberg & Umgebung ein. In der Halle lief gerade eine Partie der weiblichen B-Jugendbundesliga des BSV Sachsen Zwickau gegen die SG Hamburg-Nord, wo mancher noch ein paar Minuten zusah (mit 488 km Fahrtweg geht der Punkt für die weiteste Anreise übrigens ganz klar in den Norden).

Nun kommen wir aber zum Aufeinandertreffen des ZHC Grubenlampe gegen den Radeberger SV in der Oberliga Sachsen: Tabellen-7. gegen… ach ihr wisst schon. Verzichten musste Trainer Dennis Käppler an diesem Spieltag auf Jakob Wagner im Tor sowie Tim Bellmann und weiterhin Florian Höhne. Dafür rückten Danny Diedrich, Jendrik Zimmermann und Moritz Lindner nach. Diese Namen waren zwar in der Startaufstellung noch nicht zu finden, aber auch die vermeintlich eingespielteren Akteure taten sich zu Beginn sichtlich schwer, genügend Druck im Angriff zu kreieren und sich einfache Torgelegenheiten herauszuarbeiten, während die eigene Abwehr noch zu leicht zu überwinden war. Daraus resultierte nach 12 Minuten eine 7:3-Führung für die “Lampe”.

Nach einer Auszeit stellte Coach Käppler ein wenig um und brachte in der Offensive den siebten Feldspieler, während gleichzeitig Keeper Silvio Rathmann auf der Bank Platz nahm. Ein Rezept, dass zu Beginn sehr gute Wirkung zeigte und den Gästen den 8:8-Ausgleich bescherte. Doch die Krux daran ist eben, dass der Torhüter auch wieder gegen einen Feldspieler zurückgewechselt werden muss. Wenn jetzt zusätzlich noch Spielerwechsel zwischen Abwehr und Angriff vorgenommen werden, verliert man schnell mal den Überblick. Bereits nach dem Ausgleichstreffer hatte der RSV einmal riesiges Glück, als das Kampfgericht einen Wechselfehler nicht bemerkte und das Spiel fortgesetzt wurde. Wenige Minuten später unterlief allerdings der nächste Wechselfehler, welcher nun folgerichtig eine Zeitstrafe nach sich zog. Diese nutzten die Gastgeber und gingen in Überzahl wieder in Führung. An dieser Stelle kommen die Eintragungen im Spielprotokoll etwas durcheinander, was den Zuschauern und Spielern allerdings im Gedächtnis bleiben wird, ist kurz darauf der nächste Wechselfehler auf Seiten Radebergs. Dummerweise addierte sich in diesem Fall 2+2 und Jasper Mandalka bekam vier Minuten Zeit zugesprochen, um sich auszuruhen.

Die 13:10-Führung für Zwickau nach 24 Minuten konnten die Gastgeber aber auch in der langen Überzahl nicht weiter ausbauen, wofür sich vor allem Silvio Rathmann im Tor verantwortlich zeichnete. Bis zur Pause schafften es die Bierstadthelden dann sogar, auf ein Tor Rückstand zu verkürzen. Wer weiß, was ohne die unnötigen Zeitstrafen und einen technisch unsauber ausgeführten Strafwurf noch möglich gewesen wäre.

Springen wir also in die zweite Halbzeit und zum schnellen Ausgleichstreffer in Überzahl durch Ludwig Masula. Die Gäste hielten jetzt zunächst mit, doch brachten vor allem den Halblinken Lampenmann Petrovski und Routinier Koska nicht unter Kontrolle, die immer wieder Nadelstiche setzten und ihr Team zur 19:16-Führung leiteten. Wie in der Halbzeitpause angekündigt, brachte Dennis Käppler jetzt wieder den siebten Feldspieler für die Offensive auf das (wahrhaftige) Parkett und seine Mannschaft setzte diese Variante nun etwas klüger um, zumindest unterliefen keine Wechselfehler mehr. Die jetzt sehr defensiv agierende Abwehr der Lampe war vermutlich darauf gesonnen, Würfe über die Außenspieler und den Kreis zu verhindern und gleichzeitig Rückraumwürfe zu erzwingen. Da ist die Trefferquote oft geringer und man bekommt vielleicht selbst die Chance auf einen Wurf ins verwaiste Tor auf der anderen Seite.

Doch die Bierstadthelden spielten geduldig und warteten zur Not auf das passive Vorwarnzeichen der Schiedsrichter. Jetzt einen Freiwurf erzwingen, den Torhüter schon einwechseln und Markus Dorschner den Ball geben. Hat zweimal super geklappt, vor allem zum erneuten 21:21-Ausgleich. Im nächsten Angriff dann sogar die große Chance auf die erste eigene Führung seit – hier kurze Verzögerung wegen Recherche – dem 3:2 gegen den KJS-Club Dresden am 1. Februar. Ist ‘ne Weile her. Und wird leider noch ‘ne Weile dauern, denn dem 7-Meter-Wurf für Radeberg wurde der Weg ins Zwickauer Tor versperrt. Die Gastgeber zeigen im Gegenzug, wie solche wichtigen Chancen zu verwerten sind und in einer vom Niveau nicht herausragenden Partie machen dann eben solche Szenen den Unterschied. Von diesem Moment sind die Zwickauer immer einen Schritt voraus und auch das letzte Radeberger Mittel der offensiven Manndeckung sollte daran nichts mehr ändern können. Mit einem ganz trockenen Schlagwurf in den Winkel aus gut 10 oder 11 Metern setzte Koska schließlich den Schlusspunkt.

Das Schöne ist, dass es selbst bei solchen Auswärtsfahrten mit Distanzen knapp an die 150 km immer noch treue Fans gibt, die uns bedingungslos anfeuern und auch bei einer Niederlage aufmuntern. Dafür unseren herzlichen Dank, ihr seid die Besten! Und noch schöner wird es, wenn die Familie zum „Heimspiel“ dabei ist. smile

Nächste Woche erwartet die Fans in der Radeberger BSZ-Halle bereits der vorletzte Heimspieltag. Dort empfangen unter anderem die 1. Frauen um 16 Uhr den Tabellennachbarn VfL Meißen II und anschließend die 1. Männer die Mannschaft der SG LVB. Das Hinspiel in Leipzig entschied sich ähnlich wie die Auseinandersetzungen mit Zwickau erst in den letzten Minuten zugunsten der Gegner. Damit sich dieses Blatt kurz vor Saisonende nochmal wendet, brauchen wir wieder eure Unterstützung!

Für den RSV spielten: Rathmann, Diedrich – Richter (2), Lindner (2), Zimmermann, Mandalka (2), Masula (5), Bellmann (4), Rudolph, Guhrenz (1), Kempe, Dorschner (4), Jung (4/4), Bundtke (1), Haufe

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Tue, 18 Mar 2025 21:46:52 +0100
OLS-M: Radeberger SV - HSG Freiberg 16:31 (7:13) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/402-ols-m-radeberger-sv-hsg-freiberg-16-31-7-13.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/402-ols-m-radeberger-sv-hsg-freiberg-16-31-7-13.html

Die rote Laterne empfängt den Spitzenreiter, da sind die Vorzeichen doch schon geklärt. Die HSG Freiberg, mit einem Jahresetat von was-weiß-ich-wie-viel und 34 aus 34 Punkten, fährt nach Radeberg, mit nur einem Sieg und einem Remis abgeschlagen letzter Platz. Achtmal haben die Dachse in dieser Saison gewonnen. Also mit 10 oder mehr Toren Unterschied, nicht insgesamt, ist klar. Sollte jedem klar sein. Radeberg dagegen hatte nur viermal mit mehr als 10 Toren Unterschied in dieser Saison verloren und dazu das bessere Bier.

Damit die Radeberger der daraus entstehenden Favoritenrolle gerecht werden konnten, wurden sie von Trainer Käppler taktisch gut eingestellt und auf die Platte entlassen. Dort wartete schon mal das erste Brett: Freiberg kam mit einem Bus voller Fans und insgesamt 14(!) Trommeln. Wie kam’s? Nun, mit einem Sieg in Radeberg konnten die Dachse den vorzeitigen Aufstieg perfekt machen. Und so machten die mitgebrachten Fans mit Flaggen, Trommeln und Bannern ihrem Team Beine.
Das Spiel beginnt, wie man es erwarten konnte. Die ersten Radeberger Angriffe werden direkt von der Abwehr oder vom glänzenden chilenischen Torwart Benjamin Fernandez-Urrutia weggenommen, während die Gäste vorne ihre Dinger ganz routiniert im Kasten der Bierstadthelden unterbringen. Schnell steht es 0:2, doch dann packt Markus Dorschner einen Strahl aus und zeigt, dass auch die Männer in blau-weiß Handball spielen können.
Und schnell wird klar: Hier werden die Radeberger keine Punkte holen. Ich meine, das wird auch niemanden mehr verwundern, der den ersten Absatz dieses Spielberichts gelesen hat. Adrian Kammlodt auf der Freiberger Halblinken ist derzeit Zweiter in der Torschützenliste. Sucht man ihn auf Wikipedia, wird man auf einen Artikel weitergeleitet, auf dem ersichtlich wird, dass er in der letzten Saison jeweils im September und im Dezember zum Spieler des Monats in der zweiten Bundesliga nominiert war. Alle nochmal den letzten Satz erneut lesen und auf der Zunge zergehen lassen. Natürlich gehen alle davon aus, dass die Freiberger hier die Muskeln spielen lassen und die Radeberger so richtig demütigen. Aber das passiert nicht. Denn als die Radeberger ihr viertes Tor werfen, hat Freiberg nicht etwa schon 25 Tore erzielt (wie es in dieser Saison ebenfalls schon vorgekommen ist, bloß halt nicht gegen uns), sondern erst sieben. Klar haben die Männer in blau-weiß keine Chance, aber es ist halt kein Schlachtfest. Und die Gäste sind ebenfalls nicht makellos, leisten sich Wechselfehler, oder werfen am leeren Tor vorbei. So geht es am Ende mit 7:13 in die Kabine.
Gegen einen anderen Gegner könnte man unzufrieden sein, aber hier nicht.

Auf der anderen Seite scheinen die Gäste mit ihrem Auftritt eben nicht ganz zufrieden zu sein, sie bleiben ewig in der Kabine, schaffen es gerade so rechtzeitig zum Anpfiff wieder auf die Platte. Doch auch in der zweiten Halbzeit bleibt die Machtdemonstration aus, sie schaffen es einfach nicht, den Vorsprung bedeutend zu vergrößern. Zwischenzeitlich kann Radeberg sogar auf vier Tore herankommen, weil das Spiel über den Kreis so gut funktioniert. Doch nach 45 Minuten (es steht gerade 14:21) ist dann doch der Ofen aus. Die Körner verschossen. Radeberg gibt sich nicht geschlagen, doch Freiberg scheint beschlossen zu haben, dass Gnade dann doch keine Option ist und startet anlauflos einen 2:10 Lauf. Das Spiel geht dann 16:31 aus. Schade, das ist fast ein wenig zu deutlich für diese Kämpferleistung. Dass ich das mal guten Gewissens schreiben würde, hätte ich mir vor der Partie halt auch nicht gedacht.

Danke an unsere Fans, die trotz der aussichtslosen Situation immer weiter Stimmung gemacht haben! Und natürlich Glückwunsch an Freiberg, zum Sieg- aber auch zum Aufstieg. Seien wir ehrlich, ihr habt in der Sachsenliga sowieso nichts zu suchen. Wir hoffen, ihr habt eure Aufstiegsfeier genossen. Im Kaiserhof in Radeberg. Wo sie ausschließlich Radeberger servieren.

Es spielten:
Wagner, Rathmann - Richter, Mandalka (4), Masula, F. Bellmann (3), Fährmann (1), Guhrenz, Kempe, Dorschner (3), Jung (3/2), Bundtke (1), Haufe (1), T. Bellmann

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Mon, 10 Mar 2025 17:03:41 +0100
OLS-M: SV Koweg Görlitz – Radeberger SV 38:34 (19:17) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/401-ols-m-sv-koweg-g%C3%B6rlitz-%E2%80%93-radeberger-sv-38-34-19-17.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/401-ols-m-sv-koweg-g%C3%B6rlitz-%E2%80%93-radeberger-sv-38-34-19-17.html

Der Montag danach… Der Superbowl LIX ist Geschichte, genauso wie es nach der Niederlage in Görlitz vermutlich auch die Hoffnungen auf den Klassenerhalt des RSV in der Oberliga Sachsen sind. Und während die Waschmaschine fleißig ihre Runden dreht und versucht, die Trikots wieder möglichst harzfrei und sauber zu bekommen, fassen wir gemeinsam das gestrige Spiel der Bierstadthelden in Görlitz zusammen.

Es war wieder einmal Sonntagsspieltag – lieben wir – und um 17 Uhr erfolgte in der Jahnsporthalle Görlitz der Anpfiff zum Spiel des Tabellen-10. gegen den 12. aus Radeberg, die vorher durch sieben Punkte voneinander getrennt waren. Eine große Chance, den Rückstand zu verkürzen und nach der Niederlage im Hinspiel lag der Fokus der Mannschaft von Trainer Dennis Käppler insbesondere auf den beiden gegnerischen Akteuren im linken und mittleren Rückraum, beim Namen sind das Matyas Burda und Florian Weickelt. Dieser Plan mit einer 5:1-Deckungsvariante ging aber insofern so gar nicht auf, dass die ersten sechs Treffer der Gastgeber genau durch diese Spieler erzielt werden konnten.

Offensiv dauerte es wieder gut vier Minuten, bis Franz Bellmann den ersten Treffer für die Männer in blau erzielen konnte, doch danach schien sich der Knoten etwas gelöst zu haben. Mit hohem Tempo und der gelungenen Integration von Jendrik Zimmermann am Kreis, der den erkrankten Jasper Mandalka ersetzte, konnten die Gäste Schritt halten und die eigenen Defizite in der Abwehr ausgleichen. Diese zeigten sich auch kurz vor dem Halbzeitpfiff nochmal, als Burda bei nur wenigen verbleibenden Sekunden im Alleingang durch die „Defense-Reihe“ marschieren und den Treffer zum 19:17-Pausenstand erzielen konnte.

Coach Käppler zeigte sich in der Kabine natürlich unzufrieden mit der Abwehr und seine Ansprache zeigte zunächst Wirkung: Nur ein Gegentreffer in den ersten sechs Minuten und im Angriff schlug nun die Stunde von Karl Bundtke, der in wahrer Quarterback-Manier die Verantwortung übernahm, Bälle verteilte oder selbst zunächst zum 20:20-Ausgleich einnetzte. Das Blatt hätte sich nun wenden können, doch es geschah genau andersrum: der hart erarbeitete Ausgleich war nach einer Serie an Fehlern schnell wieder in die Ferne gerückt. Innerhalb von zwei Minuten stand es 24:20.

Grund genug, eine Auszeit zu nehmen, um diesen herben Nackenschlag verarbeiten und sich wieder neu sortieren zu können. Und Karl Bundtke hatte noch lange nicht fertig: ob in den Winkel, mit oder ohne Blockberührung, er hielt sein Team bis zum 26:24 nach 43 Minuten im Spiel. Es folgte jedoch die vorentscheidende Phase dieses Spiels: mit drei Zeitstrafen (inklusive einem Wechselfehler) in den nächsten zehn Minuten schwächte sich der RSV zu sehr. Das gab den Gastgebern die Möglichkeit, mehrmals auch aufs leere Tor erfolgreich zu sein und den Spielstand auf 34:25 zu schrauben. Das letzte Aufbäumen der Bierstädter kam dann zu spät, mit 38:34 war nach 60 Minuten auch diese Niederlage besiegelt.

Jetzt erwartet die 1. Männer des RSV erst einmal die vierwöchige Winterpause – natürlich nur, was die Spiele betrifft. Während mancher Spieler versuchen wird, seine Blessuren auszukurieren, werden sich dennoch alle gemeinsam zum Training in der Halle treffen, um sich auf die letzten fünf Spiele der Saison vorzubereiten. Freuen können sich Radeberger Fans auf den 8. März: dann nämlich gibt der unangefochtene Tabellenführer der HSG Freiberg seine Visitenkarte in der BSZ-Halle ab. Einer wird dann jedoch nicht mehr für den RSV auflaufen: Philipp Daferner verlässt Dresden und somit leider auch unseren Verein. Wie gerne hätten wir dich mit einem Sieg verabschiedet, dennoch wünschen wir Dir an der schönen Ostsee Alles Gute!

Der Kader des RSV: Rathmann, Wagner – Richter (1), F. Bellmann (3), Daferner (5), Zimmermann (4) Stein (2), Würfel (4), Kempe, Dorschner (2), Jung (2/2), Bundtke (8), Haufe (3)

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Mon, 10 Feb 2025 14:17:34 +0100
OLS-M: Radeberger SV - KJS-Club Dresden 26:29 (12:16) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/400-ols-m-radeberger-sv-kjs-club-dresden-26-29-12-16.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/400-ols-m-radeberger-sv-kjs-club-dresden-26-29-12-16.html

Am 01.02.2025 fand in der Sporthalle am BSZ Radeberg das nächste Vier-Punkte-Spiel zwischen dem Radeberger SV und dem KJS-Club Dresden statt. Die Erwartungen waren hoch, da beide Teams am unteren Ende in der unteren Tabellenhälfte der Oberliga Sachsen standen und ein spannendes Spiel erwartet wurde. Die Dresdner konnten im neuen Jahr noch keine positiven Punkte einfahren, im Hinspiel allerdings bezwangen sie Radeberg mit 28:23. Die Halle war gut besucht, und die Fans beider Mannschaften sorgten für eine elektrisierende Atmosphäre.

Das Spiel begann mit einem intensiven Schlagabtausch. Dresden erzielte den ersten Treffer nach drei Minuten Spielzeit. Keines der beiden Teams konnte sich absetzen. Das lag einerseits an einer erneut starken Abwehrleistung der Bierstädter und andererseits leider auch daran, dass der Radeberger Angriff wieder zu viel liegen ließ. In der 18. Minute gelang es den Dresdnern mit zwei Toren in Führung zu gehen, Trainer Dennis Käppler legte sofort die grüne Karte zum Team-Time-Out. Philipp Daferner, der an diesem Samstag sein letztes Heimspiel für Radeberg spielte, konnte zum Anschluss verkürzen und sorgte auch noch dafür, dass KJS mit einem Mann weniger auf der Platte stand. Daraufhin nahmen die Dresdner im Angriff ihren Torhüter vom Feld und dadurch konnte Silvio Rathmann sein erstes Saisontor direkt aus seinem Kasten werfen. Das bedeutete eine Kiste Bier für die Mannschaft und den Ausgleich zum Spielstand 10:10 in der 21. Minute. Doch dann warf Radeberg bis zur Pause nur noch zwei weitere Tore und KJS Dresden allerdings sechs. Mit einem Spielstand von 12:16 ging es in die Kabine.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Dresdner und konnten sich bis auf sechs Tore absetzen (12:18). Ein Tor von Ludwig Masula wurde direkt mit einem Treffer der Gäste beantwortet. Doch dann passierte den Dresdnern ein Fehler, der die Aufholjagd der Radeberger einleitete. Nach einer 2-Minuten-Strafe gegen KJS wegen Behinderung des Anwurfs konnten die Bierstädter sogar drei Tore in Folge werfen. Der Vorsprung der Gäste schrumpfte allmählich und in der 50. Minute gelang der Anschlusstreffer durch David-Bastian Stein zum 21:22. Spannender sollte es am Robert-Blum-Weg allerdings nicht mehr werden. KJS setzte sich wieder bis zur 55.Minute auf drei Tore ab (22:25). In der 58. Minute konnte Pascal Würfel nochmal einen Anschlusstreffer erzielen (25:26), doch zur Schlusssirene stand ein Endstand von 26:29 auf der Anzeigetafel.

Positiv aufgefallen ist auf jeden Fall die Radeberger Abwehr wenn man das Ende der ersten Halbzeit außer Acht lässt. Die Fairplay-Wertung gewinnen die Bierstädter - lediglich eine Zwei-Minuten-Strafe gegen sieben Stück für KJS. Dabei muss man aber wieder kritisch bemerken, dass beide Mannschaften jeweils vier Siebenmeter bekommen, Radeberg trifft davon nur einen (Nachwürfe zählen nicht) während die Gäste 100% verwandeln. KJS Dresden kann sich mit diesem Sieg auf den achten Platz in der Tabelle retten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Radeberg die Liga hält schrumpft leider weiter. Es sind noch genug Spiele zu spielen, kommendes Wochenende steht am Sonntag direkt das nächste Kellerduell in Görlitz an. 

Für Radeberg spielten: Rathmann (1), Wagner – Richter (1), Höhne, Mandalka (3), Masula (4), F. Bellmann (5), Daferner (4), Stein (2), Würfel (3), Kempe, Dorschner (1), Jung (2/1), Bundtke, Haufe, T. Bellmann

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Wed, 05 Feb 2025 15:36:05 +0100