Berichte https://www.radebergersv-handball.de Sun, 05 Jul 2026 13:21:37 +0200 Joomla! - Open Source Content Management de-de Radeberger starten mit Heimsieg aus der Winterpause https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/362-radeberger-starten-mit-heimsieg-aus-der-winterpause.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/362-radeberger-starten-mit-heimsieg-aus-der-winterpause.html Radeberger starten mit Heimsieg aus der Winterpause

Nach der sehr ernüchternden Leistung in der Heimniederlage im letzten Spieltag gegen Rietschen hatten die Radeberger erstmal ein paar Wochen Zeit um herunterzufahren und Resümee zu ziehen. Zeit genug, um den Frust herunterzuschlucken und sich auf das nächste Heimspiel zu konzentrieren.

Denn mit dem ESV kam ein nicht zu unterschätzender Gegner. Ja, in der Tabelle sind sie ungewohnt weit unten zu finden, jedoch konnten sie im Januar das erreichen, was Radeberg in beiden Versuchen nicht gelang: Rietschen schlagen. Speziell vor der ESV-Flügelzange, bestehend aus den Außenspielern Jagsch und Appel, wurde der Torhüter im Vorfeld des Spiels gewarnt. Jagsch als alter Bekannter, regelmäßig auf dem Treppchen der Liga-Torschützenliste zu finden, war ihm natürlich bereits ins Stammhirn eintätowiert. Doch Appel auf der Linksaußen, so die Warnungen, kommt eigentlich aus einem Viertliga-Verein. Eine kurze Recherche später ist klar- das stimmt so nicht. Sein Stammverein, der MTV Großenheidorn, ist mittlerweile in die Dritte Liga aufgestiegen und macht nicht den Anschein, als ob die allzu bald wieder absteigen würden.

Aber egal, selbst ein sehr guter Außenspieler kann keine Tore werfen, wenn er nie den Ball kriegt. Davon können unsere Außenspieler ja ein Lied singen. Nicht verrückt machen lassen. So, genug Vorgeplänkel, rein ins Spiel.

Direkt ab Anpfiff entwickelt sich erstmal ein abwehrbetontes Spiel. Es dauert knapp 4 Minuten, bis Bellmann das erste Tor der Partie wirft, nach 6 Minuten steht es erst 1:1. Das liegt auch an mehreren vergebenen Radeberger Siebenmetern, welche stolze 4 Versuche brauchen, bis sie den ersten Strafwurfverwandeln können. Nichtsdestotrotz macht die Abwehr einen sehr guten Job und lässt sehr wenig zu. Nach 10 Minuten macht der Gäste-Kreisläufer Florian Schulze das 3:4. Es soll die letzte Dresdner Führung an diesem Spieltag bleiben. Denn bereits 15 Sekunden später knipst Guhrenz zum 4:4. Das Spiel hangelt sich zum Spielstand von 6:6, dann bekommen die Gäste eine 2 Minuten Zeitstrafe. Es steht 8:6, als sie wieder auffüllen dürfen. Doch dann bekommen sie gleich die nächste und dann gleich noch eine- als sie wieder vollständig sind, steht es bereits 12:6. Erst dann nehmen sie eine Auszeit, welche es schafft, den Radeberger Fluss zu stoppen. Doch da ist es schon fast zu spät, und als es in der 27. Minute eine rote Karte für Dave Ehmke von der Lok gibt, sieht es schon ziemlich düster aus. Fun Fact- im Hinspiel gab es für Dresden erst in der 28. Minute eine rote Karte.

Doch während der Angriff weiter gut funktioniert und speziell die Außen Daferner und Richter wunderbar in Szene setzt, fängt es an in der Abwehr zu haken. Radeberg bekommt in den letzten 8 Minuten der ersten Halbzeit 6 Gegentore - genauso viel wie in den 22 Minuten davor. Mit 17:12 geht es schließlich in die Pause- von den 12 Gästetoren fallen 5 auf die Außenzange Appel-Jagsch.

Mit der Abwehrleistung der letzten 8 Minuten der ersten Halbzeit kann man natürlich nicht zufrieden sein, doch abgesehen davon war das eine sehr ansprechende erste Hälfte, jetzt muss nur noch das Tempo weiter hochgehalten werden. Und der Matchplan geht auf, die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit können die Gäste das Tempo noch mithalten, doch dann verlieren sie kurz den Faden. In der 35. Minute machen sie noch das 19:15, doch nach 180 Sekundenkonsequenten Radeberger Konterspiels steht es auf einmal 24:15. Und das ist ein Nackenschlag, von dem sich die Gäste nicht mehr erholen. Radeberg wechselt durch, jeder Feldspieler kommt auf Spielzeit und kann sich sogar ins Torschützenprotokoll eintragen. Man sieht die Radeberger Variabilität- am Ende kommen sie auf 11 verschiedene Torschützen. Zum Vergleich: Die Gäste haben genau 6. Schlussendlich endet die Partie mit einem beruhigend deutlichen 33:24. Ein guter Sieg gegen einen nicht zu unterschätzenden Gegner- die Männer der Bierstadt können zufrieden sein.

Im nächsten Spiel wartet mit Riesa eine große Auswärts-Hürde auf die Radeberger Männer. Wir stellen einen Bus und es sind noch Plätze frei. Also an alle: Kommt mit und ladet eure Freunde ein ebenfalls mitzukommen! Wir werden euch brauchen!

Es spielten: Wagner (Tor), Richter (4), Sieberth (1), Schulz (4/1), Lindner (2/1), Höhne (2), Rudolph (2), Bellmann (6), Daferner (6), Guhrenz (3), Kempe (2), Haufe (1)

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info@radebergersv-handball.de (Marco Diedrich) 1. Männer Wed, 06 Mar 2024 16:51:57 +0100
VLMO: Radeberger SV – SSV Stahl Rietschen 23:24 (14:15) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/359-rietschen-knackt-den-rsv-erneut.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/359-rietschen-knackt-den-rsv-erneut.html VLMO: Radeberger SV – SSV Stahl Rietschen 23:24 (14:15)

Rietschen knackt den RSV erneut

Samstag, 10. Februar, 18:10 Uhr, alles war angerichtet für das Topspiel der Verbandsliga Ost in der Radeberger BSZ-Halle. Dem Aufruf des Heimvereins waren gut 300 Zuschauerinnen und Zuschauer gefolgt, die sich alle auf ein hochklassiges und spannendes Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Rietschen freuten. Spannend wurde es allemal, hochklassig mitunter nicht, was die kommenden Zeilen schildern sollen.

Ein Start nach Maß in die Partie gelang dem RSV: den ersten Angriff direkt in einen Torerfolg umgemünzt, in der Abwehr wenig Chancen zugelassen und falls doch, unter anderem beim ersten Strafwurf der Gäste, war Jakob Wagner im Tor zur Stelle. All das zwang den Trainer aus Rietschen bereits nach fünf Minuten zur ersten Auszeit. Ein wenig dauerte es dann noch, bis sich der Knoten bei den Gästen lösen sollte, doch nach drei Toren in Folge war das Spiel ab der zwölften Minute ausgeglichen. Der Ball lief nun flüssiger durch die Offensivreihen, es wurden gute Chancen herausgespielt und beiderseits sicher verwandelt. Einen ersten Bruch erlebte das Radeberger Spiel dann zwischen der 23. und 27. Minute, verursacht durch eine Unterzahl und unüberlegte Abschlüsse, die vom Rietschener Torhüter entschärft wurden. Daraus entwickelte sich ein vier-Tore-Rückstand, der in den verbleibenden Minuten bis zum Halbzeitpfiff unbedingt verkleinert werden sollte. Die Konzentration auf Seiten der Männer um Coach Carsten John wurde also noch einmal hochgefahren und Philipp Richter begann jetzt seine stärkste Phase, in der er zunächst in Unterzahl zum 14:15 Pausenstand verwandelte.

Ihm war es auch vergönnt, den zweiten Spielabschnitt mit dem Ausgleichstreffer zu eröffnen sowie die Bierstädter mit seinem fünften Tor in Folge 18:17 in Führung zu bringen. Die Partie schien nun langsam zugunsten der Radeberger zu kippen, zumindest hoffte man das, als Tim Bellmann einen leichten Ballverlust der Gäste im Tempogegenstoß bestrafte und beim 20:18 die höchste Führung der zweiten Halbzeit erzielte. Doch was sich dann ereignete, spottet jeder Beschreibung als Topspiel: Nachdem Rietschens Top-Torjäger Marcus Noack noch per 7-Meter zum 20:19 verkürzte, boten sich Spielern sowie Publikum knapp zehn torlose Spielminuten zum Vergessen. Fangfehler, Fehlpässe, Schrittfehler, Fehlwürfe, Einzelaktionen, Pfostentreffer, zunehmende Verunsicherung und unterm Strich so viele ungenutzte Chancen, diese Partie an sich zu reißen. Es blieb also spannend! Nach 50 Minuten stand ein 21:21-Unentschieden auf der Anzeigetafel und vor allem Radeberg verzweifelte weiterhin eher an sich selbst als am Gegner. Kurz zuvor musste außerdem Chris Guhrenz auf der Tribüne Platz nehmen, nachdem er Markus Hänchen im Kempa-Versuch unsanft zu Fall brachte, wofür ihm die Schiedsrichter Absicht unterstellten und folgerichtig die rote Karte zeigten.

Springen wir nun in die letzten 60 Sekunden: Spielstand 23:23, Rietschen in Ballbesitz. Der Angriff bleibt erfolglos und Carsten John nimmt 28 Sekunden vor Schluss seine dritte und letzte Auszeit. Es wird ein letzter Spielzug ausgefeilt, der den Siegtreffer für Radeberg bringen soll. Das Spiel geht weiter, die Halle steht, doch eine Kreuzbewegung geht schief, der Ball wird nicht gefangen. Den Tempogegenstoß von Rietschen kann Florian Höhne gerade noch verhindern, er befördert den Ball ins Aus. Es gibt Einwurf aus der Spielfeldecke für die Gäste, doch zunächst noch ihre dritte Auszeit. Acht lange Sekunden sind noch zu spielen, die Hälfte davon ist der Ball in der Hand eines einzelnen Gästespielers, der da an der Seitenlinie steht und nicht weiß wohin. Irgendwie findet er dann mit der feinsten Bogenlampe doch noch den freien Mitspieler, der alleine vor dem Radeberger Tor auftaucht und mit der Schlusssirene das 23:24 erzielt.

Die Emotionen danach sind einfach zu beschreiben: grenzenloser Jubel auf der einen, Enttäuschung und Wut auf der anderen Seite. Das hatten sich die Bierstadthelden gänzlich anders vorgestellt. Man wollte Revanche für die (genauso unnötige) Niederlage zum Saisonauftakt nehmen, vielleicht schon für eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft der Verbandsliga sorgen. Diese wurde nun erstmal vertagt, die Karten liegen aber weiterhin in den Händen des RSV. Gewinnt man alle restlichen Spiele, bleibt man vorne, aber der Vorsprung beträgt nur noch zwei Pünktchen. Bei Punktgleichheit ist Rietschen im Vorteil.

Für alle Beteiligten heißt es nun erstmal: Durchatmen. In den spielfreien Winterferien ist etwas Zeit, diese Partie zu verarbeiten und sich dann auf die nächsten Spiele vorzubereiten. Für die Männer des Radeberger SV geht es dann am 2. März in einem Heimspiel gegen die Ballier des ESV Dresden weiter, die noch vor zwei Wochen Rietschen auswärts in die Knie zwingen konnten.

Zum Abschluss dieses Spielberichts möchte ich noch ein großes Dankeschön an alle Fans richten, die am späten Nachmittag dieses sonnigen Samstags den Weg in die Halle gefunden und uns unterstützt haben. Euch brauchen wir auch noch in den nächsten Wochen und Monaten!

Für den RSV spielten: Wagner, Rathmann – Richter (8), Sieberth (3), Schulz (3/1), Lindner, Höhne, Spittel, F. Bellmann (2), Rudolph, T. Bellmann (2/1), Guhrenz (4), Kempe (1)

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info@radebergersv-handball.de (Marco Diedrich) 1. Männer Mon, 12 Feb 2024 16:25:58 +0100
VL Männer: TBSV Neugersdorf - Radeberger SV 27:33 (16:16) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/358-vl-m%C3%A4nner-tbsv-neugersdorf-radeberger-sv-27-33-16-16.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/358-vl-m%C3%A4nner-tbsv-neugersdorf-radeberger-sv-27-33-16-16.html VL Männer: TBSV Neugersdorf - Radeberger SV 27:33 (16:16)

20 gute Minuten reichen, um Blamage abzuwenden

Neugersdorf ist weit weg. Von der BSZ-Halle, in der die Radeberger ihre Heimspiele austragen, sind es laut Google auf der schnellsten Route 90km. Gleiche Fahrtzeit wie nach Riesa oder nach Bernstadt, etwas weniger als nach Rietschen. Um dann dort harzfrei zu spielen. Muss man wollen. Und 10 Radeberger Feldspieler, 2 Torhüter und 3 Offizielle wollten! Also gings rein ins Auto und ab in die malerische Oberlausitz.

18:00 Uhr, Anpfiff. Stellt sich raus, dass die Radeberger noch mit einem Bein in der viel zu kleinen Kabine geblieben sind. Der Angriff braucht ein paar Minuten, bis er anfängt warmzulaufen, die Abwehr und der Torwart schaffen es gar nicht so wirklich. Neugersdorf geht mit 2:0 in Führung, nach 4 Minuten fällt das erste Radeberger Tor. Doch den Neugersdorfer wurfstarken Rückraum und das Spiel über den Kreis kriegen die Bierstadthelden so gar nicht in den Griff. So wird aus einem 7:6 auf einmal ein 12:7, und zwar für die Heimmannschaft. Ach du Schande, spielt hier tatsächlich der Erste beim Letzten?
Der Coach nimmt eine Auszeit und die Jungs rappeln sich. Auf einmal sieht es wieder besser aus in der Abwehr und auch der Keeper kann ein paar Bälle entschärfen. Die letzten 10 Minuten können die Männer in blau-weiß eine Aufholjagd starten und retten sich mit einem 16:16 in die Halbzeit.

Erstmal durchschnaufen. Niemand kann zufrieden sein, mit dem, was man den mitgereisten Fans hier bietet. Der Frust sitzt tief, doch Radeberg hat so eine Situation schon oft genug gemeistert!

Hochmotiviert geht es in die zweite Hälfte, wir machen direkt die ersten beiden Tore, das Ruder ist rumgerissen! Falscher Alarm, ist es doch nicht. Stellt sich raus, dass Neugersdorf im besten Sinne ekligen Handball spielt und es den Gästen dann doch nicht so leicht machen wird. Aus dem 16:18 machen sie schnell ein 20:18. Doch Radeberg wird nicht zittrig. Guhrenz, Schulz und Höhne (im Erwärmungsfußball Stammspieler von „Team Alt“), nehmen jetzt das Spiel in die Hand und bringen das Schiff zurück auf Kurs. Manchmal braucht es eben ein wenig Erfahrung. Auf einmal gelingen Sachen. Richter auf der Rechtsaußen macht ein schnelles Tor nach dem anderen. Aus 20:18 wird ein 20:24, dann ist die Messe eigentlich schon gelesen. Die Gastgeber geben sich nicht auf, bleiben immer ein wenig dran, aber der Radeberger Rückraum ist viel zu souverän, als dass sie da noch irgendwas zulassen würden. Zum Schluss macht sich dann auch noch der Torwartwechsel mehr als bezahlt. Der eingewechselte Keeper Diedrich hält mehrere gute Würfe (darunter auch einen Siebenmeter, den ich lange nicht mehr vergessen werde) und sorgt quasi im Alleingang dafür, dass das Spiel am Ende noch deutlich wird. 27:33 steht am Ende auf der Anzeigetafel.

Ich glaube, von der Heimmannschaft, den Schiedsrichtern und den Radebergern kann am Ende eigentlich nur die Heimmannschaft mit ihrer Leistung zufrieden sein. Das war für meinen Geschmack eine viel zu knappe Kiste. Aber egal, 2 Punkte sind 2 Punkte und es wusste eigentlich auch jeder im Vorfeld, dass es auswärts in Neugersdorf schwierig werden würde. Mund abputzen, Fokus auf das nächste Spiel setzen. Das wird nämlich ein absoluter Kracher. Die Bierstadthelden empfangen den Tabellenzweiten aus Rietschen! Ab in die Halle, wir werden am Samstag jeden Fan brauchen! Wer das geheime Bild auf dem Handy vorzeigen kann, kommt sogar für umsonst rein…

Es spielten: Diedrich, Wagner (beide Tor), Richter (6), Sieberth (4), Schulz (7/3), Lindner (1), Höhne (8), Herkenrath, Bellmann (2), Rudolph (1), Guhrenz (2), Haufe (2)

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info@radebergersv-handball.de (Mathias) 1. Männer Wed, 07 Feb 2024 16:29:50 +0100
VLMO: Radeberger SV – HSV Dresden II 35:23 (12:10) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/356-vlmo-radeberger-sv-%E2%80%93-hsv-dresden-ii-35-23-12-10.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/356-vlmo-radeberger-sv-%E2%80%93-hsv-dresden-ii-35-23-12-10.html VLMO: Radeberger SV – HSV Dresden II 35:23 (12:10)

 

Endlich wieder Heimspieltag! Nach dem erfolgreichen Start in die Rückrunde mit zwei Auswärtserfolgen in Bernstadt und Großenhain begrüßte die 1. Männermannschaft die Zuschauer zum ersten Mal im neuen Jahr in eigener Halle. Zu Gast war der junge Anschlusskader des HSV Dresden, der in der Vorwoche mit einem knappen Heimsieg gegen den Tabellenzweiten aus Rietschen aufhorchen ließ. Auf Seiten der Radeberger wurden die Personaldecke bewusst etwas dünner gehalten und lediglich ein Torhüter und 10 Feldspieler auf dem Spielprotokoll eingetragen, während noch zwei Spieler einsatzbereit neben der Bank Platz nahmen. Der Gedanke, welcher dahintersteckt, ist das „Freimachen“ von Spielern für die zweite Mannschaft, um diese im Abstiegskampf der Ostsachsenliga zu unterstützen.

Der RSV startete mit dem dezimierten Kader hochkonzentriert in die Partie und war nach wenigen Minuten mit 3:0 in Front. Die offensiv ausgerichtete Abwehr der Gäste, für die sie bekannt sind, schien den Bierstädtern nichts auszumachen und mit einer starken eigenen Defensivleistung konnte der Vorsprung nach einer Viertelstunde bis zum 8:3 ausgebaut werden. Die folgende Auszeit der Dresdner sowie eine Umstellung ihres Abwehrsystems zeigten sofort Wirkung und mit drei Toren in Folge arbeiteten sie sich wieder heran. Nun sah sich Trainer Carsten John dazu gezwungen, seinerseits die grüne Karte zu zücken und seine leicht verunsicherte Mannschaft wieder auf die richtige Bahn zu lenken. Prompt gelang im Angriff wieder ein Torerfolg und in der Abwehr zeigte insbesondere Jasper Mandalka eine beherzte Vorstellung, doch hart erarbeitete Bälle wurden leider noch zu oft mit Fehlpässen oder technischen Fehlern direkt wieder hergeschenkt. Beim Stand von 12:10 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit galt es, sich konsequent auf die eigenen Stärken zu besinnen und die Anzahl der Fehler zu reduzieren, was dem RSV gelingen sollte. Tor um Tor wurde der Vorsprung wieder vergrößert, aufbauend auf der weiterhin engagierten Abwehrarbeit mit einem gut aufgelegten Jakob Wagner im Radeberger Tor. Das Tempospiel wurde nun auch besser umgesetzt, sodass in der zweiten Halbzeit insgesamt fast doppelt so viele Tore erzielt werden konnten wie in den ersten 30 Minuten. Begünstigt wurde das durch die zahlreichen Auswechslungen der Gäste, von denen nun auch die etwas unerfahreneren Spieler zu ihren Einsatzzeiten kommen sollten, deren Angriffsversuche aber immer öfter an der Heimdefensive oder dem Torwart scheiterten. Geleitet von den Routiniers wie Jan Schulz und Chris Guhrenz konnten in der Schlussviertelstunde dann auch Moritz Lindner und Tim Bellmann für Radeberg wertvolle Spielminuten sammeln und sich jeweils mehrfach in die Torschützenliste eintragen. Schlussendlich konnten dort bis zum 35:23-Endstand alle eingesetzten Feldspieler anschreiben.

Unterm Strich steht damit ein erneut souveräner Erfolg für die 1. Männer des Radeberger SV, deren Zuschauer sich nun auf das nächste Heimspiel am 10. Februar gegen Rietschen freuen können. Davor gilt es, am kommenden Wochenende die Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten Neugersdorf erfolgreich zu bestreiten. Für alle Fans, die uns dabei unterstützen möchten, steht ein Bus zur Verfügung, in dem noch einige Plätze frei sind. Wir freuen uns über jede Anmeldung über die gängigen Kanäle!

Für den RSV spielten: Wagner – Richter (5), Sieberth (3), Schulz (8/2), Lindner (3), Höhne, Mandalka (4), F. Bellmann (4), Daferner (1), T. Bellmann (2), Guhrenz (5)

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Mon, 29 Jan 2024 18:30:36 +0100
HC Großenhain vs - Radeberger SV 21:39(10:20) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/354-hc-gro%C3%9Fenhain-vs-radeberger-sv-21-39-20-10.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/354-hc-gro%C3%9Fenhain-vs-radeberger-sv-21-39-20-10.html HC Großenhain vs - Radeberger SV 21:39(10:20)

 

Nachdem die Bierstadthelden bereits in Kalenderwoche 1 einen über weite Strecken überzeugenden Auftritt in Bernstadt (29:36) hinlegen konnten, stand am vergangenen Wochenende die nächste schwierige Auswärtsaufgabe auf dem Programm. Zu Besuch beim harzfrei spielenden HC Großenhain sollten die Radeberger auch auf den derzeitig Führenden der Torschützenliste treffen, Anton Stelzl. Überraschung jedoch zu Spielbeginn - Stelzl als auch weitere tragende Säulen der HCG fehlten, viel mehr traf man sogar auf Spieler, die noch vor 1.5 Jahren zum Saisonende verabschiedet wurden.
Ein ähnliches Bild auf Radeberger Seite: Wo noch vor zwei Wochen Trainer John Spieler aus dem Kader streichen musste, da ein Überangebot zur Verfügung stand,
stellten sich an diesem Tag nur 12 Spieler, darunter Tim Bellmann frisch vom A-Jugend Spiel in Chemnitz, der Herausforderung.

Etwas verspätet begann ein anfängliches Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber bis zum 5:4 (9.) stets vorlegten. Bis dato ließen die Bierstadthelden jedoch bereits zwei Strafwürfe aus.
Nachdem sich die Gäste nach einer Viertelstunde (7:9, 15.) an das harzfreie Spielgerät gewöhnt hatten und in der Abwehr besser gegen den HCG Aktivposten Torben Köster standen, entwickelte sich Dank schnellem Umschalt- und Konterspiel ein einseitiges Spiel (7:14, 19.). Franz Bellmann über die linke und Philipp Richter über die rechte Angriffsseite steuerten zusammen 50% der Tore im ersten Spielabschnitt zum souveränen 10:20 Halbzeitstand bei.
Der zweite Spielabschnitt ist schnell zusammengefasst. Einige Nicklichkeiten und Unzulänglichkeiten führten zu insgesamt 5 Zeitstrafen (resultierend in 2 roten Karten) für den HC Großenhain. Diese Freiräume nutzten die Radeberger, um über die Stationen 16:31 (45.) und 19:38 (57.) einen nie gefährdeten 21:39 Auswärtserfolg einzufahren. Dieser hätte bei voller Konzentration sicherlich noch höher ausfallen können - wohl sogar müssen.
Die Jungen Wilden der HCG gaben allerdings nie auf, spielten konsequent 7 gegen 6 im Angriff, und hatten in Lucas Börngen einen sicheren Chancenverwerter auf Rechtsaußen.

Am heutigen Tag steht das erste Heimspiel des Jahres an - der Radebeger SV empfängt die junge und spielfreudige Reserve des HSV Dresden. Diese besiegte in der Vorwoche den zuvor punktgleichen Konkurrenten um die Meisterschaft, Stahl Rietschen, mit 29:28, so dass man vor den Landeshauptstädtern gewarnt ist.

Für den Radeberger SV spielten:
Wagner und Diedrich (beide Tor), Richter (8), Sieberth (2), Schulz (3/1), Lindner (2/1), Mandalka, F. Bellmann (5), Daferner (8), T. Bellmann (4/2), Guhrenz (5), Kempe (2).

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Sat, 27 Jan 2024 08:45:10 +0100
VLMO: SV Niederau – Radeberger SV 24:37 (13:19) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/347-vlmo-sv-niederau-%E2%80%93-radeberger-sv-24-37-13-19.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/347-vlmo-sv-niederau-%E2%80%93-radeberger-sv-24-37-13-19.html VLMO: SV Niederau – Radeberger SV 24:37 (13:19)

 

 

Erfolgreicher Jahresabschluss für die 1. Männer

 

Am zweiten Adventwochenende ging es für die Bierstädter zum letzten Spiel des Jahres 2023 nach Meißen, wo sie der SV Niederau erwartete. Sicherlich keine einfache Aufgabe, denn in der Vorwoche gewannen die Gastgeber noch beim Tabellendritten in Radebeul und gelten generell als heimstarke Mannschaft, die durch ein lautes Publikum unterstützt wird. Auf Radeberger Seite hat das Selbstvertrauen aber durch den 49:18-Derby-Kantersieg gegen Pulsnitz auch einen mächtigen Schub bekommen und nachdem sich alle Spieler in der richtigen Halle eingefunden hatten (die beiden Spielstätten des SVN liegen glücklicherweise nur 200 m voneinander entfernt), erfolgte um 17 Uhr der Anpfiff.

 

Der Beginn der Partie verlief ganz nach dem Geschmack der Gäste aus Radeberg. Die ersten beiden Angriffe konnten direkt mit Torerfolgen abgeschlossen werden und Niederau unterliefen zahlreiche technische Fehler, sodass sie während der ersten sieben Spielminuten nur einen einzigen Torwurf verzeichnen konnten – ein 7m-Strafwurf, der zudem von Jakob Wagner pariert wurde. Beim Stand von 1:4 war dann die RSV-Defensive doch das erste Mal überwunden, worauf eine sehr temporeiche Phase mit sechs Treffern binnen zwei Minuten folgte, in denen keine der Abwehrreihen sich richtig formieren konnte. Das 3:8 durch Jasper Mandalka war schließlich Anlass genug für den Trainer des SVN, nach nur neun Minuten die erste grüne Karte zu ziehen. Damit nahm er den Gästen sprichwörtlich den Wind aus den Segeln, die in der Defensive mit Mängeln in der Zuordnung zu kämpfen hatten, sodass Niederau Schritt halten und mit drei Treffern in Serie sogar auf 6:8 verkürzen konnte. Den offensiv starken Sieberth, Schulz und Höhne war es anschließend zu verdanken, dass dieser knappe Vorsprung aufrechterhalten wurde.

Die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann wieder den Bierstädtern, die durch die Einwechslung von Kempe und Dorschner im Mittelblock die Rückraumwürfe der Gastgeber erfolgreich entschärfen konnten und trotz einiger Fehlwürfe das Ergebnis bis zum Pausenpfiff auf 13:19 hochschraubten.

 

Mit nur einem Spielerwechsel sollte das Momentum in den zweiten Spielabschnitt transportiert werden, was allerdings durch zwei Unterzahlsituationen erheblich erschwert wurde. Nutznießer waren die Männer in grün-gelb, welche mit einem 4:0-Lauf auf 17:20 verkürzten, dabei aber mit der dritten Zeitstrafe und der damit verbundenen Disqualifikation für ihren Toptorschützen Haberstock einen herben Rückschlag hinnehmen mussten. Die Unzufriedenheit über diese sowie die nächste Hinausstellung für Niederau nur drei Minuten später taten die Zuschauer mit einem Konzert aus Pfiffen und Buhrufen Kund, welches Jan Schulz mit seinem dritten verwandelten Strafwurf zunächst beendete. Ihren Höhepunkt erreichte die Lautstärke in der Halle dann, als Tobias Haufe den eingelaufenen Spieler der Gastgeber unsanft zu Boden riss und dafür zurecht die rote Karte sah. Der darauffolgende Siebenmeter wurde allerdings zur leichten Beute für Jakob Wagner und zwei Treffer in Unterzahl sorgten dafür, dass sich die Männer des RSV beim Stand von 17:25 in etwas sichererem Fahrwasser bewegten. Da die Schiedsrichter den Gastgebern weiterhin fleißig Zeitstrafen zusprachen (das Verhältnis lag am Ende bei 11:4), konnte dieser Vorsprung erfolgreich verteidigt werden. In den letzten Spielminuten trugen sich dann auch noch T. Bellmann, Rudolph und Dorschner in die Torschützenliste ein und stellten mit einem sicheren Rückhalt des inzwischen eingewechselten Rathmann im Kasten des RSV den 24:37 Endstand her.

 

Somit ist nun also die Hinrunde der Verbandsligasaison 2023/24 abgeschlossen und das kurze Zwischenfazit möchte ich gerne mit einem Zitat des Hallensprechers aus Niederau beginnen: „Wir wünschen dem RSV den Aufstieg, damit wir nächste Saison nicht gegen Euch spielen müssen.“ Nun, danke erstmal, das nehmen wir gerne so mit und werden natürlich auch unser Bestes dafür tun, dieser Bitte nachzukommen. Das Rennen um die Meisterschaft hat sich unterdessen in den letzten Wochen von einem Drei- zu einem Zweikampf zwischen dem SSV Stahl Rietschen und dem Radeberger SV entwickelt. Beide Teams haben die Saison mit einer Niederlage begonnen (Rietschen in Niederau, Radeberg eine Woche später in Rietschen). Beide Teams sind seitdem zehnmal in Folge als Sieger vom Parkett gegangen. Beide Teams und die dazugehörigen Fans werden sich jetzt schon den 10. Februar 2024 dick im Kalender markieren, wenn es zum Rückspiel in der Radeberger BSZ-Halle kommt *Wink mit dem Zaunpfahl*.

 

Bis es soweit ist, sind allerdings noch vier weitere Spieltage zu absolvieren, los geht’s für die Bierstadthelden wieder am 6. Januar beim OHC Bernstadt. Bis dahin wird noch ein wenig trainiert, bevor wir uns in die Weihnachtspause verabschieden. Wir wünschen Euch allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest, lasst Euch das Essen gut schmecken und kommt gut rüber ins Neue Jahr!

 

Für den RSV gegen Niederau erfolgreich waren: Wagner, Rathmann – Richter (5), Sieberth (9), Schulz (7/3), Lindner (2), Höhne (5), Mandalka (2), F. Bellmann (2), Rudolph (1), T. Bellmann (2/1), Kempe, Dorschner (1), Haufe (1)

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Sun, 10 Dec 2023 23:53:59 +0100
VL Männer: Radeberger SV - HSV 1923 Pulsnitz 49:18 (27:10) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/343-vl-m%C3%A4nner-radeberger-sv-hsv-1923-pulsnitz-49-18-27-10.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/343-vl-m%C3%A4nner-radeberger-sv-hsv-1923-pulsnitz-49-18-27-10.html VL Männer: Radeberger SV - HSV 1923 Pulsnitz 49:18 (27:10)

Kantersieg, Topleistung, Derbysieger.

Wir schreiben Samstag, den zweiten Dezember. Draußen sind -4 Grad, alles friert, doch die Halle glüht. Wieso? Weil das Derby gegen Pulsnitz ansteht! Zwei starke Mannschaften, mit der Favoritenrolle dann doch auf Radeberger Seite, aber jedes Derby hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze.

Das Spiel beginnt, alle sind Feuer und Flamme und die Radeberger erwischen den besseren Start, gehen direkt mit 2:0 in Führung. Doch Pulsnitz hat auch Lust zu spielen, macht das 2:1. Der Einsatz stimmt, das sieht tatsächlich echt gut aus, was die Männer in Blau-Weiß da so anstellen! Beim Stand von 6:2 fühlt sich der Gästetrainer genötigt, die grüne Karte zu zücken und seinen Schützlingen nochmal den Matchplan zu erklären. Scheint in der Folge geklappt zu haben, denn die Gäste provozieren direkt eine Zeitstrafe für Sieberth und machen auch gleich noch das 6:3! Doch es braucht nur wenige Minuten, bis klar wird, dass... Naja, dass das Spiel hier wirklich nicht so spannend werden wird, wie es die ersten Zeilen des Spielberichts vermuten lassen.

Denn in Wahrheit sieht das Spiel aus wie folgt: Pulsnitz kommt in Abschlusssituationen, macht davon einige rein, einige auch nicht. Die Radeberger Abwehr ist gut, aber in den ersten 10 Minuten nicht überragend. Der blau-weiße Angriff ist dagegen ungewohnt effizient. Also brutal effizient, mit Tendenz zu gruselig. Die gegnerischen Torhüter, die erwiesenermaßen keine Schlechten sind, kriegen so gar keine Hand an den Ball. Es wird in die Lücken gestoßen, es werden klare Abschlusschancen erschaffen und die Abschlussschwäche, die uns diese Saison eigentlich schon die ganze Zeit verfolgt, ist heute wie weggeblasen. Und dann ist das Spielglück halt auch noch auf unserer Seite. Nach 10 Minuten steht es 8:4, dann beginnt auch die Radeberger Abwehr zuzumachen. Nach 20 Minuten steht es 19:6, zur Halbzeit schon 27:10. So etwas habe ich noch nicht erlebt.

Und wer dachte, dass es Radeberg in der zweiten Halbzeit etwas ruhiger angehen würde, der wurde eines Besseren belehrt. Nach 40 Minuten steht es 33:12, in der 50. Minute vollstreckt René Rudolph zum 40:13 (Herzlichen Glückwunsch- du weißt, was das bedeutet) und in den letzten 6 Minuten kommen die Gäste dann noch zu 5 Torerfolgen, wodurch das Spiel am Ende mit 49:18 ausgeht. 

Wie gesagt, sowas hab ich noch nicht erlebt. Alle Spieler riefen Glanzleistungen ab, so konnte sich auch wirklich jeder Feldspieler mindestens 2-mal in die Torschützenliste eintragen. Bestimmte Spieler will ich hier jedoch besonders hervorheben. Torhüter Rathmann, der reihenweise freiste Würfe hielt (unter anderem 3 von 4 Siebenmeter) und die Gäste zur Verzweiflung trieb. Den jungen Innenblock, bestehend aus Mandalka und Bellmann, der für viele Pfefferkuchenangriffe ein unüberwindbares Hindernis darstellte. Unseren Linksaußen Haufe, der das Spiel hervorragend nutzte und ganze 6 Buden machte. Und schließlich Rudolph auf der Halbrechten, welcher erneut ein sehr gutes Spiel machte und zu überzeugen wusste.

Tja, aber was will man zu einem 49:18 Sieg schreiben? Handballspiele gehen so nicht aus. Ich habe mir mal die Zeit genommen, um ein bisschen in der Geschichte der Verbandsliga Ost zu stöbern, auf der Suche nach Spielen, in denen eine Mannschaft vergleichbar viele Tore geworfen hat. Um so etwas zu finden, muss man schon ziemlich weit in die Vergangenheit schauen, denn das torreichste Spiel der letzten Saison machte Cunewalde gegen Großenhain mit „nur“ 43:20, einfach um mal die Verhältnisse geradezurücken. Die Großenhainer waren allerdings in der Saison davor am besseren Ende der torreichsten Partie, als sie 44:38 gegen Bernstadt gewannen. Man muss den gaaanzen langen Weg bis zum 08. Februar 2015 gehen, um ein Spiel zu finden, in welchem noch mehr Tore für eine Mannschaft fielen – da bezwang Elbflorenz 2 nämlich Niederau mit brutalen 54:27. Wohlgemerkt, da hatten wir trotzdem noch die bessere Tordifferenz. Elbflorenz 2 beendete die Saison dann mit 22 Siegen aus 22 Spielen. Kleine Anmerkung: Wenn man dann nur noch ein wenig weiter zurückblickt, findet man aus der Saison 2011/12 das Spiel Kurort Hartha gegen Schleife, welches die Kurörtler mit 50:31 gewinnen konnten. Diese Info mögen viele (berechtigterweise) uninteressant finden, der Schreiberling jedoch erinnert sich noch gut und schmerzlich an dieses eine spezielle Spiel.​

Das schlimmste am Radeberger Derbysieg ist, dass das Ergebnis leider beim besten Willen nicht die tatsächlichen Kräfteverhältnisse widerspiegelt. Weder spielt man immer so in der Pfefferkuchenstadt, noch in der Bierstadt. Und so sehr wir es uns auch wünschen, wir können leider keine Tore der letzten Partie in die nächste mitnehmen, in Niederau startet es nächste Woche wieder bei 0:0. Das wird nochmal ein richtiger Kracher zum Jahresende, haben die heimstarken Niederauer doch bisher 4 ihrer 5 Heimspiele gewinnen können, unter anderem fügten sie Rietschen ihre einzige Saisonniederlage zu. Und dann ist da noch der krachende 43:28 Sieg, den die Niederauer im Oktober zuhause einfahren konnten. Übrigens gegen den HSV Pulsnitz.

Es spielten: Wagner, Rathmann (beide Tor), Richter (5), Sieberth (6), Schulz (6), Lindner (4), Höhne (2), Mandalka (3), F. Bellmann (7), Rudolph (4), T. Bellmann (4/1), Dorschner (2), Haufe (6)

 

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info@radebergersv-handball.de (Mathias) 1. Männer Mon, 04 Dec 2023 15:07:24 +0100
Verbandsliga Männer: Radebeuler HV - Radeberger SV 28:34 (12:14) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/341-verbandsliga-m%C3%A4nner-radebeuler-hv-radeberger-sv-28-34-12-14.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/341-verbandsliga-m%C3%A4nner-radebeuler-hv-radeberger-sv-28-34-12-14.html Verbandsliga Männer: Radebeuler HV - Radeberger SV 28:34 (12:14)

Tabellenspitze in Radebeul verteidigt

Am vergangenen, späten Samstagabend kam es in der Lößnitz-Sporthalle in Radebeul zum tabellarischen Spitzenspiel des Ersten gegen den Zweiten. Beide Mannschaften hatten bisher nur 2 Minuspunkte auf dem Konto, aber mindestens eine würde ihr Minuskonto an dem Abend vergrößern. Unsere Männer wollten gegen die selbst ernannten Männer in Schwarz natürlich die Tabellenführung verteidigen.

Mit Ersatztrainer Dennis Käppler an der Seitenlinie fanden die Radeberger gut in die Partie. Trotz ein paar Schwächen im Abschluss konnte man sich durch eine gute Abwehrarbeit beim 4:2 erstmals auf 2 Tore absetzen. Die solide Defensive mit bärenstarker Schranke hinderte Röseler, Weig und Jurgeleit erfolgreich am Abschluss und zwang den Heimtrainer nach 11 Minuten zur ersten Auszeit. Am Spielverlauf änderte sich danach wenig. Die Gäste hatten vor allem im Tempo- und Überzahlspiel die Bierstadtnasen vorn. So ging es mit 14:12 in die Halbzeitpause.

Der bisher magere 2-Tore-Vorsprung war Fluch und Segen zugleich. Aufgrund der liegen gelassenen Chancen durfte man die Konzentration nicht noch mehr schleifen lassen, denn die Radebeuler waren für ihren konstanten, konzentrierten Spielfluss bekannt. Nicht das man sich in der zweiten Halbzeit noch die Tabellenführerkirsche von der Torte stibitzen lässt.

Die Befürchtungen schienen sich zu bewahrheiten, als in der 37. Spielminute beim 17:17 erstmals seit dem 2:2 wieder ein Unentschieden auf der Anzeigetafel erschien. Doch die Rödertaler hatten starke Nerven und strengten sich in der Abwehr mal wieder mehr an. Es folgte ein vorentscheidender 8:1 Lauf in den nächsten 8 Spielminuten, der auch von einer Auszeit der Gastgeber nur kurz unterbrochen wurde. In dieser Phase schwächten sich die RHV‘ler durch 2 rote Karten zudem selbst. Zunächst handelte sich einer der Topschützen und Strafenkönig Weig seine dritte 2-Minuten-Hinausstellung ein und kurz darauf konnte Lehmann einen Konter vom Radeberger Richter nicht mehr regelkonform stoppen.

Nach dem 25:18 schien die Messe fast schon gelesen, doch erneut ließ Radebeul nicht locker und das Pendel schlug wieder andersherum. Beim 26:22 (50.) war der Vorsprung schon fast wieder halbiert. Doch Interimscoach Käppler schickte Wunderwaffe Dorschner auf die Platte, der in den letzten 10 Spielminuten noch 5mal einnetzte und so die Bierstadthelden endgültig auf die Siegesstrasse warf. Für die besonderen Tore sorgten aber die beiden Kreisläufer Mandalka und Kempe, die mit Rückhandtreffer und Nach-2-Paraden-Abstauber die euphorischen Höhepunkte lieferten. Am Ende stand ein leistungsgerechter 34:28 Erfolg des alten und neuen Tabellenführers aus Radeberg.

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info@radebergersv-handball.de (Mathias) 1. Männer Wed, 29 Nov 2023 09:51:29 +0100
Landskron-Pokal: Radeberger SV – NHV Concordia Delitzsch II 26:32 (15:19) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/339-landskron-pokal-radeberger-sv-%E2%80%93-nhv-concordia-delitzsch-ii-26-32-15-19.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/339-landskron-pokal-radeberger-sv-%E2%80%93-nhv-concordia-delitzsch-ii-26-32-15-19.html Landskron-Pokal: Radeberger SV – NHV Concordia Delitzsch II 26:32 (15:19)

 

Aus im Achtelfinale

Am vergangenen Samstag stand für die 1. Männer des RSV ausnahmsweise kein Punktspiel, sondern die nächste Runde des Landskron-Pokals auf dem Programm. Als Gegner wurde den Bierstädtern die Oberligareserve aus Delitzsch zugelost, welche im letzten Jahr in der Relegation gegen Rietschen den Aufstieg in die Sachsenliga perfekt machte und dort momentan mit zwei Siegen bei sechs Niederlagen den elften Platz belegt. Ein attraktives Los also für Radeberg, würde man doch selbst gerne wieder im sächsischen Oberhaus mitmischen.

Trainer Carsten John musste vor Beginn der Partie mal wieder improvisieren und sich eine neue Startaufstellung einfallen lassen, da mit Wagner, Masula, Sieberth, Schulz und Guhrenz erneut mehrere Stammkräfte fehlten. Dem Gegner schien es nicht besser zu gehen, reisten sie doch nur mit 7 Feldspielern und zwei Torhütern nach Ostsachsen. Die Partie begann ausgeglichen, doch immer mehr kristallisierte sich vor allem der Delitzscher Tobias Karl als großes Problem für die Hausherren heraus, der elf seiner insgesamt 12 Feldtore in der ersten Halbzeit erzielte. Von One-Man-Show kann jedoch keine Rede sein, da er in den richtigen Momenten, manchmal auch mit etwas Glück, seine Mitspieler in Szene setzte. Die mangelhafte Umsetzung der getroffenen Absprachen in der Radeberger Defensive machte es Delitzsch ein ums andere Mal aber auch zu leicht, frei vor Danny Diedrich aufzutauchen, der seine Farben mit starken Paraden zunächst im Spiel halten konnte. Im Angriff dagegen klappte das Zusammenspiel auf Seiten des RSV besser, sodass die Partie nach 26 Minuten beim Stand von 14:15 immer noch offen war. Eine anschließende kurze Schwächephase nutzten die Gäste sofort aus und zwangen Coach John nach drei Gegentreffern in nur 90 Sekunden zu seiner ersten Auszeit, die am 4-Tore-Rückstand bis zur Pause aber nichts mehr ändern konnte. Mit 15:19 Toren wurden die Seiten gewechselt.

Gerade die Anzahl der Gästetreffer sollte im zweiten Spielabschnitte deutlich gedrosselt werden, wenn man noch die Chance aufs Weiterkommen wahren wollte. Zu diesem Zweck wurde die Abwehr etwas umgestellt, wodurch das bereits beschriebene „große Problem“ etwas eingedämmt wurde. Ein anderes Problem jedoch, dass den Radeberger Fans und Spieler seit mehreren Spielen bekannt ist, trat nun immer mehr zum Vorschein – die Chancenverwertung. Die Sportfreunde aus Delitzsch haben sich die Mühe gemacht und die Paraden ihres Torhüters mitgezählt: insgesamt 19-mal konnte der junge Argentinier den Wurf auf seinen Kasten abwehren, wie dem Spielbericht des NHV zu entnehmen ist (der übrigens in Sachen Geographie zu wünschen übriglässt). Da ist es keine Überraschung, dass die Gäste ihren Vorsprung erfolgreich verwalten konnten, bis beim Stand von 26:32 der Schlusspfiff ertönte.

Nach der Niederlage in diesem insgesamt sehr fairen Spiel war von Enttäuschung auf Radeberger Seite nicht viel zu sehen, erhält man doch dafür ein zusätzliches spielfreies Wochenende. Ob man in ferner Zukunft eine Möglichkeit zur Revanche bekommt, wird der restliche Verlauf der Saison zeigen. Ein dafür richtungsweisendes Spiel wartet bereits am kommenden Samstag auf die Radeberger Männer. Dann nämlich steht eine äußerst schwierige Auswärtsaufgabe beim Radebeuler HV auf dem Plan, der als einziges Team der Verbandsliga Ost noch ungeschlagen ist und punktgleich auf dem zweiten Tabellenplatz direkt hinter dem RSV lauert. Anwurf in der Lößnitz-Sporthalle ist um 19 Uhr, wir hoffen auf eure lautstarke Unterstützung!

Für den RSV spielten: Diedrich, Rathmann – Richter (7/1), Lindner, Höhne (1), Herkenrath, Mandalka, F. Bellmann (3), T. Bellmann (6/2), Kempe (2), Dorschner (5), Haufe (2)

 

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Thu, 23 Nov 2023 07:13:07 +0100
VLMO: SG Pirna/Heidenau II – Radeberger SV 13:28 (4:13) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/334-vlmo-sg-pirna-heidenau-ii-%E2%80%93-radeberger-sv-13-28-4-13.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/334-vlmo-sg-pirna-heidenau-ii-%E2%80%93-radeberger-sv-13-28-4-13.html VLMO: SG Pirna/Heidenau II – Radeberger SV 13:28 (4:13)

 

Samstag, 14:30 Uhr, Pirna, Sporthalle am Sonnenstein: Warum überhaupt ein Treffpunkt ausgemacht wird, wenn sowieso niemand pünktlich erscheint, ist dem Schreiberling etwas schleierhaft, doch nach und nach trudeln die Bierstadthelden dann doch in Kabine 6 am Ende des Ganges ein. In der Halle läuft währenddessen noch ein Spiel der männlichen A-Jugend. Wer einen Blick auf das Spielgeschehen beim Nachwuchs wirft, dem fällt eine Sache sehr unangenehm auf: an dem Ball ist ja gar kein Harz dran! Kurz darauf Gewissheit: dadurch, dass die Oberligamannschaft der SG an diesem Tag auswärts antritt, herrscht in der Sporthalle Harzverbot. Die Vorfreude auf das Spiel bekommt dadurch einen herben Dämpfer, außerdem hielt es wohl auch niemand für nötig, die Heizung in der Halle etwas hochzudrehen, solange nicht die 1. Mannschaft spielt.

Den Bedingungen zum Trotz wollten die Männer um Coach John dennoch Vollgas geben und die nächsten zwei Punkte gegen einen Gegner einfahren, der ihnen auch aus einigen Testspielen in der Vergangenheit bekannt ist. Zu Beginn der Partie jedoch war die große Unsicherheit mit dem Spielgerät deutlich zu sehen, was dazu führte, dass die Gäste erst nach satten siebeneinhalb Minuten ihren ersten Treffer erzielten. Entstanden ist dieser durch einen Ballgewinn und den anschließenden Tempogegenstoß, von denen im weiteren Verlauf der Partie noch einige folgen sollten. Denn nach 5 Minuten Eingewöhnungszeit hatte sich die RSV-Abwehr auf die Abläufe im Pirnaer Angriff eingestellt und brachte, gepaart mit einer starken Leistung von Torhüter Wagner, die „Lok“ aus Pirna beinahe zum Stillstand. Die eigenen Angriffe wurden nun auch konzentrierter und effizienter abgeschlossen, bis beim Stand von 4:13 die Pausensirene ertönte.

Diesen Vorsprung konnten die Bierstädter in der zweiten Hälfte mit Erfolg verteidigen und in den letzten zehn Spielminuten noch bis zum 13:28-Endstand ausbauen. Damit ist die Geschichte der zweiten Halbzeit auch bereits erzählt. Die Partie war entschieden, spielerische Highlights blieben leider aus. Hut ab dennoch vor Jan Schulz, der über die gesamte Spieldauer seine Mannschaft gekonnt zum Sieg führte, während andere sich geschickt auf der Auswechselbank versteckten.

Vielen Dank an die treuen Zuschauer, die sich mit auf den Weg nach Pirna gemacht und mit uns den Sieg gefeiert haben! Wir hoffen, dass wir Euch nächste Woche mit einem qualitativ höherwertigen Pokalspiel gegen den Sachsenliga-Aufsteiger Delitzsch II belohnen können.

Für den RSV spielten: Wagner, Rathmann – Richter (4/1), Sieberth (1), Schulz (9/3), Lindner (3), Höhne, Mandalka (2), F. Bellmann (1), Rudolph (2), Guhrenz (2), Kempe, Dorschner (2), Haufe (2)

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Sun, 12 Nov 2023 21:39:19 +0100