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Unser Zeitnehmer / Sekretär - Team für die Bundesliga

 

 

 

Stefanie und Michael Großmann

 

 

Seit Beginn der Spielsaison 2008/2009 hat der Radeberger SV Handball ein ambitioniertes Zeitnehmer/Sekretär-Team in seinen Reihen. Den Weg in die Bundesliga wollten Stefanie und Michael Großmann gern einschlagen und haben sich dafür erfolgreich qualifiziert.
 
Angefangen hat alles mit der Regionalliga, aus der dann später die 3. Liga wurde. Und seit der Saison 2013/2014 sitzen beide mit Erfolg am Zeitnehmertisch der 1. und 2. Bundesliga. Bereits mehrfach in dieser Saison konnten beide ihr Können beim HC Leipzig (1. BL Frauen), EHV Aue (2. BL Männer), SC DHfK Leipzig (2. BL Männer) und BSV Sachsen Zwickau (2. BL Frauen) unter Beweis stellen. Vorläufiger Höhepunkt ihrer Arbeit war die Teilnahme beim Final 4 der Frauen in Leipzig im April 2014.
 
Beide haben an ihrer Tätigkeit als Zeitnehmer und Sekretär viel Freude und werden diesen Weg auch weitergehen. Vielleicht kommt es in den nächsten Jahren auch mal zu einem Einsatz bei einem Länderspiel. Wir wünschen beiden weiterhin viel Erfolg!

 


Artikel der Sächsischen Zeitung von Christian Kluge

 

Stefanie und Michael Großmann vom Radeberger SV haben es als Kampfgericht bis in die Bundesliga geschafft.

Man muss schon ziemlich gut sein, um es bis in die Handball-Bundesliga zu schaffen. Als Sportler sowieso – aber auch als Kampfrichter. Und das ist in diesem Jahr zwei Vereinsmitgliedern des Radeberger SV gelungen. Als Zeitnehmer und Sekretär sind Stefanie und Michael Großmann nun in ganz Sachsen im Einsatz. Ihre Wege führen am Wochenende nach Aue, Zwickau, Leipzig oder zur Jugend-Bundesliga nach Freiberg. Auch bei ihrem eigenen Verein sind sie im Einsatz, wenn es die Zeit zulässt. Und ihre Arbeit in der Bundesliga kann jeder direkt im Internet verfolgen, denn wenn Stefanie am Laptop eine Eingabe macht, erscheint diese umgehend auf der Info-Homepage des Deutschen Handballbundes (DHB). Statistik live also.

Aber was macht diese Aufgabe so reizvoll, dass das Radeberger Ehepaar damit zwei oder drei Wochenenden im Monat verbringt? Das Geld ist es auf jeden Fall nicht, denn die Aufwandsentschädigungen für das Kampfgericht halten sich in übersichtlichen Grenzen. „Man ist bei hochklassigen Spielen nicht nur als Zuschauer dabei, sondern mittendrin und kann eine gigantische Stimmung miterleben“, sagt Michael. Und man merkt ihm die Begeisterung an. Interessant: Bis er 2006 seine heutige Frau Stefanie kennenlernte, hatte er mit Sport gar nicht viel am Hut. „Seitdem sind wir immer gemeinsam zum Handball gegangen und haben uns die Spiele angesehen. Ich war sofort begeistert und bin dem Radeberger SV beigetreten.“

Stefanie dagegen wurde der Handball quasi in die Wiege gelegt. Schon ihr Vater spielte Handball. „Im Alter von acht Jahren bin ich dann mit ihm zum Handball gegangen und habe zugeschaut“, erzählt die 23-Jährige, die später selbst sieben Jahre als Handballerin aktiv war und schon als Jugendliche eine Ausbildung zum Zeitnehmer, Sekretär und Schiedsrichterin absolvierte. „So richtig Freude kam beim Schiedsrichtersein leider nicht auf, sodass ich mich 2008 zusammen mit Michael entschied, komplett in die Richtung Kampfgericht umzusteigen.“

Eine außergewöhnliche Entscheidung, denn Frauen sind selten in Kampfgerichten oder als Schiedsrichter beim DHB unterwegs. Überhaupt gibt es nur acht Bundesliga-Kampfgerichte aus Sachsen, aber nur eines aus Ostsachsen – und das kommt aus Radeberg. Seit der Saison 2008/09 sind Stefanie und Michael Großmann nun verantwortlich für die Spiele-Statistik. Zunächst in der Regionalliga, dann in der neuen 3. Liga und seit diesem Jahr eben in der Bundesliga. Stefanie erzählt, wie es dazu kam: „Durch einen unabhängigen Beobachter des Handballverband Sachsens sind wir im April für die Spielsaison 2013/2014 als Zeitgericht-Team für die 1. und 2. Bundesliga vorgeschlagen worden. Regelmäßige Lehrgänge mit Prüfungen stehen aber auch weiterhin für uns auf dem Plan. So gab es 2012 die Umstellung auf ein elektronisches Spielprotokoll,das seitdem mit dem Laptop erstellt wird und nicht mehr per Hand.“

Einer der bisherigen Höhepunkte ihrer Arbeit als Kampfgericht waren die Chemnitzer Handball-Masters. „Zur Vorbereitung auf die bevorstehenden Bundesliga-Einsätze waren wir im August nach Chemnitz eingeladen, wo außer zwei deutschen Mannschaften auch hochrangige Teams aus der Schweiz, Russland, Estland und Schweden dabei waren“, erzählt Michael Großmann. „Das war eine große Herausforderung für uns, dort im Kampfgericht zu sitzen. Einsätze in Länderspielen sind nun auch möglich und sind ein weiteres Ziel für uns.“ Damit hat die Bierstadt Radeberg nun schon zwei Teams in der Handball-Bundesliga. Stefanie und Michael Großmann als Kampfgericht und den HC Rödertal als Frauenteam. Die Bienen spielen – genau wie der Radeberger SV – derzeit noch in der BSZ-Sporthalle.

Gibt es da denn eigentlich keine Konkurrenz-Situation? „Nein“, sagt Stefanie. „Beide Vereine haben unterschiedliche Visionen. Der Radeberger SV ist darauf aus, ohne kommerzielle Hebel Mannschaften zusammenzusetzen und zu sportlichen Leistungen zu entwickeln. Dabei beginnen wir mit den Minis, haben in fast allen Altersklassen männliche und weibliche Mannschaften und unterstützen auch jeweils Freizeitmannschaften im Erwachsenenbereich. Aktive Spielerwerbung außerhalb unserer Region macht der RSV bewusst nicht.
Die Rödertalbienen wollen leistungssportlich erfolgreich sein, holen sich auch überregional Spielerinnen, brauchen aber auch eine Basis dazu. Deshalb arbeiten beide Vereine an verschiedenen Stellen zusammen, bisher auf Basis der Delegierung im Kinder- und Jugendbereich. Der HC Rödertal ist daher für den RSV kein Konkurrent, sondern eine Ergänzung!“

Und was macht Familie Großmann, wenn am Wochenende mal kein Handball auf dem Programm steht? „Fahrrad fahren, in die Sauna und schwimmen gehen und den eigenen Garten bewirtschaften“, erzählt Michael, der die Woche über in Radeberg als Gabelstaplerfahrer arbeitet, während Stefanie als Kauffrau für Bürokommunikation im nahegelegenen Lomnitz arbeitet. Nun heißt es abwarten, ob die beiden Radeberger auch den Sprung ins internationale Handballgeschehen schaffen und vielleicht auch mal bei Länderspielen im Fernsehen auftauchen. Im Zeitstreß stehen Stefanie und Michael Großmann deshalb nicht, denn: „Eine Altersgrenze gibt es unseres Wissens nicht“, sagen die beiden. „Man sollte aber jederzeit auf dem aktuellen Stand der Technik sein und sich mit einem Laptop sehr gut auskennen. Ebenso muss man ein schnelles Reaktionsvermögen besitzen.“

Daran und an der guten Kommunikation mit den Schiedsrichtern auf dem Feld – die erfolgt übrigens per Handzeichen - mangelt es ihnen nicht. Und wenn es etwas gibt, was besser werden könnte, dann höchstens das: „Die Verständigung über ein Headset wie in der Fußball-Bundesliga wäre schon schön“, meint Michael. Doch auch so macht es ihm und seiner Stefanie einen Riesenspaß, Handballspiele live direkt vom Spielfeldrand aus zu verfolgen. Und ohne solche sportbegeisterten Menschen würde es ja auch gar nicht gehen, weder im Handball, noch im Fußball oder irgendwo anders.

 

 

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