OSP Frauen: SV Rot-Weiß Bad Muskau – Radeberger SV II. 22:28 (12:14)

Am vergangenen Sonntag war es nun soweit, dass sich im beschaulichen Schleife die Frauen-Mannschaften von Bad Muskau und der zweiten Vertretung vom Radeberger SV zum Pokalfinale trafen.

Die Bierstädterinnen hatten im Vorfeld für ordentlich Unterstützung geworben und nahmen die weite Auswärtsfahrt mit einem Bus voller Fans auf.

Die RSV-Mädels gingen voll motiviert in die Partie und waren zumindest vor dem Anpfiff zahlenmäßig unterlegen. Bad Muskau war mit voller Bank vor Ort und hatte aufgrund der Nähe (knapp 15 Kilometer) auch einige Fans im Schlepptau.
Den besseren Start erwischten dann auch die Parkstädterinnen. Nach dem Führungstreffer zum 1:0 lagen sie wenig später mit 3:1 vorn. Doch so langsam wurden auch die Radebergerinnen warm und glichen zum 3:3 aus. Während es in der Folge weiter eng zu ging, sah sich Holger Krause genötigt die erste Auszeit zu nehmen. Die Pause wurde genutzt, um auf die Abwehrschwächen bei den RSV-Mädels hinzuweisen. Zu oft wurde die ballführende Spielerin ohne Kontakt in die Nahwurfzone gelassen, was Bad Muskau zu weiteren Toren nutzte.
Den RSV-Mädels gelang es in der Schlußphase der ersten Halbzeit sich mit 2 Toren abzusetzen und es ging beim Stand von 12:14 in die Kabinen.

Hier machte Trainer Falk Seifert seiner Mannschaft eindringlich klar, dass mit mehr Aggressivität in der Abwehr und ordentlicher Chancenverwertung im Angriff der Pokalsieg eingetütet werden sollte.
Dafür musste man nochmal 30 Minuten alles an Kampfgeist und Einsatz abrufen, um sich diesen Wunsch zu erfüllen.

Zum Wiederbeginn konnte zwar anfangs Bad Muskau den 13:14-Anschluss herstellen. Aber danach legten die Radebergerinnen richtig los. Mit schnellem Umkehrspiel und damit schön herausgespielten Toren enteilten die RSV-Mädels über die Stände 13:17, 14:19 bis zum 15:20. Scheinbar waren sich in der Phase die Radebergerinnen ihres Sieges schon zu sicher. Mit einigen Ballverlusten im Angriff und teils Standhandball wurden die Gegnerinnen nochmal stark gemacht. Immer mehr wurde der Rückstand verkürzt, was auch die Fans bemerkten. Bei Bad Muskau keimte neue Hoffnung auf, was deren Fangemeinde lautstark unterstützte. Beim 20:21 war das Spiel wieder sehr spannend. Mit  der 3. grünen Karte durch den RSV-Trainer wurde das Team nochmal wach gerüttelt. Der Kampfgeist stimmte über die gesamte Partie, aber man leistete sich gerade in der Phase wieder zu viele Fehler in der Abwehr. Auch das Radeberger Fanlager gab in der Schlußphase alles und pushte zusätzlich die Spielerinnen auf dem Feld. Zum Glück gelang den Parkstädterinnen nicht mehr der  Ausgleich. Denn jeder Anschlusstreffer wurde im Gegenzug wieder mit einem schnellen RSV-Tor beantwortet. Nach dem 22:23 war dann auch die letzte Gegenwehr gebrochen und die Bierstädterinnen erhöhten mit toller Abwehrarbeit und daraus resultierenden schnellen Gegenstößen bis zum Abpfiff auf 22:28.

Das was danach folgte waren nur noch grenzenlose Erleichterung, Jubel und Freudentränen. In der mittlerweile saunaähnlichen Schleifer Halle feierte Radeberg nach dem letztjährigen Pokalsieg eine Wiederholung!
Der Dank gilt den mitgereisten Fans, welche die Mannschaft über das gesamte Spiel unterstützt haben!

Im Anschluss an den Pokalkampf gab es die Siegerehrung und nach kurzer und kleiner Feier vor Ort, ging es mit dem Bus wieder nach Radeberg. Hier wurde auf dem Schillerstadion noch gegrillt und der Sieg gefeiert.

Ein großes Dankeschön an alle die sich an der Organisation für diesen Tag beteiligt haben, wo ich namentlich Nina und Petra erwähnen möchte!
Dazu noch an unseren Busfahrer ein Lob, der uns gut uns sicher auf dieser Reise gefahren hat.

Den Pokal erkämpften: S. Görtler, S. Wuttke, A. Starke (alle Tor), E.-M. Krohn (7/4), J. Heilmann (3), C. Müller (2), A. Schirmer (3), S. Anders (4), C. Ciesla, L. Kirstan (1), N. Gebauer (8)

Onlineshop

Schnuppertraining

RSV-Werbung

Unser Imagefilm

Kalender

Mai 2018
MoDiMiDoFrSaSo
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031