VLMO: ESV Dresden - Radeberger SV 32:28 (17:13)

RSV vollendet schwarzen September

Am vergangenen Samstag trat die 1. Männer bei den Eisenbahnern vom ESV Dresden an. Nach zwei Niederlagen in Folge waren die Vorzeichen mit zahlreichen Personalproblemen nicht die besten, um ausgerechnet in der engen Lok-Halle die Wende zu schaffen. Mit der 28:32 (13:17) Niederlage vollendeten die Bierstädter ihre schwarze Serie zum Saisonanfang. Mit lediglich 4 Punkten befindet man sich nun auf Platz 10 der Verbandsliga hinter den Erwartungen. Dabei waren die Leistung in Dresden eine der besseren und ein Punktgewinn durchaus möglich gewesen.

Die Rödertaler kamen gut in die Partie. Mit einem schnellen 3:0 konnte man sich anfangs absetzen und die Eisenbahner scheiterten des Öfteren an dem gut aufgelegten Schmidt im Radeberger Tor. Danach spielte sich der ESV langsam ein und verkürzte Tor um Tor, ehe es nach 15 Minuten wieder Pari stand (7:7) und Gästecoach Gnädig seine erste Auszeit nahm. Davon ließen sich die Gastgeber aber nicht aus dem Konzept bringen und setzten ihren positiven Trend fort. Dabei profitierten sich einerseits von einigen RSV-Fehlern im Angriff und andererseits dem ungeordneten und zu passivem Radeberger Defensivverhalten. Selbst eine Überzahl nutzte man nicht souverän und stand nach 30 Minuten bereits bei 17 Gegentreffern.

Die zweite Hälfte begann mit einer Zeitstrafe und einem Gegentreffer alles andere als verheißungsvoll, aber der RSV konnte diese Unterzahl mit 2:0 Toren für sich entscheiden und der Kampfgeist war nun vollends entfacht. Es folgten die stärksten 10 Minuten der Gäste, in denen sie zunächst mit 4 Toren in Folge auf 20:20 stellten und den Heimtrainer Hoffmann zu einer frühen Auszeit veranlassten. In der 40. Spielminute verletzte sich Schlussmann Schmidt und somit fiel auch noch der vierte etatmäßige Torhüter aus, aber davon ließ sich der RSV nicht aus der Bahn werfen, vor allem da Ersatzmann Starke ebenfalls einige Paraden zeigen konnte.

Die Entscheidung fiel dann Mitte der zweiten Halbzeit, als die Bierstädter nacheinander vier Zeitstrafen erhielten. Für die Eisenbahner gab es in dieser Phase eine rote Karte, sodass man „nur“ 6 Minuten in Unterzahl agierte. Anfangs hielt man sich schadlos und konnte sogar mit 24:23 in Führung gehen, aber danach wendete der ESV das Blatt. Neben deren Überzahl war vor allem ihre geringere Fehlerquote dabei entscheidend, aber auch ein paar Entscheidungen der Herren in grün. Dass es nach zwei gelben Karten in Halbzeit 1 in den zweiten 30 Minuten ganze 6 Zeitstrafen für die Bierstädter, aber nur eine für den ESV gab, war einer der Aufreger, der die Emotionen in der Halle heißer werden ließ. Nachdem der personelle Nachteil aufgehoben war konnte man nach 10 torlosen Minuten endlich wieder einnetzen. Zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung mit 25:29 und nur noch 5 Spielminuten aber so gut wie gelaufen.

Am Ende bleibt eine gute 10-Minuten-Phase, auf der man aufbauen sollte. Wenn es gelingt diese Einstellung und Aggressivität in der Abwehr länger abzurufen, können die nächsten Spiele wieder positiver gestaltet werden. In den nächsten drei spielfreien Wochen gilt es daran zu arbeiten. Danach sollte auch die Liste verhinderter Spieler wieder kürzer sein.

RSV spielte mit: Schmidt, Starke (beide Tor), Richter (7), Sieberth (3), Schulz (8/4), Fritsche (1), Wolff, Klinkert (4), Fährmann (2), Stein (2), Herrmann (n.e.), Kempe (1)

Bericht: J. Schulz 

 
 

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# Mannschaft Spiele Pkt. +/-
1 HCR II 22 42 261
2 HCL 22 34 167
3 Döbeln 22 30 112
4 Weißenborn 22 30 72
5 Marienberg 22 26 116
6 BSV Zwickau 22 25 19
7 SG HVC 22 24 30
8 Schneeberg 22 21 43
9 Plauen-Oberlosa 22 14 -71
10 USV TU DD 22 10 -95
11 Markranstädt II 22 8 -256
12 RSV 22 0 -398


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# Mannschaft Spiele Pkt. +/-
1 Weinböhla 22 39 107
2 KJS 22 31 94
3 RSV 22 27 35
4 ESV Dresden 22 24 19
5 SG Zabeltitz 22 23 2
6 Hartha 22 21 11
7 HCE III 22 21 -34
8 HSG 22 20 17
9 RHV 22 19 -20
10 Rietschen 22 19 -44
11 Niederau 22 13 -65
12 TBSV 22 7 -122