VLMO: Radeberger SV - Sportfreunde 01 Dresden 26:19 (11:9)

Mäßiger Auftritt bringt 2 Punkte

Zum Nachholspiel des 15. Spieltages empfingen die Radeberger Handballer die Sportfreunde 01 aus Dresden.

Das Spiel sollte der Rehabilitation und als Stimmungsaufheller nach den letzten Misserfolgen dienen (2 Punkte aus 5 Spielen). Nach dem 26:19-Sieg kann man nur einen teilweisen Erfolg attestieren.

Das Spiel wurde verspätet angepfiffen, da sich unser Sportsfreund Philipp Wockatz in einem Vorspiel schwer verletzte. An dieser Stelle, gute Besserung. 

Der Tabellenletzte aus Dresden ging zunächst in Führung (1:3/5.) Das Radeberger Spiel kam nur langsam ins laufen. Vielleicht liegt es auch an der fehlenden Motivation, da man nach den letzen Ergebnissen den Platz an der Sonne räumen musste. Gegen die ersatzgeschwächten Gäste übernahmen die Hausherren nach dem 4:4-Ausgleich die Kontrolle im Spiel. Aufgrund von vielen Fehlern auf beiden Seiten war es ein Spiel auf schwachem Niveau. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit besserte sich dies kaum. Mit einem 11:9 wechselten die Teams die Seiten. 

Auch in der 2. Halbzeit zeigten die favorisierten Gastgeber nur selten ihr wahres Können. Zwar gab es gute Kombinationen, aber zu oft ließen sie dabei freie Möglichkeiten ungenutzt. Da der Gegner an diesem Tag auch sehr fehleranfällig war, baute der RSV trotz der mäßigen Leistung die Führung aus. (17:12/39.) Ungeachtet des beruhigenden Vorsprung vermisste man im Radeberger Spiel die Sicherheit und Leichtigkeit aus der Hinserie. Zu sehr haben die letzten Ergebnisse sichtlich am Selbstvertrauen genagt. Einzig in der Defensive zeigten die Hausherren sich verbessert. Da ihnen auch in der Schlussphase eine Reihe von technischen Fehlern unterliefen, fiel der 26:19-Sieg verhältnismäßig knapp aus.

David Ziegenbalg war kurz nach dem Sieg nicht zufrieden, "leider konnte man an die letzten beiden Spiele nicht anknüpfen und zeigte eine schlechte Leistung. Vor allem offensiv war es ein dem Tabellenstand unwürdiger Auftritt. Nichtsdestotrotz haben wir 2 Punkte geholt und das zählt, um den Silberrang weiter zu festigen." Mit dem Sieg belegt Radeberg weiterhin ein beruhigenden  2. Platz. Liegt 4 Punkte hinter dem HSV Dresden und 3 Punkte vor den Verfolgern aus Großenhain und Weinböhla. 

"Unter dem Strich die schlechteste Saisonleistung, wo wir uns bei unserem Heimpublikum für die Menge der Fehler nur entschuldigen können", sagte ein sichtlich angefressener Matthias Gnädig und fordert "mehr von allen in den kommenden Spielen."

Nächste Woche ist wieder Pokalzeit und Radeberg ist erstmals in der Vereinsgeschichte unter den letzten 8 des Moltenpokals. Beim Ligakrösus der Verbandsliga West, SG LVB Leipzig II, hat der RSV nichts zu verlieren und sollte befreit aufspielen. 

Radeberg mit: Schmidt, Rathmann, Richter (3), Sieberth (3), Schulz (3), Gerstenhauer (8/7), Ziegenbalg (1), Freudenberg, Klinkert (1), Fährmann (2), Stein (1), Kempe (1), Holtz (1), Rudow (2). 

Bericht: F. Wierick

 

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1 HCR II 10 20 140
2 HCL 12 20 73
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5 Schneeberg 11 13 36
6 BSV Zwickau 11 12 6
7 Marienberg 12 12 25
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10 USV TU DD 11 7 -20
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12 RSV 12 0 -197


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1 Leverkusen 4 6 30
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