SLF: SV Schneeberg – Radeberger SV 42:23 (25:10)

Erste Halbzeit zum Vergessen

Zum Samstagabend ging es für die Radeberger Frauen in die Erzgebirgsstadt Schneeberg. Pünktlich 19.30 Uhr pfiffen die beiden Unparteiischen die Partie zwischen den zwei Liga-Neulingen an. Mit bis dato 5 Siegen konnten die Gastgeberinnen schon einige Punkte auf ihrem Konto sammeln und sich im oberen Tabellendrittel einordnen.

Während die Schneebergerinnen mit Vollgas in das Spiel starteten, trotteten die Gäste diesen sehr hinterher! So kam es, dass die Gastgeberinnen bis zur 8. Minute einen 7:0-Lauf schafften. Erst dann konnten sich die Röderstädterinnen über den ersten Treffer freuen. Auf der Platte zeigte man noch viel zu wenig Selbstbewusstsein und Kampfgeist, sodass man die Hausherrinnen zu leicht zum Tor durchmarschieren ließ und im Angriff zu wenig Zug zum Tor zeigte. Über die Stationen 10:2 (10. Minute), 15:3 (15. Minute) und 19:3 (20. Minute) verlief das Spiel sehr einseitig. Durch einfache technische Fehler legte man den Schneebergerinnen den Ball regelrecht in die Hand und schenkte ihnen einen Konter nach dem anderen. Bis zum Pausensignal sah man keine deutliche Steigerung der Mannschaftsleistung der Gäste, sodass es in der Kabine einiges an Gesprächsbedarf gab.

In diesen 10 Minuten forderte Trainer M.Schulz sein Team auf, die erste Halbzeit zu vergessen, die Fehler im Angriff zu minimieren und die persönlichen Stärken zu maximieren. Das Spiel hat schließlich 60 Minuten, dementsprechend gab es keinen Grund, aufzugeben oder die Köpfe hängen zu lassen.

Dass man sich diesen Worten annahm, sollte die zweite Halbzeit zeigen. Mit viel mehr Körpersprache und weniger Respekt erkämpften sich die Bierstädterinnen in der Abwehr die Bälle und punkteten im Angriff mit einfachen Toren. Warum nicht gleich so? Betrachtet man alleine die zweite Halbzeit, spielten die Röderstädterinnen ein vernünftiges 17:13, ließen 8 Gegentore weniger zu als in der ersten Halbzeit. Die Gäste aus der Bierstadt waren viel konzentrierter im Angriff, nutzten ihre Chancen besser und zeigten auch in der Deckung eindeutig mehr Gegenwehr. Dass in diesem Spiel nichts mehr zu holen gab, war klar und so kam es schlussendlich zum 42:23-Kantersieg der Hausherrinnen.

Fazit: Hätte man die erste Hälfte nicht so verschlafen, hätte das Spiel durchaus weniger deutlich ausgehen können. An den Fehlern wird nun im Training weiter gearbeitet.
Für die Radebergerinnen war es kein guter Start in die englische Woche, in den kommenden zwei Spielen ist die Mannschaft auf jeden Fall auf Wiedergutmachung aus!
Bevor es am Samstag zum Heimspieltag zur letzten Begegnung der Hinrunde kommt (Gegner BSV Zwickau ll.) findet am Mittwoch noch das Nachholspiel (vom 16.09.2018) gegen Makranstädt ll. statt.

Für den Radeberger SV: S. Görtler, S. Wuttke, A. Starke (alle im Tor), E.-M. Krohn (2/1), J. Heilmann (5), J. Schmidt, C. Ciesla (2), S. Hobrak (1), S. Böhme (1), N. Pietschmann (5), N. Gebauer (4), L. Seifert (3) 

Bericht: N. Gebauer

 
 
 

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# Mannschaft Spiele Pkt. +/-
1 HCR II 10 20 140
2 HCL 12 20 73
3 Döbeln 11 14 59
4 Weißenborn 11 14 22
5 Schneeberg 11 13 36
6 BSV Zwickau 11 12 6
7 Marienberg 12 12 25
8 SG HVC 11 10 20
9 Plauen-Oberlosa 12 8 -43
10 USV TU DD 11 7 -20
11 Markranstädt II 12 6 -121
12 RSV 12 0 -197


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# Mannschaft Spiele Pkt. +/-
1 Weinböhla 9 16 36
2 KJS 11 16 59
3 Rietschen 12 14 -7
4 Hartha 10 12 21
5 ESV Dresden 11 12 -1
6 SG Zabeltitz 12 12 12
7 HCE III 12 12 -15
8 Niederau 12 11 -18
9 RSV 12 10 -6
10 RHV 11 9 2
11 HSG 12 8 -38
12 TBSV 10 2 -45


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JBLH A-Jugend Gruppe 6

# Mannschaft Spiele Pkt. +/-
1 Leverkusen 4 6 30
2 Rö/Ra 4 6 3
3 PSV Reck. 4 0 -33