OLF: SV Koweg Görlitz – Radeberger SV 25:17 (12:12)

Auswärts leider ohne Erfolg…

 

 

Nachdem man Mitte November zu Hause gegen Görlitz den ersten und dazu recht deutlichen Sieg der Saison einfahren konnte, wollte man nun auch in der Neiße-Stadt die Punkte holen. Jedoch betonten auch die Koweg-Damen mehrfach, dass sie nun noch eine Rechnung offen hatten und diese mit einem ordentlichen Sieg vor heimischer Kulisse begleichen wollten.

Der Beginn des Spiels ging an die Radebergerinnen, die die Vorgaben des Trainers vor allem in der Abwehr gut umsetzten und so die Patzer vom Angriff wettmachen konnten. Zwar glichen die Hausherrinnen immer wieder aus, konnten auch zum 7:6 (17. Minute) in Führung gehen, doch die Damen vom Radeberger SV kämpften weiter und bauten sich bis zur 25. Minute sogar einen soliden 4-Tore-Vorsprung (8:12) auf. Doch dann schwanden die Kräfte und auch die Konzentration ließ nach, die anhaltenden krankheitsbedingten (Trainings-)Ausfälle machten sich ebenfalls bemerkbar, sodass das Team von der polnischen Grenze bis zur 29. Minute wieder den Anschlusstreffer zum 11:12 erzielen konnte. Es folgte eine wenig schöne Szene, in der sich I. Wolff von einer unsportlichen Abwehraktion der Gegnerin provozieren ließ und berechtigt mit rot das Feld verlassen musste. Bis zur Halbzeitpause glichen die Görlitzerinnen aus, sodass es beim Stand von 12:12 in die Kabinen ging.

Dort betonte Trainer Hartmann, dass man sich von der roten Karte nicht aus dem Konzept bringen lassen dürfe. Es sollte an die größtenteils stabile Abwehr der ersten Hälfte angeschlossen werden, für den Angriff wünschte er sich noch mehr Willen und Biss. Dann sollte es auf jeden Fall machbar sein, die Punkte mit auf die Heimreise zu nehmen – für Isi!

Doch der zweite Durchgang verlief ganz anders. Die Bierstädterinnen kamen nicht richtig zurück aufs Parkett. Innerhalb von 10 Minuten hatten sich die Gastgeberinnen einen 18:13-Vorsprung aufgebaut. Bei den Gästen hingegen sah man immer mehr die Köpfe hängen, das Angriffsspiel wirkte wenig druckvoll und ideenlos. Leider schafften es die Röderstädterinnen nicht, sich wieder aus diesem Tief des Spiels heraus zu kämpfen und an die Leistung der ersten Hälfte anzuknüpfen. So forderte Hartmann in seiner Auszeit 8 Minuten vor Spielende vor allem etwas Schadensbegrenzung, sein Team sollte sich nicht komplett abschießen lassen. Das glückte nur bedingt und so stand am Ende eine enttäuschende 25:17-Niederlage für die RSV-Damen zu Buche.

Radebergs Trainer bezeichnete die die Begegnung als „Sinnbild der Saison“: „Einer guten ersten Halbzeit mit einer beweglichen Abwehr folgte eine katastrophale zweite Halbzeit, in der kein Biss vorhanden war. So war es stets in Spielen, in denen wir selbstbewusst auftraten, dass wir mit den Gegnern mithalten konnten. Dann wiederum gab es Spiele, in denen wir uns aufgaben. Sicherlich sind für einige Spielerinnen die unnötigen Einflüsse von außen nicht einfach zu verkraften, aber vielleicht gehört das zum Abstiegskampf dazu. Als geschlossene Mannschaft können wir das im nächsten Spiel wieder in unserem Sinne gestalten und uns voll auf unser Spiel konzentrieren.“

Jetzt heißt es „Abhaken“ und nach vorn schauen. Das Team aus der Bierstadt hat nun eine Woche Zeit, im Training an Problemen zu arbeiten und sich auf die sicherlich wieder schwierige, aber nicht unlösbare Aufgabe gegen Niederndodeleben am kommenden Wochenende vorzubereiten. Denn aus den letzten drei Spielen sollen natürlich noch einmal maximal Punkte geholt werden.

 

RSV spielte mit: C. Richter, S. Görtler (beide im Tor), I. Wolff (5), L. Zöge (1), M. Lösche, C. Nauendorf, D. Zerbst (3), L. Lösche (1), L. Tauchmann (1), S. May (3/3), J. Lindner (3), F. Brüning, V. Maluschke

 

Zeitstrafen: RSV – 2 (davon 1x rot); Koweg – 4

7m: RSV – 5/3; Koweg – 4/3

Bericht: S. May

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